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stern 07/2020

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Taal:
German
Uitgever:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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52 Edities

in deze editie

2 min.
liebe leserin, lieber leser!

Unser Kolumnist Hans-Ulrich Jörges startet seine Kolumne zum Coronavirus in dieser Woche mit dem Satz: „Krisen entblößen die Macht“ (Seite 18). stern-Autor Walter Wüllenweber beginnt seinen Bericht über den Virus mit dem Satz: „Krisen machen Helden“. Jörges kritisiert die „eisern geführte Parteidiktatur“ in China, die 60 Millionen Menschen unter Hausarrest stellt: „Volksarrest“. Wüllenweber staunt über den Bau eines Krankenhauses für tausend Patienten innerhalb weniger Tage, wie ihn nur ein „effizient organisierter autoritärer Staat“ schaffen könne, für den der Ausbruch des neuen Virus eine „Sternstunde“ sei (Seite 38). Ich denke: Beide haben recht. Es fällt uns schwer, China einzuordnen. Ein Staat mit totaler Überwachung, der seine Bürger über ein Punktesystem bewertet. Wer bei Rot über die Ampel geht, verliert Punkte, und das kann zum Beispiel Auswirkungen beim Kreditantrag haben. Ein Staat mit klarer…

3 min.
echo

Bernie Sanders gegen Donald Trump – das wäre mal eine echte Alternative für die US-Amerikaner.Uwe Tünnermann, Lemgo stern Nr. 6/2020, „Wer kann ihn stoppen?“ – In den USA beginnen die Vorwahlen Kaum zu ertragen Warum müssen Sie uns quälen mit einem Titelbild eines im Kopf kranken Menschen, der alle Wertvorstellungen mit Füßen tritt, der Unfrieden stiftet, in seiner Arroganz jegliche Zukunftsvisionen, die unser Leben lebenswert machen, vom Tisch wischt? Mit dem Titelbild können Menschen geehrt, geadelt werden, nun müssen wir aber eine Woche auf unserem Schreibtisch ein Gesicht ertragen, das kaum zu ertragen ist. Toni Pongratz, per E-Mail stern Nr. 6/2020, „… alle für einen?“ Deckt die Polizei einen betrunkenen Kollegen, der in einen tödlichen Unfall verwickelt war? Das Schlimmste, was passieren kann Uns widerfuhr im März 2016 Ähnliches. Unserem Sohn wurde als Motorradfahrer von einem Polizeifahrzeug…

1 min.
betrifft: stern

Reporter mit Virus Während der Arbeit an dem Artikel über die Ausbreitung des neuen Coronavirus registrierte stern-Autor Walter Wüllenweber plötzlich verdächtige Symptome bei sich: Kopfschmerzen, Husten, tropfende Nase und Atemnot. War die Ursache das Virus aus Wuhan oder doch nur wieder der ganz normale grippale Infekt – wie jedes Jahr im Februar? Wer den ganzen Tag in den Nachrichten Menschen in Schutzanzügen sieht und sich die neuesten Opferzahlen per Push-Nachricht schicken lässt, kann leicht in Panik verfallen. Dabei ist in Deutschland die Gefahr, an dem neuen Coronavirus zu sterben, geringer, als an einem Kugelschreiber zu ersticken. (Seite 38) Jenseits des Konflikts Als Raphael Geiger und Fotograf Nicola Zolin im Gazastreifen ankamen, fiel ihnen auf, wie sehr die Menschen das Alltägliche zelebrieren. Das eigentlich Normale: Sport zu treiben, zu tanzen, abends an die Küste…

1 min.
bilder der woche

BANGLADESCH PROBLEM-WAHL Viel hilft viel – das müssen sich zumindest die Wahlhelfer in Dhaka gedacht haben. So haben sie die ganze Hauptstadt mit Plakaten von Kandidaten für die Kommunal- und Bürgermeisterwahl zugehängt. Insgesamt sollen es mehr als 300 Millionen (!) Werbeposter sein, von denen jedes Einzelne komplett in Plastik eingeschweißt ist. Der gigantische Müllberg, der nach der Wahl entsteht, ist unvorstellbar. Gerade hat ein hohes Gericht des Landes die weitere Produktion und den Aushang dieser Plastikschilder verboten. Die Stadtverwaltung versichert unterdessen, man werde mit dem Abfall schon klarkommen. GROSSBRITANNIEN KLEINTIERZUCHT Es gibt große Tiere, kleine Tiere und sehr kleine Tiere. Hier sehen wir ein junges Chamäleon, das über einen Bleistift in Richtung Radiergummi läuft. Rieppeleon brevicaudatus hat viele Namen: Bärtiges Blattchamäleon etwa oder, das arme Tier kann sich ja nicht wehren, Stummelschwanzchamäleon. Geboren wurde es…

3 min.
der china-komplex

Krisen entblößen die Macht.Als die Coronavirus-Epidemie evident war, stellte die Führung der Kommunistischen Partei Chinas mal eben eine ganze Metropole unter Quarantäne, Wuhan mit elf Millionen Einwohnern. Das ist fast die dreifache Größe Berlins. Mit umliegenden Städten traf es 35 Millionen. Der extremste Eingriff in die persönliche Freiheit: Niemand darf raus, niemand rein. Volksarrest. Zuvor allerdings hatte man laviert und zensiert, viel Zeit verspielt, bis endlich von Vertuschung auf Initiative umgeschaltet wurde.So ist es eben in einer eisern geführten Parteidiktatur: Der Ast, der herausragt aus der gestutzten Baumkrone, wird erbarmungslos abgeschlagen. Also kuscht man unten. Am 8. Dezember wurde die erste Infektion gemeldet, erst nach dem 20. Januar ließ die Zensur Leine. Die amtlichen Zahlen von Infizierten und Toten aber dürften noch heute geschönt sein. Inzwischen fährt der Staat, der ein engmaschiges…

1 min.
münchner sicherheitskonferenz

Kaum ist das Weltwirtschaftsforum in Davos vorbei, tagt Mitte Februar in München die Sicherheitskonferenz. Was taugen solche Treffen? Sie verändern die Welt nicht mit einem Kommuniqué, sorgen aber dafür, dass die sich verändernde Welt in Tuchfühlung bleibt. So viele „Bilaterals“ (vertrauliche Vieraugengespräche), wie in den Suiten des „Bayerischen Hofs“ in München stattfinden, hat man sonst allenfalls in der Sitzungswoche der Vereinten Nationen oder bei G-20-Treffen. US-Präsident Donald Trump interessiert sich nur für Deals zwischen zwei Staaten. Sind multinationale Konferenzen da überhaupt noch sinnvoll? Absolut. Gerade deshalb. Trump ist nicht der Nabel der Welt, auch wenn er das von sich denken mag. Und irgendwann ist seine Zeit vorbei, selbst wenn das noch ein bisschen dauert. Bis dahin aber wäre es fatal, den Gedanken des Multilateralismus aufzugeben. Die Kanzlerin sieht das auch so. Reicht die Zeit,…