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DETAILDETAIL

DETAIL 7-8/2019 Architektur und Wasser / Architecture and Water

-----DETAIL ist die internationale Zeitschrift für Architektur + Baudetail. Sie erscheint 10-mal im Jahr. Zusätzlich erscheinen die Sonderhefte DETAIL Green für nachhaltiges Bauen, DETAIL Structure als Schnittstelle zwischen Architekten und Bauingenieuren und DETAIL Inside mit allen relevanten Aspekten der Innenarchitektur. Das Fachmagazin wird in mehr als 90 Länder als bilinguale deutsch-englische Ausgabe geliefert. DETAIL bietet Dokumentationen und Informationen zu Bauobjekten aller Kategorien. Schwerpunkt: Das Detail im konstruktiven und architektonischen Zusammenhang. -----DETAIL is the international journal dedicated to architecture and construction details. Each issue focuses on a particular aspect of design, such as constructing with concrete, roof structures, etc. Emphasis is placed on presenting designs in great detail, and complementing these with drawings in practical scales and superb photographs that illustrate real world examples from near and far. Detail German/English Edition is published 10 times per year (+ special issues DETAIL Green, DETAIL Structure and DETAIL Inside).

Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DETAIL Business Information GmbH
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10 Utgaver

I DENNE UTGAVEN

access_time3 min.
alles fließt: bauen im, am und über dem wasser

Everything Flows: Building in, on and over Water Wasser ist Lebensgrundlage und Bedrohung, Energiequelle und Klimapuffer, Transportweg und touristische Attraktion. Es hat eine ambivalente Bedeutung für unsere Zivilisation, um das Mindeste zu sagen. Das gilt auch in der Architektur, wo das kühle Nass je nach Situation genutzt oder ferngehalten werden muss. Daraus entstehen mitunter Lebensaufgaben für Architekten und Ingenieure: Es dauerte Jahrzehnte, bis das erste wirklich dichte Flachdach erfunden war, und noch länger, bis Gebäude flächendeckend an öffentliche Trink- und Abwassernetze angeschlossen waren. Unsere aktuelle Ausgabe vermittelt einen Eindruck der vielseitigen Beziehung zwischen Architektur und Wasser. Wir zeigen das erste Unterwasser-Restaurant Europas in Norwegen (Seite 74ff.) und das Rathaus von Eysturkommuna auf den Färöer-Inseln (Seite 34ff.), das als Fußgängerbrücke einen Fluss überspannt. Im Süden Korsikas ist ein neues Werkstatt- und Lagergebäude für…

access_time7 min.
langstrecke am fluss

Infinite River Garden Contemporary garden shows are no longer just about the flowers; architecture often plays a central role. For the 2019 garden show in Remstal near Stuttgart, the exhibition course covers no less than 80 km. Neben den im Zweijahresturnus stattfindenden Bundes- und Landesgartenschauen haben sich seit 2001 in Baden-Württemberg die sogenannten Grünprojekte etabliert. 2019 fanden sich für diesen bescheideneren Zwischenakt 16 Gemeinden aus dem Remstal zusammen, die den Fluss zwischen der Quelle an der Ostalb und der Mündung in den Neckar als „besonderen Erlebnisraum“ präparieren wollten. Neben den freiraumplanerischen Vorschlägen hatte man sich als wiederkehrende Motive auf Pavillon-bauten verständigt. Mit der Auswahl der Architekten wurde Jorunn Ragnarsdóttir vom Büro Lederer Ragnarsdóttir Oei beauftragt. Sie hatte sich 25 Kollegen notiert und sie der Reihe nach angerufen. Nachdem die ersten 16 gleich…

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wenn städte baden gehen

When Cities Go Swimming An exhibition in Basel looks at the rediscovery of river swimming in cities. Der Badesommer beginnt dieses Jahr im Museum. Während der Rhein mit 13°C Wassertemperatur noch nicht die Massen zum Schwimmen einlädt, können Besucher im Schweizerischen Architekturmuseum (S AM) bereits eintauchen. Die Ausstellung Swim City bietet einen Einblick in die Geschichte des Flussschwimmens und lädt das Publikum ein, sich seiner Bedeutung für die Stadtentwicklung bewusst zu werden. Durch den Vorhang einer Badekabine hindurch betritt man einen mit Kies gefüllten Raum. Das Knirschen unter den Füßen vermischt sich mit den Geräuschen der wandgroßen Videoinstallation. Auf drei Bildschirmen ist ein Film des Regisseurs Jürg Egli zu sehen, der mithilfe eines Kamerafloßes die Städte Basel, Bern, Genf und Zürich aus der Perspektive eines Schwimmers erlebbar macht. Der zweite Teil der…

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le corbusiers letztes meisterwerk

Le Corbusier’s Last Masterpiece The former Heidi Weber House in Zurich has reopened under a new name following its restoration. Glück im Unglück – so lässt sich die Sanierungsgeschichte des ehemaligen Heidi-Weber-Hauses am Zürichsee resümieren. Das Ausstellungsgebäude wurde 1967, zwei Jahre nach Le Corbusiers Tod, fertiggestellt. Es gilt als einziger Stahlbau des Sichtbetonpioniers und war von Anfang an als Gesamtkunstwerk aus Architektur, Innenraumgestaltung und Sammlung von Le Corbusiers künstlerischem OEuvre konzipiert. Seine Initiatorin war die heute über 90-jährige Galeristin und Innenarchitektin Heidi Weber, deren Namen das Gebäude fortan trug. Das Unglück begann, als 2014 das Erbbaurecht für das Grundstück auslief und die Immobilie an die Stadt zurückfiel. Nachdem sich Weber und die Züricher Kulturverwaltung nicht über die neue Trägerschaft des Museums und dessen künftigen Namen einigen konnten, ließ die Galeristin ihre Sammlung…

access_time11 min.
die bauhaus-idee in mexiko

The Idea of the Bauhaus in Mexico Is the Bauhaus a failed utopia? Raquel Franklin reflects on its history and heritage in Mexico, where Hannes Meyer became director of the freshly founded Institute of Urban Planning in 1939. In seinem Text „bauhaus und gesellschaft“ von 1929 stellt Hannes Meyer Überlegungen zur Bedeutung des Bauhaus an und hinterfragt seine Ausrichtung. Für sein Direktorat hält er als Ziel fest: „wir suchen keinen bauhausstil und keine bauhausmode. Keine modisch-flache flächenornamentik horizontal vertikal geteilt und neoplastisch aufgepäppelt. wir suchen keine geometrischen oder stereometrischen gebilde, lebensfremd und funktionsfeindlich.” (bauhaus 3, 1929, S. reprint Zürich 2019, Zitat S. 4.) Hannes Meyer sah im Bauhaus kein künstlerisches, sondern vielmehr ein soziales Phänomen, das von der Gesellschaft bestimmt sei und in deren Dienst stehe. Rückblickend betrachtete er das Bauhaus als…

access_time2 min.
engadiner meisterschule

Engadine Master School A monograph on the architectural interventions of Ruch & Partner Architects „Die Materialien aus unserer Gegend sind uns immer wichtiger geworden“, resümiert der Graubündner Architekt Hans-Jörg Ruch die sensiblen Eingriffe, die er in den letzten 24 Jahren mit Ruch & Partner Architekten umgesetzt hat. Das Architekturbüro aus St. Moritz ist auf die behutsame Instandsetzung von historischen Häusern im Engadin spezialisiert und berücksichtigt in seinen Entwürfen stets die umgebende Berglandschaft. Die Architekten bauen bevorzugt mit regionalen Materialien wie Arvenholz oder Tuffstein. Neben einer Vielzahl an beeindruckenden und in jeder Hinsicht vorbildlichen Sanierungen von Bauern- und Patrizierhäusern wie der Chesa Andrea in Madulain (Foto unten) sind auch überzeugende Neubauten und Erweiterungen wie die des Hotels Saratz in Pontresina entstanden. Die umfangreiche und großformatige Monografie „Close-up“ im Verlag Scheidegger & Spiess stellt insgesamt…

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