UTFORSKBIBLIOTEKBLADER
KATEGORIER
FREMHEVET
UTFORSKBIBLIOTEK
 / Kunst og arkitektur
DETAILDETAIL

DETAIL 9/2019 Wohnen im ländlichen Raum / Living in Rural Areas

-----DETAIL ist die internationale Zeitschrift für Architektur + Baudetail. Sie erscheint 10-mal im Jahr. Zusätzlich erscheinen die Sonderhefte DETAIL Green für nachhaltiges Bauen, DETAIL Structure als Schnittstelle zwischen Architekten und Bauingenieuren und DETAIL Inside mit allen relevanten Aspekten der Innenarchitektur. Das Fachmagazin wird in mehr als 90 Länder als bilinguale deutsch-englische Ausgabe geliefert. DETAIL bietet Dokumentationen und Informationen zu Bauobjekten aller Kategorien. Schwerpunkt: Das Detail im konstruktiven und architektonischen Zusammenhang. -----DETAIL is the international journal dedicated to architecture and construction details. Each issue focuses on a particular aspect of design, such as constructing with concrete, roof structures, etc. Emphasis is placed on presenting designs in great detail, and complementing these with drawings in practical scales and superb photographs that illustrate real world examples from near and far. Detail German/English Edition is published 10 times per year (+ special issues DETAIL Green, DETAIL Structure and DETAIL Inside).

Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DETAIL Business Information GmbH
Les mer
KJØP UTGAVE
NOK132.32
ABONNER
NOK1,263.95
10 Utgaver

I DENNE UTGAVEN

4 min.
neue perspektiven für den ländlichen raum

New Perspectives for Rural Areas Allzu lange haben wir uns auf die Entwicklung von Städten konzentriert. Der tiefgreifende Strukturwandel auf dem Land hingegen ist aus dem Blickfeld geraten. Dabei sind viele ländliche Gebiete und bei Weitem nicht nur diejenigen in strukturschwachen Regionen empfindlich von dieser anhaltenden Entwicklung betroffen. Die Konsequenzen für den Alltag der Menschen sind nachhaltig und vielerorts sichtbar: Viele Bewohner finden keine Arbeit mehr in ihren Dörfern. Sie werden zu Pendlern oder ziehen in die nächste Stadt. Schulen und Läden schließen, auf die ärztliche Infrastruktur und den Nahverkehr ist kein Verlass mehr. An den Dorfrändern wuchern Gewerbegebiete mit großen Parkplätzen und Discountern, die sich von Dorf zu Dorf nicht unterscheiden. War die Ortsmitte früher der stolze Mittelpunkt und das lebendige Zentrum von Gemeinden, so ist sie heute oft verwaist. Wir…

7 min.
architektur als landschaft: der serpentine-pavillon 2019 von junya ishigami

Architecture as Landscape: The Serpentine Pavilion 2019 by Junya Ishigami Japanese architect Junya Ishigami creates works that are highly complex yet almost seem to melt into the landscape. For this year’s Serpentine Pavilion, a roof of heavy slate slabs balances on delicate columns. Wie ein Felshügel erhebt sich das geschwungene Dach aus handgefertigten Schieferplatten auf dem Vorplatz der Serpentine Galleries. 61 Tonnen verteilen sich scheinbar mühelos auf einer Tragstruktur aus Gitterrost und 106 zufällig angeordneten Stahlstützen. Der diesjährige Serpentine-Pavillon in den Kensington Gardens in London trägt die Handschrift des japanischen Architekten Junya Ishigami. Spätestens seit der Ausstellung „Freeing Architecture“, die letztes Jahr in der Pariser Fondation Cartier gezeigt wurde, zählt der ehemalige Sanaa-Schüler zu den viel beachteten japanischen Baukünstlern seiner Generation. Grundlegend für seine Entwürfe ist die Vereinigung der natürlichen und gebauten Umwelt.…

10 min.
die soziale wende der architektur

The Social Turn of Architecture Can Architecture improve society? For Anna Ramos, the legacy of the Bauhaus lies in the idealism of architecture, in which not style, but improving everyday life is at the heart of the matter. Die Prinzipien des Bauhaus schließen die grundlegende Überzeugung ein, dass Architektur eine wichtige Bedeutung für die Lösung sozialer Probleme spielt. Eine zentrale Leitlinie für die Arbeit am Bauhaus war daher die Beschäftigung mit dem Alltag der Menschen. Er sollte mit den Methoden industrieller Produktion und mit guter Gestaltung verbessert werden. Entsprechend versuchten die Bauhäusler, sich bei der Gestaltung von Gegenständen und Räumen so objektiv wie möglich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen zu orientieren, ohne Rücksicht auf Fragen des Stils zu nehmen. Mit diesem Verständnis von Architektur als treibender Kraft für soziale Verbesserungen war…

2 min.
von bonn aus in die welt

From Bonn to the World West German Architecture –A Survey of Four Decades Die Außendarstellung der Bonner Republik 1949 – 1989 war von einem Dilemma geprägt: Wie repräsentiert sich ein Staat, in dem der repräsentative Gestus stets misstrauisch beäugt wurde, durch Architektur? Eine Bestandsaufnahme dieser Bemühungen hat nun Elisabeth Plessen mit diesem 675 Seiten starken, auf ihrer Dissertation basierenden Buch vorgelegt. Darin zieht sie Bilanz nicht nur aus den Bundesbauten selbst, sondern mehr noch aus der medialen Rezeption, die sie in den ersten vier Nachkriegsjahrzehnten erfuhren. Den Grundstock des Opus magnum bildet ein mehr als 300-seitiger, reich bebilderter Werkkatalog aller wesentlichen – aber auch vieler architektonisch unwesentlicher – Bauten für Verfassungsorgane, Bundesbehörden, Botschaften, Deutsche Schulen und Kulturinstitutionen im In- und Ausland. Hinzu kommt eine mit Quellenzitaten gespickte Analyse der medialen Debatten, die…

8 min.
organische kuppel aus verbundfaser

Organic Compositefibre Dome The transparent dome spans 23 m at the Federal Horticultural Show in Heilbronn. With the pavilion, structures made of glass and carbon fibres have crossed the threshold from research into practice. „2012 hat unsere Gruppe aus Studenten, wissenschaftlichen Mitarbeitern und den Professoren Achim Menges und Jan Knippers den ersten experimentellen Pavillon aus Glas- und Kohlenstofffasern mithilfe von Robotern entwickelt und gebaut. Damals konnte sich niemand vorstellen, dass in nur wenigen Jahren mit dieser Methode große Gebäude erstellt werden“, erinnert sich Moritz Dörstelmann. Er betreute auch die folgenden vier Pavillons, die ebenfalls am Institut für Computerbasiertes Entwerfen und Baufertigung (ICD) und am Institut für Tragkonstruktion und konstruktives Entwerfen (ITKE) an der Universität Stuttgart entstanden sind. Trotz unterschiedlicher Dimensionen, Fertigungsvarianten und Tragwerkstypologien vom in einem Stück gefertigten Iglu bis zum weit…

6 min.
architektur im dialog

Architecture in Dialogue Built Environment in Rural Areas: Preview of the DETAIL Congress 2019 Debatten zur Raumentwicklung werden oftmals aus der urbanen Perspektive geführt. Konzepte des Wohnungsbaus, der Nachverdichtung, der Versorgung, Infrastruktur, Mobilität oder zum Ausbau von Wirtschaftsstandorten konzentrieren sich immer noch vorwiegend auf dicht besiedelte statt auf rurale Gebiete. Liegt das in der Natur der Sache? Bedarf es in einer Agglomeration eines höheren Grades der Struktur? Erfährt die Stadt dadurch auch mehr baukulturelle Aufmerksamkeit? Anfang dieses Jahres gingen zwei große deutsche Forschungsinstitute der Disparität von Stadt und Land nach, zumindest in wirtschaftlicher Hinsicht. Während der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Reint Gropp, eine gezielte Förderung der Städte befürwortete, und mit seiner These, ländliche Räume aufzugeben, stark polarisierte, zeichnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) aus Berlin ein gegenteiliges Bild. Zwar…