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stern 11/2021

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"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

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Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
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2 min.
liebe leserin, lieber leser!

Jens Spahn ist zum Gesicht der Krise geworden. Keine „Tagesschau“ ohne schlechte Nachrichten, und sehr viele lassen sich mit ihm in Verbindung bringen. Zu wenige Masken, zu wenig Impfstoff, zu wenige Tests. Laut dem „ARD-Deutschland-Trend“ sind zwei Drittel der Deutschen unzufrieden wegen der knappen Corona-Schnelltests, 73 Prozent kritisieren das Impfchaos. Diese Zahlen sind gefährlich für Spahn. Dieses Virus kann ihn politisch zerstören. Dabei bereitete die Pandemie dem Bundesgesundheitsminister unverhofft die große Bühne. Der Mann, dem Schulkameraden schon in seiner Jugend zuschrieben, er wolle irgendwann Bundeskanzler werden, sah die Corona-Krise zunächst als seine Chance, sich zu profilieren. Mein Kollege Tilman Gerwien beschreibt es in unserer Titelgeschichte ab Seite 22 so: „Er stürzte sich auf die Herausforderungen der Pandemie wie ein hungriges Tier.“ Und es lief zunächst auch gut für ihn. Seine Beliebtheitswerte kletterten…

3 min.
echo

REDE UND ANTWORT Liebe stern-Redaktion, in Ihrem Artikel über die Netflix-Serie „Bridgerton“ schreiben Sie, die „Bild“ habe kobernd festgestellt, dass die „feurigen Sex-Szenen“ ein Juwel sind. Klären Sie mich doch bitte auf, was „kobernd“ bedeutet. Dieses Wort ist mir völlig unbekannt. Otto Schulte, Nürnberg Sehr geehrter Herr Schulte, da sind Sie nicht allein, das Wort „kobern“ kennt man fast nur in Hamburg, das haben wir nicht genug beachtet. Schon die Brüder Grimm rätselten im „Deutschen Wörterbuch“ über „ein merkwürdiges Wort mit vielfacher, zum Theil dunkler Bedeutung“. Nun, so dunkel ist es nicht: Kobern ist die Tätigkeit, die Angestellte von Stripclubs auf der Reeperbahn ausüben, wenn sie Passanten ansprechen und dafür werben, in die Bar und Vorstellung zu kommen. Die Koberer haben dabei eine derb-frivole, aber auch humorige Wortwahl, die wir leider nicht im…

1 min.
betrifft: stern

Wo die nahe Zukunft erprobt wird Zum Abschluss seiner Recherchen sah sich Simon Langemann (M.) das Corona­ Schnelltestzentrum der Hamburger Drogeriekette „Budni“ an. Er ließ sich abstreichen, und nach 15 Minuten kam das Ergebnis per Mail: negativ. Vorher war er in Rostock unterwegs, wo Friseursalons bereits die digitale Kontaktnachverfolgung mit der „Luca“-App anwenden. Wir müssten mit dem Virus leben lernen, heißt es derzeit oft – aber wie kann das konkret gelingen? Nach Antworten suchten Reporter des stern auch in Köln und Berlin, in Bad Kreuznach und Altötting. Auf welche Ideen die Menschen vor Ort gekommen sind, lesen Sie ab Seite 30. Seelen in Not „Bei mir ist das Gerüst des Tages zusammengebrochen. Jeder Zwang war weg. Ich wollte nicht mehr aufstehen, nicht rausgehen, nicht den Alltag erleben.“ So beschreibt eine Patientin der Jugendpsychiatrie…

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bilder der woche

MYANMAR GEGEN DIE JUNTA Geschützt mit Helmen und Metallschilden protestieren junge Demonstranten in Myanmars Hauptstadt Yangon gegen die Machtergreifung durch das Militär. Der Schriftzug „People“ soll zeigen, für wen sie dort stehen – das Volk. Polizei und Armee bekämpfen den gut organisierten Protest brutal, mit Blendgranaten, Tränengas und scharfen Schüssen. Sicherheitskräfte verhafteten Tausende, rückten vor Kliniken und Universitäten an. Anfang der Woche gab es erneut Tote. Gewerkschaften hatten zum Generalstreik aufgerufen, Zehntausende wagten sich daraufhin im Namen der Demokratie auf die Straßen. USA WAS FÜR EIN RITT! Wintersport, Cowboy-Style: Jeff Dahl treibt sein Pferd an, hinter ihm hält sich sein Sohn Jason an einem Seil fest und versucht in der Spur zu bleiben. Ski Joring nennt sich diese halsbrecherische alpine Sportart, die ihren Ursprung in Skandinavien hat und am vergangenen Wochenende zum 73. Mal in…

3 min.
die seuche afd

Es gibt da noch diese andere Seuche. Sie breitet sich immer weiter aus, im Moment eher leise und unbemerkt. Aber ihr Virus erhält Nahrung in einer Zeit, in der die Unzufriedenheit mit dem politischen System wächst. Nicht das Robert Koch-Institut ist für diese Bedrohung zuständig, sondern das Bundesamt für Verfassungsschutz. „Was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert.“ – „Ohne Judenvernichtung würde man Hitler heute als großen Staatsmann ansehen.“ – „Die Juden haben einfach etwas Besonderes und Eigentümliches an sich und passen nicht so recht zu uns.“ Das sind Sätze aus einer Umfrage, mit der die Bertelsmann Stiftung rechtsextreme Einstellungen gemessen hat. Repräsentativ, in einer Studie mit 10 055 Teilnehmern. Die gute Nachricht: Die Gruppe der Wahlberechtigten mit einem geschlossen rechtsextremen Weltbild ist in der Bundesrepublik…

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das sind ja mal gute nachrichten

PILLEN-KONTROLLE US-Forscher haben eine trickreiche Entwöhnungsmethode erfolgreich erprobt: Crystal-Meth-Abhängige bekamen eine kognitive Verhaltenstherapie sowie die Wirkstoffe Bupropion und Naltrexon und täglich einen kleinen Geldbetrag. Dafür sollten sie ihre Medikamenten-Einnahme mit einer Video-App filmen. Die Resultate waren besser als bei einer konventionell behandelten Gruppe. LIEBHABEREI Sie wollen endlich mal wieder ins Ballett? Marco Goecke, Ballett-Chef an der Staatsoper Hannover, hat eine Inszenierung frei nach Marguerite Duras’ Roman „Der Liebhaber“ auf die Onlinebühne gebracht. Vom Sofa aus kann jeder das Stück kostenlos streamen. Auch im Pyjama. JETZT KOMM ICH Zwischen Mai 2019 und Mai 2020 wurden laut Bundesamt für Naturschutz 194 Luchse in Deutschland registriert. Das sind 57 mehr als im Vergleichszeitraum 2018/2019. Den streng geschützten Wildkatzen gefällt es am besten im Harz, in Ostbayern und im Pfälzerwald. FÄHRMANN HAL ÖVER Es gibt sie endlich wieder: die Fährverbindung zwischen…