stern

stern 12/2021

Legg til i favoritter

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Les mer
Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
KJØP UTGAVE
NOK 37.94
ABONNER
NOK 1,520.81
52 Utgaver

i denne utgaven

2 min.
liebe leserin, lieber leser!

Herzlich Ihr s ist derzeit gar nicht so einfach, den Optimismus nicht zu verlieren. Ohne nennenswerte Vorwarnung ist Deutschland zum Sorgenkind geworden. Die Stimmung im Land ist auf dem Tiefpunkt, die Wortfetzen, die ich draußen von anderen Spaziergängern aufschnappe, drehen sich um „Taugt Astra jetzt was?“ oder „Und wo hast du den Test her?“. Erschöpfung und Verunsicherung greifen um sich, kein Wunder nach diesem Jahr größter Anstrengung. Mir geht es auch so. Auch wegen des erneuten Kälteeinbruchs, nachdem sich im Februar schon der Frühling gezeigt hatte. Wärme, Sonne, unbeschwertes Draußensein – ich habe mich noch nie so sehr danach gesehnt wie gerade jetzt. Dass die Pandemie nervt, ist eine Binse. Aber stets und immer wieder auch das Positive zu suchen, das Hoffnungsvolle, wird anstrengend, wenn die Erfolge im Kampf gegen Corona…

3 min.
echo

REDE UND ANTWORT Sehr geehrte stern-Redaktion, Sie sprechen Sparer an, die noch über genügend Lebenszeit verfügen, um Geld zurückzulegen. Was aber empfehlen Sie Rentnern, die vom Ersparten leben müssen? Sie sind auf regelmäßige Entnahmen aus ihrem Kapital angewiesen und können Verluste nicht einfach aussitzen. Roman Sior, Hamburg Sehr geehrter Herr Sior, Sie beschreiben ein echtes Dilemma: Wer selbst kleine und vorübergehende Verluste vermeiden muss, dem bleiben in der Geldanlage zurzeit wenig Möglichkeiten. Im Grunde kann er seine Ersparnisse nur sicher parken und zusehen, wie die Inflation daran zehrt. Falls Sie sich damit nicht abfinden möchten, müssen Sie überlegen, ob Sie nicht doch einen kleinen Teil des Geldes in eine chancenreichere, wenn auch nicht vollkommen sichere Anlage stecken. Ich fürchte, dass das keine befriedigende Antwort ist. Aber im Moment sehe ich keinen wirklich risikofreien Weg…

1 min.
betrifft: stern

Rückkehr ins Dorf Die Bestsellerautorin Juli Zeh hat einen neuen Roman übers Landleben geschrieben: Nach „Unterleuten“ kommt nun „Über Menschen“; der Schauplatz ist wieder Brandenburg, wo Juli Zeh mit ihrer Familie lebt. Oliver Creutz besuchte Zeh zum ersten Mal 2016. Fünf Jahre später hat die Gegend sich kaum verändert, nur dass es dort pandemiebedingt noch ein bisschen ruhiger geworden ist. Das Tagungshotel, in dem sich beide damals zum Interview trafen, lag diesmal verlassen da. Vor ihrem Gang um den Groß Behnitzer See machten die Schriftstellerin und der stern-Redakteur einen Corona-Test. (Seite 56) Israels Showmaster Wie nähert man sich einem Unerreichbaren? Vor dieser Frage standen die Autoren Steffi Hentschke (o.) und Jonas Breng für ihr Porträt des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu. Der Politiker mit Hang zur Inszenierung steht vor den vierten Wahlen in zwei…

1 min.
bilder der woche

DEUTSCHLAND VORFREUDE Bald ist Weihnachten. Zumindest für Feinschmecker. Denn bald beginnt die Spargelzeit. Auf einem Obst-und-Gemüse-Hof in Weiterstadt bei Darmstadt lüftet eine Mitarbeiterin schon mal die Folie. Gleich drei Lagen wurden hier über den braunen Erdwällen ausgebreitet, um es den Pflanzen so warm und behaglich wie möglich zu machen. Deutschlands Spargelbauern hoffen auf eine bessere Saison als im vergangenen Jahr. Zuletzt wurde mit über 106 000 Tonnen etwa 19 Prozent weniger gestochen als 2019 – auch durch die Corona-Krise: Wegen fehlender Helfer blieb so manche Stange ungeerntet. Welch eine Schande! GROSSBRITANNIEN IN SARAHS NAMEN Es begann als Mahnwache. Vor allem junge Frauen wie diese versammelten sich im Londoner Clapham Common Park. Sie erinnerten an Sarah Everard, 33, die Anfang März ein paar Straßen weiter die Wohnung einer Freundin verließ und nie zu Hause ankam. Ein…

3 min.
schöner scheinriese

Eine simple These über die CDU lautet, dass sie einfach nur gut und anständig regieren muss. Die SPD muss ständig dafür sorgen, dass es gerecht zugeht, die Grünen, dass alles nachhaltig ist – und die FDP, dass jemand entlastet wird. Die CDU muss gestalten, nicht umgestalten, den Raum und Rahmen für Wohlstandsbewahrung und -vermehrung schaffen, plus Familie, innere Sicherheit und etwas Heimatfolklore. Und wenn sie das nicht im Griff hat, wie 2015, oder sich selbst nicht im Griff hat, wie beim tiefen Streit mit der CSU 2018, nun, dann hat sie ein Problem. Wenn nun alle über die Krise der CDU, „die tiefste seit 20 Jahren“ und „schwarzen Filz“ sprechen, muss man dennoch aufpassen, wie viele Kausalitäten man übereinanderstapelt, damit man nicht den Kern eines Problems übersieht: Denn schon zuvor ähnelte…

1 min.
das sind ja mal gute nachrichten

ANS LICHT! Eine dänische Studie zeigt: Frauen, die viel im Freien arbeiten, tragen ein bis zu 17 Prozent geringeres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Ein wunderbar triftiger Grund für viel Open- Air-Office im Frühling! O-SAFT Bislang enden die Früchte der vielen wilden Orangenbäume Andalusiens meist als hässlicher Matsch auf der Erde. In Zukunft will die Stadt Sevilla sie zur Stromproduktion nutzen – denn sie liefern in Biogasanlagen besonders viel Energie. 40 000 Einträge haben afrikanische Studenten bei Wikipedia aufgrund der Initiative Wiki-Africa geschrieben – und sorgen so dafür, dass ihr und unser Bild des Kontinents nicht länger nur von Westlern geprägt wird. MEHRWERT Weil weibliche Chefs weniger als Männer dazu neigen, ganze Königreiche zum Erhalt ihrer Macht zu errichten, arbeiten Unternehmen mit Frauen im Vorstand effizienter, fanden Wirtschaftsforscher heraus. Sie steigern dadurch den Unternehmenswert. DIREKTER DRAHT Um die inneren…