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stern 13/2021

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"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

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Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
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2 min.
liebe leserin, lieber leser!

Am Wochenende habe ich mit einigen Freunden telefoniert,von denen ich lange nichts gehört hatte. In allen Gesprächen gab es nur ein Thema: die Fassungslosigkeit über unsere Regierung. Selbst ruhigere Typen waren regelrecht aufgebracht,weil niemand begreifen kann, warum unser Land die Pandemie nicht in den Griff bekommt. Das Impfen schleppt sich immer noch hin, die zuverlässige Versorgung mit Tests lässt auf sich warten, das Thema Nachverfolgung hat sich längst erledigt. Die Menschen sind sauer. Stinksauer. Der stern hat all diese Themen in den vergangenen Monaten immer wieder beleuchtet. Wir waren anfangs wohlwollend, weil kaum jemand eine solche Krise je erlebt hat – und da müssen Fehler erlaubt sein. Aber das Rumgeeiere über den Winter hat auch uns zunehmend irritiert und geärgert. Mit dem kommenden Frühling eröffnen sich neue Möglichkeiten. Wir werden mehr draußen sein…

3 min.
echo

REDE UND ANTWORT Liebe stern-Redaktion, danke für den informativen und bewegenden Artikel. Am Ende bleibt man sehr verunsichert zurück. Wie verhindert die Welt, dass sich die Variante P1 über den Globus ausbreitet? Arbeiten die Impfstoffhersteller an einer Anpassung ihrer Wirkstoffe? Carola Kretschmer, Berlin Sehr geehrte Frau Kretschmer, vermutlich wird sich die Mutante P1 noch weiter ausbreiten. Sie ist bereits in 26 Ländern entdeckt worden (Stand 17.März.), darunter in wenigen Fällen auch in Deutschland. Derzeit haben wir es aber eher mit der zuerst in England isolierten Variante B.1.1.7 zu tun, die das Infektionsgeschehen hierzulande bald beherrschen dürfte. Doch die Evolution stoppt nie. Und so gewinnt schließlich immer die in einer Umgebung „fitteste“ Variante von Sars-CoV-2 die Oberhand – womöglich auch gegen Impfstoffe. Darum wird auch schon an der Aktualisierung gearbeitet. Angepasste Versionen könnten…

2 min.
betrifft: stern

Moin, moin! Eigentlich wollte Anette Lache Rechtsmediziner Claas Buschmann per Videokonferenz zu seinem neuen Buch „Wenn die Toten sprechen“ interviewen. Weil er mitten im Umzug steckte und in seinem neuen Zuhause bei Kiel noch kein Internet hatte, telefonierten die beiden zunächst nur. Gesehen haben sie sich dann ein paar Tage später in Hamburg. Bei fünf Grad plus schwärmte der Rechtsmediziner davon, wieder zurück im Norden zu sein und von Kollegen mit einem fröhlichen „Moin“ begrüßt zu werden. Nach den ersten Wochen kann er sagen: Die Kriminalfälle in Kiel sind nicht weniger spannend als die in Berlin. Für das Foto nahmen beide kurz die Masken ab. (Seite 106) Das verdrängte Leid Tiere: Wir essen sie und tragen ihre Haut am Leib. Wir nutzen sie für Forschung, Unterhaltung und Schönheitspflege. Was das für die einzelne…

2 min.
bilder der woche

TÜRKEI FÜR DIE FRAUEN Sie kämpfen vergebens für ein Abkommen, das den Namen ihrer Stadt trägt – die Istabul-Konvention. Vor zehn Jahren verpflichteten sich in der türkischen Metropole die ersten Staaten, Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Doch nun ließ Präsident Erdoğan die Türkei per Dekret aus dem Abkommen austreten. Zu Tausenden protestierten Frauen und Männer gegen diese Entscheidung, ließen sich auch von der Polizei nicht abhalten. Es liegt nah, dass sich Erdoğan auf diese Weise Stimmen der Konservativen und Islamisten sichern will. Die hatten argumentiert, die Konvention schade der Einheit der Familie und fördere Scheidungen. ISLAND HINGUCKER „Bitte fernbleiben“ mahnen die Behörden. Netter Versuch. Denn ein Anblick wie dieser zieht Schaulustige natürlich magisch an: Aus Erdspalten am Berg Fagradalsfjall südwestlich von Reykjavík ergießt sich ein zäher Strom von Lava in die Landschaft. Vorausgegangen waren zahlreiche…

1 min.
das sind ja mal gute nachrichten

Reif für die Insel In den frühen 70er Jahren stand sie kurz davor, auszusterben. Zu viele natürliche Feinde und eine sich verändernde Vegetation machten der großen Galapagos-Schildkröte (Chelonoidis chathamensis) zu schaffen. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Umweltschützern stieg die Zahl jedoch bis 2016 wieder auf rund 6700 Tiere. Und der positive Trend setzt sich fort. Im nordöstlichen Teil der Insel San Cristóbal wurden unlängst 36 Exemplare im Alter zwischen sechs und acht Jahren ausgewildert. 60 000 000 Haushalte sollen in den USA bis 2030 mit Sonnenenergie versorgt werden können. Das sind rund 40 Prozent. Dafür soll die Kapazität von Solaranlagen innerhalb der nächsten zehn Jahre mehr als verdreifacht werden – auf dann 324 Gigawatt. KLEINES HAUS, GROSSE WIRKUNG Die Wohnfläche misst nur sechs Quadratmeter, aber es ist ein Zuhause. In L. A. können Obdachlose neuerdings…

13 min.
lasst endlich profis ran!

I. EIN RISS GEHT DURCHS LAND Es funktioniert einfach nicht mehr. Das Vertrauen ist weg. Das unsichtbare Band, das die politische Führung und die Bevölkerung zusammenhält, ist angerissen – jedenfalls, was die Bewältigung der Corona-Krise betrifft. Und nur darum geht es im Moment. Die Zahlen schnellen exponentiell in die Höhe. Die dritte Welle mit den gefährlichen Mutationen rauscht durch ein Land, das darauf nicht gut vorbereitet ist. Immerhin, ein großer Teil der Ältesten ist geimpft und somit geschützt. Aber bis Wochenanfang hatten nur 7,5 Millionen erwachsene Bundesbürger wenigstens die erste Spritze, 3,3 Millionen sind vollständig geimpft. Macht 10,8 Millionen Dosen – nach knapp drei Monaten. Die USA bringen es auf 125 Millionen, Indien hat 44 Millionen geschafft, Großbritannien 30 Millionen. Jetzt wird das Virus verstärkt jüngere Altersgruppen treffen, und Intensivmediziner ahnen, was das…