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stern 14/2021

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"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

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Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
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2 min.
liebe leserin, lieber leser!

Meine Tante verkauft als Reiseverkehrskauffrau eigentlich Afrika-Reisen. Selbst in Tansania aufgewachsen, stand für sie schon früh beruflich fest, dass sie anderen Menschen diesen vielseitigen Kontinent näherbringen möchte. Seit 34 Jahren lernen ihre Kundinnen und Kunden durch sie die schönen und authentischen Seiten der afrikanischen Kulturen und Landschaften kennen. Dann kam Corona. Und von heute auf morgen war ihr Business futsch. So wie meiner Tante geht es weltweit zahlreichen Menschen. Die Pandemie hat Künstlern,Pilotinnen, Flugbegleitern, Wirtinnen, Kosmetikerinnen, Verkäufern und vielen mehr die Existenzgrundlage genommen. Sie alle können ihren Beruf seit über einem Jahr so wie gut nicht mehr ausüben. Ab wann sich das wieder ändert? Ungewiss. Dazu kommen Berufsgruppen wie Pfleger und Ärztinnen, die nicht mehr können. Und Arbeitskräfte aller Art, die einfach nicht mehr wollen. Die in ihrem Beruf keinen Sinn mehr sehen…

3 min.
echo

REDE UND ANTWORT Liebe stern-Redaktion, kürzlich haben Sie in einer Ausgabe den Corona-Impfstoff von Astra Zeneca mit durchaus fundierten Argumenten rehabilitiert. Können Sie mir erklären, welche Systematik hierzulande hinter der Demontage dieses Impfstoffs steckt? Dr. med. Jürgen Ronge, Kassel Sehr geehrter Herr Dr. Ronge, ich teile Ihre Einschätzung zur Sicherheit und Wirksamkeit des Vakzins. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Astra Zeneca erheblich zur Rufschädigung beigetragen hat. Das betrifft vor allem das Design der Zulassungsstudien, wie sich gerade wieder bei Auswertungen in den USA zeigt. Die wurden von den dortigen Behörden ungewöhnlich scharf und öffentlich bemängelt. Kritik verdienen aber auch wir. Vor allem die anfängliche Nutzung nur bei unter 65-Jährigen hat dem Ruf geschadet. Danach aber auch die Bewertung sehr seltener spezieller Hirnvenenthrombosen. Formal war das alles sicher vertretbar. Aber wurden alle Folgen…

2 min.
betrifft: stern

Eisglatt und gefährlich Das Eis am Baikalsee sieht fast wie ein Gemälde aus: Der perfekte, wenn auch nicht gemütlichste Ort für ein Drohnen-Selfie, fanden die russische Fotografin Elena Chernyshova (links) und stern-Reporterin Bettina Sengling. Eine Woche lang bereisten sie Orte am größten See der Welt. Eine Recherche mit Hindernissen: Erst blieb ihr Auto im Schnee stecken. Auf dem Weg über das gefrorene Wasser zu Ljubow Morechodowa, einer alten Dame, die am Baikal aufgewachsen ist, zerschnitten Eissplitter einen Reifen. Morechodowa hatte die beiden schon durch ihr Fernglas entdeckt und kam ihnen auf Schlittschuhen entgegen – Kufen, mit Kordeln an Filzstiefel gebunden. (Seite 82) Zu Dionys, dem Tyrannen ... Der eine ist Politiker mit Leib und Seele und sehr kulturbegeistert. Der andere Kulturschaffender und leidenschaftlich an Politik interessiert. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (l.) und der Schauspieler…

1 min.
bilder der woche

MYANMAR TOD EINES KINDES Maung Tun Tun Aung ist tot. Angehörige betrauern in der Stadt Mandalay den ungeheuren Verlust. Maung Tun Tun Aung war 15 Jahre alt, ein Junge, der ohne Vater aufgewachsen war. Er starb am Nachmittag durch Kugeln des Militärs, angeblich, als er gerade Wasser für seine Mutter holen wollte. So schreiben es Menschen auf Twitter. Zuletzt sollen Soldaten innerhalb eines einzigen Tages mehr als 100 Zivilisten getötet haben – teilweise durch Kopfschüsse. „Massenmord“, urteilt ein Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen. Unterdessen feiert sich das Militär mit einer Parade. Russland und China schauen zu. BRASILIEN SCHULTERBLICK Wer würde Jesus gern mal über die Schulter schauen? Cristina Ventura tut es. Die Architektin prüft den Fortschritt der Restaurierung der berühmten Statue „Cristo Redentor“ in Rio de Janeiro. Der Zustand der Blitzableiter scheint schon mal zufriedenstellend zu…

3 min.
es war einmal ein lockdown

Wenn man die Gemütslage vor Ostern zusammenfassen will, fällt einem dieser Spruch ein, der aus einem Partysong oder von Schopenhauer stammen soll: „Alles Scheiße, Deine Elli.“ An manchen Tagen musste ich auch an den Spruch auf einem T-Shirt denken, den ich in den 1980er Jahren mal gesehen habe: „Ich war als Kind schon Scheiße.“ Wenn es schlecht läuft in diesem Land, muss immer alles richtig schlecht sein. Wenn schon, dann ganzer Untergang, darunter machen wir Deutschen es nicht. Es läuft also nicht seit einigen Wochen nicht mehr,so der Tenor und das Geschrei, seit vielen Jahren geht es bergab, schon vor Corona war dieses Land am Ende, erstarrt, erschöpft und eingerostet. Wie immer haben solche Diagnosen ein paar Körnchen Wahrheit, sind aber heillos übertrieben. Haben wir uns im Sommer nicht noch auf…

2 min.
das sind ja mal gute nachrichten

HERZENSORTE Wir wissen noch nicht, wann, wir wissen noch nicht, wie – aber irgendwann werden wir wieder im Theater, im Konzert, in unserer Lieblingsbar sitzen. 18 Fotografinnen und Fotografen haben sich jetzt an ihren nach wie vor geschlossenen Sehnsuchtsorten in Hamburg in Szene gesetzt: in der Elbphilharmonie, in der Konzerthalle oder im Theater für Kinder. Auf 75 Litfaßsäulen sind die Fotomotive plakatiert. „Wir geben Hamburg Perspektive“ heißt das Kulturprojekt, das vor allem eins machen soll: Hoffnung. KAMILLE UND STIEFMÜTTERCHEN GEGEN SCHLÄGE Was aussieht wie ein Onlineshop für Naturkosmetik, ist in Wahrheit eine Anlaufstelle für misshandelte Frauen, die selbst zu Hause unter Beobachtung stehen. Über die Facebookseite „Rumianki i bratki“ (Kamille und Stiefmütterchen) können sich Gewaltopfer in Polen zum Beispiel nach einer „Creme“ für ein akutes Hautproblem erkundigen. Die Psychologin am anderen Ende weiß…