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stern 15/2021

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"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

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Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
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2 min.
liebe leserin, lieber leser!

Was genau ist sein Problem? Seit Armin Laschet in Nordrhein-Westfalen regiert, gehen die Meinungen auseinander: Die einen, die ihn näher kennen und erleben, schätzen seine Fähigkeit, zuzuhören. Menschen zusammenzubringen. Abzuwägen. Zu differenzieren. Die anderen, die ihn in den Medien wahrnehmen, senken den Daumen: führungsschwach, kommt nicht auf den Punkt, hat die Situation irgendwie nicht im Griff. Ich habe Laschet im vergangenen Sommer kennengelernt, in einer Runde mit mehreren Dutzend Journalisten. Wir fragten ihn anderthalb Stunden lang nach Corona, Söder, der CDU und der Kanzlerschaft. Laschet blieb ruhig, sachlich, freundlich, nahm sich Zeit für seine Antworten. Aber wo es ihm wichtig war, wurde er im Ton energisch und auch scharf, etwa wenn es um den – für ihn günstigen – Vergleich der Corona-Zahlen zwischen seinem Land und Bayern ging. Da war er plötzlich…

3 min.
echo

REDE UND ANTWORT Liebe stern-Redaktion, danke für die Informationen – und für den Mut, sich dieser Situation auszusetzen. Der interviewte Biologe Lucas Ferrante ruft dazu auf, Brasiliens Flughäfen zu sperren. Wie stellen Sie als Journalisten, die aus diesem Gebiet zurückkehren, sicher, dass Sie die Mutation nicht einschleppen? Ulrike Blatter Liebe Frau Blatter, wir halten es für wichtig, in Krisengebiete zu gehen, um relevante Themen dieser Pandemie für deutsche Leser direkt zu recherchieren: Kommt es bei den Mutanten zu Reinfektionen? Sind die Opfer der P1-Welle jünger? Wie stark sind Indigene im Amazonasbecken betroffen? Im Fall Manaus habe ich mich vor der Einreise nach Manaus auf Corona testen lassen und vor der Ausreise aus Manaus. Ich ging in Brasilien in Quarantäne, machte vor der Einreise nach Deutschland und danach einen Test und begab mich…

2 min.
betrifft: stern

Schwimmen im Schwarm Es ist nicht immer einfach, Lorenzo Mittiga (o.) zu erreichen. stern-Reporter Nicolas Büchse hatte großes Glück, er erwischte ihn vergangene Woche mal an Land, zwischen dessen Tauchgängen. Das Meer hält den Meeresbiologen und Fotografen in seinem Bann. Seit neun Jahren lebt der Italiener auf der Antilleninsel Bonaire und dokumentiert unter anderem das gewaltige Naturschauspiel der dortigen Makrelenschwärme und die Arbeit der einheimischen Fischer, die den Fisch auf nachhaltige Weise fangen. „Wenn ich nah an diese Wolken aus Fischen herantauche, erfasst mich eine große Ehrfurcht vor der Schönheit der Welt und ihrer Lebewesen“, sagt er. (Seite 76) Gute Laune für alle! Eigentlich ist stern-Redakteurin Judith Liere zu viel Fröhlichkeit immer suspekt. Als sie das Musikvideo zu „I Don’t Feel Hate“ anschaute, dem deutschen Beitrag zum diesjährigen Eurovision Song Contest, wollte sie…

2 min.
bilder der woche

DEUTSCHLAND SEGENSRITT „Haleluja, zwońce zwony– Halleluja, läutet die Glocken“, singen sie. Die Männer der sorbischen Minderheit reiten in Gehrock, Frack und mit Zylinder in der Oberlausitz zwischen Bautzen und Hoyerswerda aus, um die Osterbotschaft zu verkünden. Aus vorchristlicher Zeit stammt der Brauch, als man mit dem Segen auch die Aussaat zu schützen glaubte. Diesmal sollten eher die Zuschauer geschützt werden, normalerweise säumen Tausende den Prozessionsweg. Daher blieben die Routen geheim, auf Kirchhöfen und an Wegen waren Masken Vorschrift. Nur auf den Pferden waren die Reiter ausgenommen – frei zum Gesang. RUSSLAND RUHIG, WEISSER Hoffentlich kommt er nicht auf die Idee, früher aufzuwachen. Ein Wissenschaftler hält den mächtigen Kopf eines betäubten Eisbären fest, während seine Kollegen das Tier begutachten und ihm später einen Sender ins Ohr knipsen. Seit Mitte März ist ein Expertenteam im Auftrag der…

3 min.
hilft ja nichts

Regieren heißt lenken.Leiten. Herrschen.Mit Letzterem ist es in westlichen Demokratien glücklicherweise vorbei. Lenken und leiten, darauf läuft es heute hinaus, insbesondere in der Krise. Nicht mehr und nicht weniger erwarten wir von unseren Regierenden. Mit dem Amtseid gehen sie diese Pflicht ein, um einen Begriff zu nutzen, dem Richard David Precht gerade eine unerwartete Renaissance verschafft (siehe auch Seite 38). Die Pandemie ist keine politische Krise. Es herrscht kein Krieg. Militärische Krisen sind menschengemacht, jede Entscheidung hängt an vielerlei Unwägbarkeiten. Auch Naturkatastrophen sind in ihren Auswirkungen unberechenbar und daher schwer zu managen. Wer in einer solchen Situation Fehler macht, darf auf Nachsicht hoffen, vor allem, wenn er aus ihnen lernt. Eine Pandemie jedoch folgt den Naturgesetzen. Sie ist weitgehend berechenbar, und es ist geradezu erschreckend, wie sehr die Mehrheit der seriösen Wissenschaftler…

1 min.
das sind ja mal gute nachrichten

LEBENDIGE SPRACHE Seit Februar erkundet der Nasa-Rover „Perseverance“ (deutsch: Ausdauer, Beharrlichkeit) den Mars. Bestimmte Entdeckungen auf dem Planeten tragen nun Namen aus der Sprache der Navajos. So heißt eine Gesteinsformation schlicht „Máaz“ – das Navajo-Wort für Mars. Diese Geste soll dazu beitragen, die Sprache des indigenen Volkes wiederzubeleben. 316700 Weißkopfseeadler gibt es Schätzungen zufolge in den USA. Damit hat sich der Bestand des amerikanischen Wappenvogels laut Auskunft des U. S. Fish and Wildlife Service seit 2009 vervierfacht WERTVOLLE ENTDECKUNG Ein Zufallsfund dank Corona: Wegen der Pandemie hatten Mitarbeiter der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften in Görlitz mehr Zeit, um alte Bestände zu durchforsten. Sie fanden ein mehr als 500 Jahre altes Werk des französischen Theologen Petrus Comestor. Die wertvolle Schrift wurde am 15. Juli 1500 gedruckt – also nur etwa 50 Jahre nach der bahnbrechenden…