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stern 16/2021

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"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

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Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
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2 min.
liebe leserin, lieber leser!

Geht es Ihnen auch so? Ich will endlich dieses Zeug haben. Diesen Stoff, der uns das Ende der Pandemie bringt. Der mich irgendwann wieder unbeschwert durch die Straßen laufen lässt. Der schließlich dafür sorgen wird, dass ich nicht mehr in betrunkenen Linien über die Bürgersteige kurven muss, um immer schön Mindestabstand zu halten. Ich will die Impfung, die mich vor allem aber auch schützt gegen das Virus. Ich kann gar nicht aufzählen, was mir alles fehlt. Am meisten: dass ich endlich wieder meine erwachsenen Kinder in den Arm nehmen kann. Ja, ich vermisse meine Freiheitsrechte. Was für ein Satz. Ich hätte nie gedacht, dass ich ihn einmal schreiben werde. Aber, ganz ehrlich, das ist nicht der Kern meines Frusts. Mir geht es weniger um meine „Rechte“, mir geht es um menschliches Miteinander,…

3 min.
echo

REDE UND ANTWORT Sehr geehrte Frau Kraft, Sie haben Ihre Erfahrungen mit Neurodermitis beschrieben und die schwierige Pflege gereizter Haut. Da ich selbst betroffen bin, würde ich gern mehr über die Apfelessig-Lösung zum Duschen und das fermentierte Getränk wissen, das Sie abends einnehmen. Gerda Schoffers Sehr geehrte Frau Schoffers, Sie haben recht, zum Duschen benutze ich Apfelessig. Dafür mische ich einen bis maximal zwei Esslöffel Apfelessig mit einem Liter Wasser. Achten Sie darauf, dass der Essig keine Konservierungsstoffe enthält, denn die können Allergien auslösen. Der pH-Wert des Essigs ist gut für die Haut, vor allem, weil er das Mikrobiom nicht angreift. Viele Hautprobleme entstehen erst durch eine zu intensive Pflege, weil die gesunden Bakterien auf der Haut geschädigt werden. Auch das fermentierte Getränk, das ich einnehme, soll dabei helfen, das Mikrobiom zu stärken. Ein spezielles…

2 min.
betrifft: stern

Eine Geschichte von Gewalt und Unterdrückung Verena Hölzl ist nicht überrascht von der Brutalität, mit der Sicherheitskräfte in Myanmar gegen die eigene Bevölkerung vorgehen. 2015 zog sie in das Land, um nach den Wahlen von der Aufbruchstimmung zu berichten. Bei Recherchen in den Minderheiten-Regionen traf Hölzl auch damals Menschen, die von Soldaten terrorisiert wurden. So besuchte sie das Grab dieses jungen Mannes 2019 im Krisenstaat Rakhine, er war zu Tode gefoltert worden. Wie junge Menschen heute die Gewalt erleben, recherchierte sie von Deutschland aus – mithilfe verschlüsselter Kommunikationswege und zusammen mit dem Fotografen Hkun Lat in Yangon. (Seite 34) stern-Leser mögen’s grün Rolf-Herbert Peters ist gern mit dem Rad unterwegs. Dabei denkt er auch über Themen für seine „Ökobilanz“ nach. Diese Woche lautet sie: „E-Bike oder Muskelkraft?“ Viele Leser kontaktieren den stern-Kolumnisten. „Sie…

2 min.
bilder der woche

GROSSBRITANNIEN SPIEL MIT DEM FEUER Es sind meist junge Männer, die in Belfast wie hier am sogenannten Friedenstor im Lanark Way seit mehreren Nächten randalieren. Wut treibt sie, auf alles, was von der Regierung in Westminster kommt: Lockdown und vor allem der Brexit, der Nordirland de facto vom Rest des Königreichs abgehängt hat. Abgehängt fühlen sich Loyalisten auch, weil die Zahl derjenigen steigt, die sich gar keiner ehemaligen Bürgerkriegspartei zugehörig fühlen – sie haben Angst, bald keine Rolle mehr zu spielen im nordirischen Machtgefüge. Da kommt ein bisschen Zunder auf der Straße gerade recht, um sich allen in Erinnerung zu rufen. ITALIEN WÄRMENDES EIS Ein kritischer Blick, ein prüfender Griff: Diesen Pflanzen wird der Frost vermutlich nicht mehr viel anhaben können. Auf einer Apfelplantage nordöstlich von Mailand lassen Obstzüchter ihre Felder mit feinem Wassernebel beregnen.…

3 min.
die lücke, die entsetzliche lücke

Zwischen all den Turbulenzen und so denkwürdigen Ereignissen innerhalb der CDU in den vergangenen Wochen hatte mich eines am meisten überrascht, ja bestürzt: Die CDU verkündete Ende März einen „Beteiligungsprozess“ der Bürger für ihr Wahlprogramm. Das klingt zunächst löblich, offen und modern, schließlich soll es auch ein „Modernisierungsjahrzehnt“ (Laschet) werden. Dann aber fragte man sich unweigerlich: Wie, das ist noch gar nicht fertig? SPD, Grüne und Linkspartei haben ihre Programme bereits vorgelegt, die FDP folgte diese Woche. Und die CDU fängt jetzt an zu diskutieren? Nun könnte man sagen: Wahlprogramme interessieren in diesen Tagen zwischen Brückenlockdown und Notbremsen eh keinen, was vermutlich stimmt. Und doch ist diese Spätzündung auch ein Symbol für die Gesamterschöpfung der Partei. Merkel konnte Krise, die CDU fuhr im Windschatten. Das Versagen offenbart nun die Zukunftsleere Vor einigen Jahren…

2 min.
das sind ja mal gute nachrichten

Natur in der Kapsel Dortmund machte den Anfang. Inzwischen stehen rund 80 von ihnen in Deutschland, Tendenz steigend: Knallgelbe, in liebe voller Handarbeit umgebaute Kaugummiautomaten, die mehr Blütenvielfalt für heimische Bestäuber-Insekten in die Städte bringen sollen. Für 50 Cent spucken die Bienenfutter-Kästen eine Kapsel mit Blumensamen aus, die dann auf einem öffent lichen Grünstreifen oder im eigenen Garten verstreut werden können. ZIEL: DIE NULL MUSS STEHEN Kiel sagt dem Abfall systematisch den Kampf an und wird als erste deutsche Stadt eine „Zero Waste City“. Europaweit haben sich bereits über 400 Städte dem Netzwerk „Zero Waste Europe“ angeschlossen. Erstes Etappenziel: bis 2035 den Restmüll halbieren und langfristig auf 50 Kilo pro Kopf jährlich senken. 13 500 000 000 … Lichtjahre entfernte Objekte kann man mit ihm erkennen: Das James-Webb-Weltraumteleskop ermöglicht somit eine gigantische Reise zurück…