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stern 19/2021

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Les mer
Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
kr 38,04
kr 1 525,02
52 Utgaver

i denne utgaven

2 min
liebe leserin, lieber leser!

Grund zur Hoffnung gibt es ja fast immer, aber allmählich dürfen wir uns trauen, auch mit einiger Berechtigung zu hoffen: Die Corona-Zahlen gehen runter, und wenn wir aufpassen, werden sie wohl nicht wieder steigen. Das sagen inzwischen auch ernst zu nehmende Wissenschaftler und Ärzte. Manche machen sogar schon Hoffnung auf einen gelockerten Sommer wie im vergangenen Jahr. Die Zahl der Neuinfektionen sinkt. Der R-Wert pendelt unter die Eins, und bleibt er dort für längere Zeit, wird die Pandemie ausgebremst. Die Intensivstationen füllen sich nicht mehr so schnell, weil die Impfungen offensichtlich schwere Krankheitsverläufe reduzieren. Das mildere Wetter und die längeren Tage erlauben uns, öfter draußen zu sein, wo das Virus es deutlich schwerer hat. Und sicherlich haben in ihrem Zusammenwirken auch die Maßnahmen des Bundes-Lockdowns dazu beigetragen, das Infektionsgeschehen zu mildern. Das…

3 min
echo

REDE UND ANTWORT Liebe stern-Redaktion, ein Journalist ist kein Schriftsetzer, und ein Zahnarzt ist kein Dentist. In Deutschland gibt es seit 1952 keine Ausbildung zum Dentisten, der Begriff Dentist wird eher diffamierend für den Beruf des Zahnarztes verwendet. Den Sprachgebrauch vieler Journalisten halte ich für unangemessen. Hans-Jürgen Köllner Sehr geehrter Herr Köllner, Journalisten versuchen gern, Wortwiederholungen zu vermeiden. Manch einer hält das für eine Marotte der Redakteure, aber wir Schreiber hoffen, dass sich unsere Texte dann abwechslungsreicher lesen. Diffamieren wollen wir damit sicher niemanden. Richtig ist aber, dass der Dentist früher ein Zahnpraktiker ohne Studium und Approbation war – von den Krankenkassen anerkannt. 1952 wurde das Berufsbild vereinheitlicht. Nach einer Fortbildung durften sich auch nicht studierte Dentisten Zahnarzt nennen, was nicht alle akademischen Konkurrenten gefreut hat. Heute werden die beiden Begriffe in…

1 min
betrifft: stern

Videokonferenz mit dem UN-Generalsekretär Vor einigen Jahren lag der Arbeitsplatz von stern-Autor Michael Streck nur wenige Gehminuten von der UN-Zentrale in New York entfernt. In Pandemiezeiten musste das Interview mit Generalsekretär António Guterres aber per Videotelefonat geführt werden. Streck daheim in Hamburg, Guterres fast 6200 Kilometer entfernt hoch über Manhattan. Guterres’ Tag war streng getaktet. Er fand aber immerhin die Zeit, noch über die Besonderheiten der deutschen Sprache zu plaudern. Im Dezember vergangenen Jahres hatte er vor dem Bundestag eine Rede auf Deutsch gehalten. Und er befand, das sei „eine der größten Herausforderungen seines Lebens“ gewesen. (Seite 74) Spaziergang mit Verwechslung Im Bürgerpark Pankow in Berlin sprach Nora Tschirner mit stern- Redakteur Hannes Roß über ihren Kampf gegen Depressionen. Die 39-Jährige möchte, dass Betroffene ohne Scham über ihre Erkrankung sprechen können. Das scheint…

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bilder der woche

ISRAEL SPURENSUCHE Verbogene Brillen, manchen fehlen die Gläser. Jemand hat sie aufgeklaubt vom Boden und über eine gebrochene Metallkonstruktion gehängt. In den Trümmern suchen Menschen nach Wichtigem. Spuren einer der schlimmsten zivilen Katastrophen in der Geschichte Israels. Bei einem religiösen Fest hatten sich etwa 100 000 Menschen am Berg Meron im Norden des Landes versammelt, als auf einer abschüssigen Metallrampe viele Gläubige stürzten und eine Massenpanik ausbrach. Mindestens 45 Menschen starben. „Ich bin verantwortlich“, schrieb der Polizeiminister, „aber Verantwortung bedeutet nicht Schuld.“ GROSSBRITANNIEN HOCHGEFÜHL Aquaphobie ist die Angst vor Wasser. Nicht zu verwechseln mit Akrophobie, der Angst vor Höhe. Wer unter beidem leidet, dürfte einen großen Bogen um die neue Attraktion im Stadtteil Nine Elms im Herzen Londons machen: Der „Sky Pool“ ist ein 25 Meter langes Schwimmbecken aus Acrylglas, das in 35 Meter Höhe…

3 min
klare ansage

Das Bundesverfassungsgericht ist das Erdungskabel der Demokratie. Es nimmt die Spannung aus politischen Konflikten, indem es alle Beteiligten wieder auf den Boden der Tatsachen bringt – im besten Fall nach weiser Überlegung und mit guten Argumenten. So wie in der vergangenen Woche mit dem Urteil zum Klimaschutzgesetz, das so viel mehr schafft als den denkwürdigen Schulterschluss all jener, die vorher lange gestritten hatten: Auf einmal sind – und waren sowieso schon immer – alle für strengste Maßnahmen, um den CO2-Ausstoß radikal zu senken. Klimaschutz goes Mainstream. Das ist schön und gut, sofern den Worten Taten folgen. Selbst das Wahlprogramm der Grünen ist durchaus wolkig, wenn es ein „Klimaschutz-Sofortprogramm“ ankündigt, das „in allen Sektoren sofort wirksame Maßnahmen anstößt, bestehende Ausbauhindernisse beseitigt, naheliegende Einsparmöglichkeiten umsetzt“. Was genau heißt denn das? Alle haben das gleiche…

2 min
das sind ja mal gute nachrichten

Sonnig-windige Aussichten Laut der Londoner Denkfabrik Carbon Tracker können Sonne und Wind den Energiebedarf der Menschheit hundertmal decken. 2035 lasse sich der gesamte Strom regenerativ und wirtschaftlich produzieren.Fossile Kraftwerke könnten bis 2050 komplett abgeschaltet werden. Nur 0,3 Prozent der Erdoberfläche werde für Solarparks benötigt – weniger als für Erdölfelder. Auch Gewässer eignen sich: Thailand baut gerade auf einem Stausee mit rund 145 000 Panels einen der weltgrößten schwimmenden Solarparks. Elektrisch durchstarten Der Energiekonzern EnBW baut am Kamener Kreuz, wo die A 1 und A 2 zusammenlaufen, den größten Schnellladepark Europas. 52 Ladepunkte sollen noch dieses Jahr zur Verfügung stehen. Bis zu 300 Kilowatt Ladeleistung versprechen – je nach Fahrzeug – bis 100 Kilometer Zusatzreichweite binnen fünf Minuten. 0,00025 …Zentimeter dünn ist ein elektronisches Pflaster, das sich selbst mit Strom versorgt und Körperfunktionen wie Puls…