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stern 23/2021

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Les mer
Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
kr 38,04
kr 1 525,02
52 Utgaver

i denne utgaven

2 min
liebe leserin, lieber leser!

Es waren zwei Männer, die in einer Redaktionskonferenz darauf hinwiesen, dass sich der legendäre stern-Titel, in dem 374 Frauen die Abschaffung des Paragrafen 218 forderten, im Juni zum 50. Mal jährt. Daraus entspann sich bei uns eine tagelange Diskussion um die Frage, wie es in Deutschland im Jahr 2021 wirklich um die Gleichberechtigung von Frauen bestellt ist. Dass Abtreibungen im deutschen Strafgesetzbuch weiterhin als Tatbestand geregelt sind, auch wenn sie unter gewissen Voraussetzungen straffrei bleiben, macht viele von uns zornig. Wie weit ist das Recht auf körperliche Selbstbestimmung von Frauen in den vergangenen 50 Jahren tatsächlich vorangekommen? Und wie sieht es in anderen Bereichen aus – im Berufsleben, im Privaten, bei der Bildung? In unserem Ringen um Antworten wurde schnell klar, dass auch die Frauen beim stern sehr unterschiedliche Sichtweisen haben. Eine im…

3 min
echo

Alle sind dran, in der Theorie. Klingt toll, bis man nach einem Termin fragt. Danach kann man nur noch weinen. Meike Oblau, via Facebook REDE UND ANTWORT Liebe stern-Redaktion, ich habe eine ganz simple Frage: Was bedeutet eigentlich das kleine Sternchen am Ende vieler Artikel? Was wird damit ausgesagt? Klaus D. Treude, Amberg Sehr geehrter Herr Treude, nicht nur Astronomen fragen sich: Was bitte sollen nur all die Sterne? Angesichts der bis zu 200 Milliarden, die es davon allein in der Milchstraße geben soll, braucht die paar Symbole am Ende längerer Artikel vermutlich niemand – außer unsere grafische Abteilung. Die liebt Piktogramme. Sehen Sie den schwarzen Stern gern als Signatur, als Teil unserer Marken-Identität. Und als kleinen Hinweis: Sie haben die Endstation des Artikels erreicht. Der Zug endet hier. Bitte alle aussteigen. Es gibt auch…

1 min
betrifft: stern

Das Schweigen brechen Vor 50 Jahren setzte die stern-Aktion „Wir haben abgetrieben“ ein Zeichen gegen Paragraf 218 StGB: Schwangerschaftsabbrüche waren verboten. Heute sind sie in Deutschland noch immer im Strafrecht verankert. Die meisten Frauen, die wir während unserer Recherchen getroffen haben, wussten das selbst nicht, ehe sie in der Situation waren. Sie kritisieren, dass die Gesetzgebung dazu beitrage, Frauen zu bevormunden und zu belasten – auch darum wollen sie darüber sprechen. Das Interview mit Yeliz Koc (r.) finden Sie auf www.stern.de/dasgleichebitte, Carolin Windel (l.) fotografierte Frauen in ganz Deutschland für unsere Titelgeschichte. (Seite 24) Leben unter Beschuss Wie gefährlich das Leben der einzigen Bürgermeisterin Afghanistans (l.) ist, erfuhren Fotografin Johanna-Maria Fritz (r.) und Thore Schröder beim Betreten der Sicherheitszone rund um das Rathaus in Maidan Schahr: „Hier kann jederzeit alles passieren“, sagte ein…

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bilder der woche

BELARUS WUT UND ANGST Dieses Foto wurde nicht in Belarus aufgenommen. Sondern in Polen, genau: in Warschau bei einem Protest der belarussischen Opposition vor der Vertretung der Europäischen Kommission. Die Verfolgung Andersdenkender durch den Diktator Alexander Lukaschenko vertreibt viele Oppositionelle aus dem Land. Sie lassen sich aber auch im Exil nicht zum Schweigen bringen. Auch, wenn sie nach der Entführung des Journalisten Raman Pratasewitsch und seiner Partnerin Sofia Sapega aus einem Ryanair-Flugzeug wissen: Sicher können sich die Gegner Lukaschenkos nirgendwo fühlen. Auch nicht in der Europäischen Union. SPANIEN SONNE, MEER, MATHE Versetzt in die nächste Klasse! Nicht nur diesen Tag werden die Schüler des Colegio Félix Rodríguez de la Fuente in Los Nietos ihr Leben lang nicht vergessen. Seit einigen Wochen werden alle Klassen abwechselnd an dem kleinen Strand des nahe Cartagena gelegenen Ortes unterrichtet.…

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schluss mit unlustig

Der Titel dieser Kolumne müsste in dieser Woche eigentlich nicht „Ach, Mensch“ heißen, sondern „Oh, Mann“. Schauen Sie einfach mal auf die rechte Seite. Sie sehen dort eine bunte Auswahl früherer stern-Cover, und ich weiß nicht, ob ich lachen oder mich schämen soll. Man muss ja erst mal darauf kommen, eine Titelgeschichte über Stewardessen mit einer nackten Frau zu illustrieren, deren untere Körperhälfte zu einem Flugzeug wird. Als ob jeder mit-fliegende Geschäftsmann da gleich mal einsteigen kann. Oder zu einem der – aus deutscher Sicht – Höhepunkte der 70er Jahre, den Olympischen Spielen in München 1972, die fünf Ringe auf die rechte Pobacke einer (halb) nackten Frau zu malen und daneben die Zeile zu setzen „Alles über die Spiele“ – was offensichtlich mehr heißen soll als Speerwerfen und Rudern im Achter. Ich…

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das sind ja mal gute nachrichten

Eine Frau für Samoa Auf Samoa wurde Fiame Naomi Mata’afa als erste Premierministerin vereidigt. Und zwar in einem Zelt. Ihr männlicher Vorgänger weigert sich abzutreten und hält das Parlament besetzt. Das oberste Gericht der ehemaligen deutschen Kolonie hat den Wahlsieg der 64-Jährigen allerdings als rechtmäßig bestätigt. GENDERN MIT LEGO Ab Juni gibt es ein LGBTQ-Set von Lego. 346 Steinchen in allen Regenbogenfarben, außerdem in Schwarz, Weiß, Braun und Rosa, aus denen sich elf Figuren zusammensetzen lassen – Menschen aller Geschlechter, Hautfarben und sexuellen Orientierungen. 100 Millionen Euro stellt die Bundesregierung zur Verfügung, damit Mädchen in Entwicklungsländern ihren Abschluss machen können. Sie gehören zu den größten Verlierern der Pandemie. Viele mussten die Schule abbrechen. EU: GESCHLECHTERAUSGEWOGENHEIT BIS 2032 Das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen hat die Geschlechter-Verteilung in den EU-Parlamenten erhoben. Im Durchschnitt gibt es 32,7 Prozent weibliche Abgeordnete.…