stern 26/2021

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
kr 38,34
kr 1 536,90
52 Utgaver

i denne utgaven

2 min
liebe leserin, lieber leser!

Wie sehr Hape Kerkeling Teil unseres kollektiven Gedächtnisses ist, wurde mir erst richtig klar, als ich mich auf das Gespräch mit ihm vorbereitete. Horst Schlämmer fiel mir als Erstes ein, der unvergessene Auftritt bei „Wer wird Millionär?“, in dem es ihm gelang, Günther Jauch vom Thron – Pardon: vom Hocker – zu heben. Dann natürlich „Der Junge muss an die frische Luft“, dieser unvergleichlich wunderbare und traurige Film über eine Ruhrpott-Kindheit in den Siebzigern, der auf Kerkelings Autobiografie basiert. Königin Beatrix, die man als Figur des Komikers mindestens so lebendig in Erinnerung hat wie die echte. „Hurz!“, zu dem man nicht viel mehr sagen muss, weil jeder und jede Deutsche sofort weiß, was gemeint ist. Und natürlich der Jakobsweg, „Ich bin dann mal weg“, Kerkelings Erzählung seiner Pilgerreise, die unfassbar…

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3 min
echo

Obsessive berufliche Leidenschaft hat mich fast mein Leben gekostet, Stichwort Depressionen. Heute lebe ich harmonische Leidenschaft. Wilfried Pfaff, Stuttgart stern Nr. 25/2021, „Da läuft doch was schief“ – Kolumne zur sozialen Ungleichheit in Deutschland Wahlfreiheit Solange global arbeitende Unternehmen jeder Größe wählen können, in welchem Land sie Unternehmenssteuern zahlen wollen, läuft tatsächlich etwas schief. Paul-Hermann Mackes, Viersen Ermüdende Debatte Diese Neiddebatte ist ermüdend und nicht hilfreich. Warum reden wir immer nur von den „Superreichen“ und den „Armen“ in diesem Land? Kulturprägend für unser Land sind doch nicht die Extreme. Prägend und sehr erfolgreich ist die arbeitende Mitte. Die findet medial nicht statt, da sie im mediokren Alltagstrott weniger medial Verwertbares hergibt als Artikel und Filme über die Extreme der Gesellschaft. Kai Kochmann, Berlin stern Nr. 25/2021, „Im Reich der Impfstoffhelden“ – Besuch im Marburger Biontech-Werk Patentschutz schützen Ihr Bericht ist für…

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2 min
betrifft: stern

Zu Besuch im Reich des Teleshoppers Durch den Erfolg von Onlineplattformen wie Amazon und Zalando müsste die Verkaufsgattung des Teleshoppings ja wohl zu einer aussterbenden Spezies gehören – dachte sich stern-Redakteur Dirk van Versendaal. Irrtum! In Zeiten von Lockdown und Corona hat die Branche sich Marktanteile zurückerobert. Nach Sichtung etlicher Homeshopping-Sendungen wurde van Versendaals Interesse endgültig von Ralf Kühler (r.) geweckt, dem dienstältesten aller Moderatoren. Der empfing ihn im Studio in Hannover und versicherte, vor der Kamera immer nur er selbst zu sein. „Und ich weiß, dass ich sympathisch bin, gut erzogen und höflich. Das nutze ich natürlich.“ (Seite 72) Kind zweier Welten Mehr als vier Stunden lang erzählte Robbert Blokland (l.), der mit drei Jahren als Adoptivkind aus Haiti in die Niederlande kam, Jonas Schulze Pals (r.) seine Lebensgeschichte. Wichtige Gedächtnisstütze dabei…

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1 min
bilder der woche

DEUTSCHLAND FEUCHTE FREUDEN Wir dürfen gerade wieder recht viel. Ins Restaurant, in Museen und Theater. In den Fitnessklub und zur Fußpflege. Nur zusammenkommen und tanzen ist noch immer strengen Regeln unterworfen wie Testpflicht und Maskenzwang, sogar im Freien. Was liegt also näher als eine Demo in Berlin, der deutschen Tanz- und Demonstrationshauptstadt? So trafen sich vergangenen Sonntag bereits zum zweiten Mal Veranstalter und Partygänger zum „Alle in einem Boot“-Rave auf dem Landwehrkanal. Den Clubs in Berlin und anderswo steht das Wasser bis zum Hals – eine Metapher, die wohl weiterhin gültig bleiben wird. DEUTSCHLAND KAMPF ODER SPIEL Es soll spielerisch und entspannt aussehen, was Dietmar Bartsch da mit dem Ball in der putzigen Kulisse auf dem Digital- Parteitag der Linken in Berlin anstellt. Und auch Janine Wissler, wie Bartsch Spitzenkandidatin für die Wahl im September,…

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3 min
wir sind nicht mehr bei loriot

Wie halten Sie es mit dem Gendern? Soll ich lieber „Leser:innen“schreiben,oder finden Sie das doof? Gehört der Islam zu Deutschland? Singen Sie, wenn Deutschland bei der EM spielt,die Nationalhymne mit? Und was denken Sie, wenn Sie diese Fragen hören? Alles easy? Oder tun sich da ein paar Warn- und Stoppzeichen vor Ihrem inneren Auge auf? Zumindest wären Sie damit nicht allein. Seit einigen Tagen sorgt eine Umfrage für Schlagzeilen: Knapp die Hälfte der Deutschen hat das Gefühl, dass man in Deutschland seine Meinung nicht mehr frei sagen könne. 44 Prozent finden, es sei besser, „vorsichtig zu sein“. Ein dramatischer Rekordwert in der Erhebung, die das Institut Allensbach seit 1953 durchführt. Noch vor zehn Jahren glaubten nur 24 Prozent, dass die Meinungsfreiheit irgendwie eingeschränkt sei. Das Gefühl zieht sich quer durch die Bevölkerung.Klar,…

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1 min
das sind ja mal gute nachrichten

VANILLIN AUS PLASTIKMÜLL In Edinburgh ist es Forschern gelungen, synthetisches Vanillin aus alten Plastikflaschen herzustellen. Dafür nutzen sie ein Enzym, das die Flaschen in ihre ursprünglichen Bestandteile spaltet. Dabei entsteht eine Säure, die mit Bakterien gemischt und erhitzt wird. Nach einem Tag ist das Recycling-Vanillearoma fertig und kann als Geschmacksstoff oder für industrielle Zwecke verwendet werden. Sag mir, wo die Banken blühen! Der Zungenstendel galt in England als aus gestorben. Auf dem Dach eines Londoner Bankhochhauses wächst die Orchideenart nun wieder. Vermutlich hat der Wind die Samen dort hingetragen. Als erstes Land überhaupt verbietet Israel den Handel mit Pelzen. Allerdings erlaubt die Regierung Ausnahmen: Ultraorthodoxe Juden dürfen weiter den Schtreimel, die schwarze Kopfbedeckung aus Zobelschweifen, tragen. 65903 Kinder kamen im März in Deutschland zur Welt. Das ist die höchste Geburtenzahl in einem März seit mehr als…

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