stern 32/2021

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
kr 38,34
kr 1 536,90
52 Utgaver

i denne utgaven

2 min
liebe leserin, lieber leser!

Vor drei Wochen hat ein sintflutartiger Regen weite Landstriche unter Wasser gesetzt, mehr als 180 Menschen kamen ums Leben. Worüber die Menschheit seit Jahrzehnten diskutiert, wir erleben es jetzt: Der Klimawandel entpuppt sich als globale Klimakrise mit Bränden, Hitzewellen, Starkregen, Eisschmelze und einer Vielzahl von Negativrekorden, allein in diesem Sommer. Der Blick zurück auf die leeren Versprechungen der vergangenen Jahre bringt nichts außer Kopfschütteln. Umso erstaunlicher ist es aber doch, wenn die Politik nach der Flutkatastrophe nicht darüber streitet, ob weitere 17 Jahre Kohle nicht ein Wahnsinn sind, sondern darüber, wann welche Sirene nicht geheult hat. Der Katastrophenschutz ist ohne Zweifel wichtig, und es muss aufgeklärt werden, was im Ahrtal schief gelaufen ist. Aber ist die Organisation von Alarmketten das einzige Thema für Armin Laschet, Olaf Scholz und Annalena Baerbock? Müssten sie…

sternde210805_article_003_01_01
3 min
echo

stern Nr. 31/2021, „Was vom Leben übrig blieb“ – Berichte zur Flut Fanatismus und Wahn Wir können es uns einfach nicht so leicht machen und alles auf das Klima und die Klimaveränderung schieben. Es gab schon immer Veränderungen, es gab Eiszeiten und subtropische Phasen auf diesem Planeten, auch in unseren Breitengraden. Selbstverständlich ist es sinnvoll, die Natur zu schonen und die Luft so wenig wie möglich mit Schadstoffen zu belasten. Der Fanatismus und menschliche Wahn, mit dem aber derzeit die Energiewende vorangetrieben wird, ist völlig überzogen. Horst Niehues, Sulz am Neckar Katastrophen-Alarm Es gibt in Deutschland seit Jahrhunderten in fast jedem Dorf Glocken. Wenn diese wie wild läuten, ist das ein sicheres Alarmsignal. Bei guter Vernetzung mit zuständigen Behörden bräuchte man keine Sirenen neu zu installieren. Helmut Binder, Geretsried Schützt den Regenwurm Die Menschheit führt seit 80 Jahren…

sternde210805_article_006_01_02
1 min
betrifft: stern

Schaut auf diese Region! Nach mehr als zwei Wochen Recherche an der Ahr spürte Frank Brunner (r.) zum ersten Mal verhaltenen Optimismus im Katastrophengebiet. Die Unterstützung aus ganz Deutschland hat vielen geholfen, den ersten Schock zu überwinden. Allerdings trafen Brunner und Fotograf Theo Barth auch häufig Menschen, die sich fragten, wie lange die Hilfsbereitschaft wohl anhalten wird. In Mayschoß sagte Winzer Matthias Baltes (l.): „Gut, dass ihr über uns berichtet.“ Auch er fürchtet, dass die Region in Vergessenheit gerät, wenn wieder andere Themen in den Vordergrund rücken. „Wir brauchen Journalisten, damit die Menschen wissen, wie es hier aussieht“, sagte Baltes. (Seite 50) Deutscher Bilderbogen „Neustart für Deutschland“ lautete der Auftrag, den unsere Bildredaktion der Illustratorin Véronique Stohrer gestellt hat. Der Stuttgarter Künstlerin gelang es, in mehreren Collagen von der Vielfalt der Herausforderungen für…

sternde210805_article_008_01_01
1 min
bilder der woche

MITTELMEER IN SICHERHEIT Ein Baby, etwa drei Monate alt, konnte auf hoher See g eborgen werden. In ein Trikot gewickelt wird es von einer Helferin des Rettungsschiffs „Ocean Viking“ versorgt. Der Säugling ist der jüngste von insgesamt 106 Menschen, die aus einem völlig überfüllten Boot vor dem Ertrinken gerettet werden konnten. Ihr Holzkahn war südlich von Malta in Seenot geraten. Mehrfach mussten die „Ocean Viking“ und die „Sea Watch 3“ am vergangenen Wochenende ausrücken; inzwischen befinden sich mehr als 700 Gerettete an Bord der beiden Schiffe. Sie sind in Sicherheit, vorerst – ihr weiterer Weg bleibt ungewiss. DEUTSCHLAND HALLO TAXI! Direkt vor der Haustür wird der „CityAirbus“ wohl nicht landen können, aber man kann schließlich nicht alles haben. Beim erfolgreichen öffentlichen Testflug vergangene Woche im bayerischen Manching demonstrierten die Hersteller des Flugtaxis schon mal, wie…

sternde210805_article_010_01_01
3 min
klimaschutz: jetzt mit noch mehr tempo!

Angela Merkel will über ihre Kanzlerschaft andere urteilen lassen, was sicherlich weise ist. Vor zwei Wochen zog sie zumindest beim Klima Bilanz: Sie persönlich habe „sehr viel Kraft“aufgewendet,aber es sei „nicht ausreichend viel passiert“. Bemerkenswert, nicht nur weil es ernüchternd ist, sondern weil sie damit Bilanz für uns alle zog: viel getan und zu wenig erreicht. Wie konnte das passieren, im Land der Energiewende, uns Weltmarktführern der Weltrettung? Unter dem Eindruck der biblischen Fluten werden Gründe gesucht – und Mythen gesponnen: Der Mindestabstand von 1000 Metern für Windräder! Der habe mehr Ökostrom verhindert, genauso wie Peter Altmaier, der Rote Milan und störrische Anwohner. Fertig ist die ökologische Dolchstoßlegende.Was also tun? Klar, mehr Windräder, mehr Tempo. Ein „Klimaruck“, sagt Markus Söder. Klingt wie eine Waschmittelwerbung: strahlend weiß – jetzt mit 20 Prozent…

sternde210805_article_016_01_01
1 min
das sind ja mal gute nachrichten

Huhuu, da sind sie wieder! Seit 1926 galt der Habichtskauz in Mitteleuropa als ausgestorben. Im Nationalpark Bayerischer Wald konnte sich mithilfe der Menschen eine kleine Population halten. Einige dieser Eulenvögel wurden in den vergangenen Jahren erfolgreich ausgewildert. Jetzt haben Forstwirte erstmals wieder Jungtiere außerhalb des Schutzgebiets gefunden. 24 PROZENT der Auszubildenden in Pflegeberufen sind inzwischen Männer. Durch den neu geschaffenen gemeinsamen Ausbildungsweg für alle Helfer von Alten oder Erkrankten kommt offenbar Bewegung in die Branche, die lange als reine Frauendomäne galt. Im Jahr 2009 lag der Männeranteil noch bei nur 19 Prozent. LIEBE DEINE ALTEN Früher hieß es Secondhand, heute „Pre-Owned“ oder „Second Love“. Der Trend bleibt der gleiche. Immer mehr Modehändler bieten sowohl online als auch in ihren Kaufhäusern gebrauchte Kleidung an, auch von Luxusmarken. Laut einer aktuellen Studie einer Unternehmensberatung und eines Instituts…

sternde210805_article_018_01_01