stern 33/2021

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
kr 38,34
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52 Utgaver

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2 min
liebe leserin, lieber leser!

Selten hat mir eine stern-Titelgeschichte so gute Laune bereitet wie in dieser Woche. Mein Kollege Rolf-Herbert Peters berichtet darin von einem wahrhaftigen Paradigmenwechsel, den ich nicht für möglich gehalten hätte: Die deutsche Wirtschaft wird grün! Sie hat begriffen, dass Klimaschutz ein gigantisches Geschäftsmodell ist, und sie will vorn mitspielen. Was Peters allein über den Stahlriesen Thyssenkrupp schreibt (siehe Seite 24), lässt erahnen, wie sehr die Spitzen unserer Industrie umgedacht haben. Vielleicht aus purer strategischer Erkenntnis, denn das Potenzial ist riesig: Wer die modernste klimaneutrale Technologie liefert, wird das beste Geschäft machen. Vielleicht aus schlechtem Gewissen, wenn die Kinder am Frühstückstisch fragen: „Papa/ Mama,was machst du da eigentlich für einen Scheiß?“ Vielleicht einfach nur, weil auch Topmanagerinnen und -manager Menschen sind, die sich Sorgen machen um die Zukunft unserer Lebensbedingungen. Der neueste…

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3 min
echo

stern Nr. 32/2021, „Neustart Deutschland“, Serie zur Bundestagswahl Sicherheit und Integration Neben den von Ihnen ausgewählten wichtigen Themen sollten Sie noch weitere thematisieren: gesellschaftlicher Zusammenhalt, Integration und Sicherheit. Die Gesellschaft driftet gerade immer weiter auseinander, und diese Themen müssen von der Politik und von uns als Gesellschaft angegangen werden. Dietmar Schilff, Braunschweig stern Nr. 32/2021, „Klimaschutz: Jetzt mit noch mehr Tempo“, Hauptstadtkolumne von Horst von Buttlar Müll-Lagerung ungeklärt Es ist doch keine Einbildung, dass vor allem die Lagerung von Atommüll noch immer völlig ungeklärt ist. Ist es nicht gerade deshalb so weit mit dem Klima gekommen, weil die Probleme immer in die Zukunft geschoben werden? Die nächste Regierung soll es richten, die nächste Generation, Hauptsache, nicht wir. Dieser fatale Verzicht auf Handeln wirkt sich bei Atommüll nicht nur auf ein paar Jahre oder Jahrzehnte aus. Wir…

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2 min
betrifft: stern

Die grüne industrielle Revolution Wer glaubt, Wirtschaft und Industrie stünden noch immer auf der Bremse, wenn es um Klimaschutz geht, täuscht sich. stern-Reporter Rolf-Herbert Peters erlebte bei seiner Recherche überwiegend Managerinnen und Manager, denen die deutsche Umweltpolitik viel zu zaghaft ist. Er traf Vaude-Chefin Antje von Dewitz (oben, ganz links), die ihr Unternehmen CO2-frei machen will, und die Managerin Martina Merz, die Thyssenkrupp zu einem nachhaltigen Stahlkocher umbaut. Die RTL/ntv-Kollegen Maik Meuser und Clara Pfeffer sprachen mit der Ökonomin Claudia Kemfert (rechtes Bild, roter Blazer) über die Chancen einer grünen Wirtschaft. (Seite 24) Kein Strandurlaub Es gibt schlechtere Orte, um in den Wahlkampf zu starten. An der Ostsee begann Christian Lindner (r.) seine zweiwöchige Tour durch deutsche Urlaubsorte in Nord und Süd. stern-Reporter Benedikt Becker traf einen entspannten FDP-Chef, der sich über stabile…

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2 min
bilder der woche

GRIECHENLAND EUBÖA Rekordhitze, Rekorddürre – und auch die Feuer, die in dieser Woche an gleich mehreren Orten der Welt lodern, erreichen ungekannte Ausmaße. Auf der griechischen Insel Euböa retten sich hier Menschen an Bord einer Fähre. Tausende mussten ihre Häuser verlassen und wurden ans Festland gebracht. Ihre Kritik an der griechischen Regierung ist verheerend: Viele Bewohner werfen ihr vor, nicht schnell genug reagiert zu haben. Der Großteil der insgesamt 31 griechischen Löschflugzeuge kam weit weg rund um Athen zum Einsatz. Griechenland kämpft mit Hunderten Lauffeuern. Ein Ende ist nicht in Sicht. TÜRKEI ANKARA „Our house is on fire.“ Dieser Satz von Greta Thunberg gilt nicht nur für Griechenland, sondern auch für die Türkei. Wie hier in einem Hotel in Maltepe, einem Viertel von Ankara: Ein Mann blickt aus seinem Hotelzimmer, während sich die Flammen bereits…

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3 min
wen wählen?

Mit einiger Sicherheit behaupte ich: Sie haben das gleiche Problem wie ich. Wen soll ich wählen? Ich habe in meinem Leben schon allen demokratischen Parteien meine Stimme gegeben, je nach Lebenssituation, Wohnort und auch Spitzenkandidat oder Spitzenkandidatin. Meine Wahlentscheidung speist sich aus verschiedenen Faktoren mit Blick auf die jeweilige Partei: inhaltliche Überzeugung – was wollen die? Glaubwürdigkeit – vertraue ich ihnen? Und Sympathie – würde ich mit den Spitzenleuten ein Bier trinken gehen? Diese drei Parameter bestimmen meine Entscheidung, bei jeder Wahl in unterschiedlichen Anteilen. Unterm Strich gab es immer eine Partei, der ich das Schicksal des Landes anvertraut habe. Aber in diesem Jahr ist alles anders. Immer mehr begreife ich, dass wir in nächster Zukunft vor historischen Herausforderungen stehen. Seit Jahren warnen die Fachleute vor Entwicklungen, die sich weltweit abzeichnen:…

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1 min
das sind ja mal gute nachrichten

Gute Ernte in Aussicht Das letzte Jahr war eher mau. Aber aktuell seien die Witterungsbedingungen günstig für die Pilzwelt, sagt Stefan Fischer, Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie. STROM AUS FÄKALIEN Aufs Klo gehen und etwas für die Umwelt tun? Klingt verrückt, aber an einer Uni in Südkorea ist das möglich. Dort gibt es seit Kurzem drei Hightech-Toiletten, die Ausscheidungen indirekt in Strom verwandeln. Nach dem Spülen zersetzen Mikroorganismen den Kot in einem Tank. So wird Methan erzeugt, mit dem Brennstoffzellen betrieben werden. Laut dem Erfinder Cho Jae-Weon ergibt jeder Toilettenbesuch etwa eine halbe Kilowattstunde Strom. Ein großes Geschäft für die Zukunft. 75km BÄUME ALS GRÜNER SCHUTZWALL Um Madrid wird eine Art Ring aus 500 000 Bäumen gepflanzt. Bis 2032 soll so ein 75 Kilometer langer Stadtwald entstehen, der die Luftqualität verbessert und jährlich 175…

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