stern 38/2021

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
kr 38,34
kr 1 536,90
52 Utgaver

i denne utgaven

2 min
liebe leserin, lieber leser!

Noch zehn Tage. Und so richtig klar ist gar nichts. Lange Zeit sah es so aus, als ob dieser Wahlkampf eine zähe Veranstaltung würde. Schnell zeichnete sich ab, dass die drei Kandidaten allesamt nicht wirklich rhetorisches Feuerwerk bieten. Sie galten als pragmatische Lösungen innerparteilicher Dissonanzen, Kandidaten eines gemeinsamen Nenners, nicht einer leidenschaftlichen Mehrheit. Nur Annalena Baerbock vermochte anfangs so etwas wie Aufbruch zu vermitteln – der wurde aber angesichts ihrer Fehler und Flops schnell gestoppt. Doch in seinen letzten Wochen bekommen wir nun einen Wahlkampf, der an Spannung kaum zu überbieten ist. Nicht unbedingt, weil es ein Kopf-an-Kopf-Rennen geworden ist. Im Gegenteil. Anfang dieser Woche war der Vorsprung von Olaf Scholz noch immer so groß, dass man gar nicht glauben kann, dass die SPD tatsächlich am Ende bei Mitte 20 Prozent…

sternde210916_article_003_01_01
3 min
echo

stern Nr. 37/2021, „Amerikas zertrümmerte Seele“ – Wie das Trauma von 9/11 fortlebt Leid auch auf der Gegenseite Luftschläge auf zivile Gebäude, zerfetzte und verbrannte Menschen, traumatisierte Überlebende und Waisenkinder. Traurig, dass all das genauso von der Gegenseite berichtet und farbig bebildert werden könnte. Albrecht Thöne, Schwalmstadt Gedenken in Hamburg? Amerika gedenkt der fast 3000 Opfer jedes Jahr. Wenigstens zum 20. Jahrestag hätte ich mir eine offizielle Gedenkstunde mit dem Bundespräsidenten auch in Hamburg vorstellen können. Immerhin hatte Hamburg viele Attentäter beherbergt. Dass die USA die Stadt nicht auf die Anklagebank setzten, habe ich sehr geschätzt. Peter Schmidt, Wedel stern Nr. 37/2021, „Eine für alle, alle für einen“ – Wie Gemeinsinn unser Gesundheitswesen heilen kann Schwestern auch im Westen Sie beschreiben die „Community Health Nurse“, die sich in bestimmten Vierteln um Menschen kümmert. Und Sie verweisen auf ein ähnliches…

sternde210916_article_006_01_02
1 min
betrifft: stern

Radeln in eine saubere Zukunft Als Reporter Lutz Meier (r.) in die Niederlande reiste, um Beispiele für eine bessere Mobilität zu erkunden, musste er zuerst stark bremsen: Dort gilt auf Autobahnen am Tag Tempo 100. Meier war mit dem Auto unterwegs – Bahnstreik. Erkenntnis: Auch etwas langsamer kommt man gut an. In Houten dann stieg er aufs Rad um. Kees van Dalen von der Stadtregierung (l.) zeigte ihm, wie sich ein Ort entwickelt, in dem das Fahrrad stets Vorfahrt hat. Zurück im autovollen Berlin sagt sich Meier nun oft: Es ginge auch anders. Wie, beschreibt er in der Serie „Neustart Deutschland“. TV-Live-Bilder aus Houten gibt es Sonnabend, 18. 9., ab 11.30 Uhr bei „ntv mobil“ (Seite 50) Der Fuchs und die Hühner Wochenlang hat Jan Rosenkranz (r.) die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock im…

sternde210916_article_008_01_01
1 min
bilder der woche

PERU HOFFNUNGSFLOSS Sollte die Mitarbeiterin des peruanischen Gesundheitsministeriums im blauen Schutzanzug auf dieser Mission nasse Füße bekommen haben, sie lässt es sich nicht anmerken. Routiniert setzt sie dem barfüßigen Impfling auf der Schwelle seiner Schilfhütte am Titicacasee die Spritze mit dem Corona-Vakzin. Eine Frau in bunter Tracht fotografiert. Beide gehören zur Ethnie der Urus, Nachfahren der lokalen Ureinwohner. Viele der 1700 Urus leben auf schwimmenden, aus Schilf gebauten Inseln – ein Touristenmagnet. „Wir sind viel mit Fremden in Kontakt und hoffen, bald alle immun zu sein“, sagt der Gemeindepräsident. AFGHANISTAN MASKERADE Auf diesem Bild leider nicht zu sehen: Die angeblich glücklichen Gesichter der Frauen in einem der Auditorien der Universität von Kabul. Vergangenen Samstag hatten Afghanistans neue Machthaber diese Zusammenkunft organisiert, auf der Studentinnen die Anordnungen des Bildungsministers der jüngst ernannten Taliban-Regierung begrüßten: strenge Geschlechtertrennung…

sternde210916_article_010_01_01
3 min
das rot-rot-grüne gespenst

Er schließt es nicht aus, sie schließt es nicht aus. Olaf Scholz sagt nicht: Nicht mit der Linkspartei. Annalena Baerbock windet sich ebenfalls. Warum? Weil, wie man so hört, im Gegensatz zu 2005 und 2013 die Zeit reif ist. Weil es ersehnt, geplant und gewollt wird. Weil es reichen könnte und passen würde. Ja: Inhaltlich würde es sogar sehr gut passen. Rot-Rot-Grün unter einem Kanzler Olaf Scholz ist plötzlich eine Option nach den Wahlen, denn wenn die SPD stärkste Kraft wird, bleiben Scholz nur zwei realistische Bündnisse. Eine Ampel mit Grünen und FDP oder eben Rot-Rot-Grün. Warum aber können Scholz und Baerbock nicht Nein oder noch besser klar Ja sagen und weichen aus? Es heißt, Scholz wolle „R2G“ nicht und brauche die Option nur als Druckmittel gegen die FDP, wenn diese zu…

sternde210916_article_016_01_01
1 min
das sind ja mal gute nachrichten

Ich seh den Sternenhimmel! Pellworm und Spiekeroog wurden von der International Dark-Sky Association als erste Sterneninseln Deutschlands ausgezeichnet. Beide Eilande schützen vorbildlich den dunklen Nachthimmel, etwa indem sie Laternen auf warmes Licht mit geringem Blauanteil umrüsten. Das führt zu weniger Lichtverschmutzung – und so zu mehr Sternenzauber. Ausschwärmen Dem Thunfisch geht es besser: Die Bestände von vier kommerziell gefischten Arten haben sich laut Weltnaturschutzunion IUCN erholt. Die Population des Roten Thuns zum Beispiel ist in den vergangenen Jahren um mehr als 20 Prozent gewachsen. Gründe für die Erholung sind nachhaltige Fangquoten und die Bekämpfung illegaler Fischerei. ERBLÜHT Dort, wo einst Kohle abgebaut wurde, züchtet eine Firma in West-Virginia, USA, nun Lavendel. Die duftende Pflanze wächst gut auf dem steinigen Grund und bietet Jobs für 85 Menschen – unter ihnen viele frühere Bergarbeiter. BLEI VORBEI Verbleites Benzin ist…

sternde210916_article_018_01_01