stern 40/2021

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
kr 38,40
kr 1 539,26
52 Utgaver

i denne utgaven

2 min
liebe leserin, lieber leser!

Auf den Kanzler allein kommt es nicht mehr an. Das legendäre Wahlkampfmotto Kurt Georg Kiesingers von 1969 hat endgültig ausgedient seit vergangenem Sonntag. Der Kanzler behält die Richtlinienkompetenz und wird auch weiterhin der mächtigste Akteur sein. Aber wo seit Adenauer selig immer nur ein Koalitionspartner nötig war, mit dem sich ein Kanzler oder eine Kanzlerin arrangieren musste, sind es fortan zwei. Das macht die Sache komplizierter. Und labiler. Der Regierungschef büßt an Souveränität ein. Drei Parteien am Kabinettstisch im Bundeskanzleramt: Das ist für das moderne Deutschland Neuland. (Ich zähle die CSU jetzt mal zur CDU dazu, auch wenn es derzeit wenig Grund dafür geben mag.) Die gesamte Arithmetik verschiebt sich, und die ersten Tage nach der Wahl haben genau das schon bewiesen: Die beiden Parteien mit den meisten Sitzen müssen warten, bis…

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1 min
echo

stern Nr. 39/2021, „Nicht mit mir“ – Hass im Netz Hetzwerke statt Netzwerke Es ist schwer auszuhalten, wie der heimtückische Tankstellen-Mord von Idar-Oberstein im Netz regelrecht gefeiert wird. Soziale Netzwerke haben sich teilweise doch längst zu asozialen Hetzwerken entwickelt. Mein Aufruf an die nächste Bundesregierung: Lassen Sie sich zu dieser Problematik dringendst etwas einfallen! Ullrich Herzau, Berlin stern Nr. 39/2021, „Respekt vor der Mehrheit“ – Kolumne von Florian Gless zur Diskussionskultur Wertschätzung trotz Dissens In einer Demokratie unserer Prägung sollte es doch gerade unter Freunden möglich sein, auch widersprüchliche Meinungen zu diskutieren. Auch wenn am Ende kein Konsens erzielt wird, so ist es wichtig, den Anderen mit seiner konträren Meinung weiterhin zu akzeptieren und wertzuschätzen. Guido Bäcker, Hamburg stern Nr. 39/2021, „Rad, neu erfunden“ – der Boom der Mietfahrräder Armes Berlin Die Erfolgsgeschichte von Langzeit-Fahrradvermietungen in Berlin ist zugleich ein…

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1 min
rede und antwort

Liebe stern-Redaktion, Sie berichten über einen Snack-Automaten im Frankfurter Hauptbahnhof, der angeblich „Lebensmittel mit Verfalldatum“ erhält. Geht es nicht eher um das „Mindesthaltbarkeitsdatum“? Eben weil die Begriffe oft gleichgesetzt werden, werden ja so viele Lebensmittel vernichtet. Britta Kording, Bremen Sehr geehrte Frau Kording, autsch, Sie haben vollkommen recht: Der Automat im Frankfurter Hauptbahnhof verkauft tatsächlich Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum kürzlich abgelaufen ist. Diese Snacks lassen sich in der Regel bedenkenlos genießen. Der Begriff Verfalldatum gilt streng genommen nur bei Arzneimitteln und Medizinprodukten. Bei Lebensmitteln spricht man vom Verbrauchsdatum. Ist dieses abgelaufen, sollte ein Produkt nicht mehr gegessen werden, weil gesundheitliche Gefahren drohen. Weil die Begriffe Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum immer wieder verwechselt werden, landen tatsächlich viele Lebensmittel zu schnell im Müll. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Mit freundlichen Grüßen Katharina Kluin, stern-Redaktion…

sternde210930_article_006_02_01
1 min
es stand im stern

Unter all unseren Artikeln über das Schicksal von Geflüchteten war es seit Jahren einer der wenigen positiven: die Geschichte des talentierten Fußballers Paul Asema Yongo aus Kamerun, der auf Lesbos einen Vertrag beim lokalen Klub bekam. Für ihn fand sich so ein Weg aus dem Flüchtlingslager. Inzwischen hat Asema einen Reiseausweis, einer Karriere im restlichen Europa stünde nichts im Wege. Zwei andere Kicker aus Lesbos haben das bereits geschafft: Sie spielen für einen Verein in Hamburg – und hoffen auf eine Profikarriere.…

sternde210930_article_006_04_01
2 min
betrifft: stern

Eine lange Nacht Endlich war es so weit: Wahlabend. Hochrechnungen. Entscheidungen. Monate hatten die Kollegen und Kolleginnen darauf hingefiebert. Dann schwärmten sie in alle Parteizentralen aus, bevor dort die Prognosen die Stimmung für den Abend vorgaben. Andreas Hoidn-Borchers hörte und spürte den Jubel bei der SPD, Horst von Buttlar und Axel Vornbäumen trafen bei der CDU auf Gefühlslagen zwischen Elend und Tapferkeit. Auch bei der CDU in Aachen und der SPD in Hamburg war der stern vor Ort. Als weit nach Mitternacht alle nach Hause gingen, war der Wahlkampf vorbei, der Machtkampf fängt hingegen erst an. Spurensuche Die Tat von Idar-Oberstein, der Mord an Alexander W., hat das Land schockiert. Fotograf Felix Schmitt (r.), Reporterin Christina Franzisket und Reporter Félice Gritti suchten vor Ort nach Menschen, die Täter oder Opfer kannten. Das stern-Team…

sternde210930_article_008_01_08
1 min
bilder der woche

DEUTSCHLAND AUFGEPICKT Wer bunte Vögel anlockt, muss sich auf einiges gefasst machen. Schon die Farben der Loris im Park von Marlow in Mecklenburg-Vorpommern: alles grün, gelb, rot. Die Kanzlerin ließ sich trotzdem tapfer die Becher mit dem Lori-Brei geben, der die Tiere lockt. Dann fressen sie. Fressen. Bis nichts mehr da ist. Doch die spitzen Schnäbel picken trotzdem weiter. Aua. Einen Twitter-Nutzer erinnerte die Szene an Sondierungsgespräche. Solche Runden sollen ja auch wehtun. Angela Merkel kann das egal sein. Sie ist bald im Ruhestand. Dann wird sie, so versprach sie in Marlow, privat wiederkommen. Verjagt hat sie noch keiner. SPANIEN GIFTPILZ Die beiden Polizisten auf der Kanareninsel La Palma haben der spanischen Tourismusministerin offenbar nicht zugehört. Noch kürzlich hatte die den Ausbruch des Cumbre Vieja als Besucherattraktion bezeichnet. Die örtlichen Ordnungshüter aber wollen kein Risiko…

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