stern 44/2021

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
kr 37,37
kr 1 498,05
52 Utgaver

i denne utgaven

2 min
liebe leserin, lieber leser!

Viele Menschen haben gerade das Gefühl, dass die Auswirkungen von Corona sie ein weiteres Mal treffen.Und zwar im Portemonnaie.Gefühlt wird alles teurer. Der Apfel aus Deutschland genauso wie die neue Waschmaschine,die zudem eine Lieferzeit von mehreren Wochen hat. Eine Waschmaschine! Bekommen wir jetzt die Auswirkungen einer lange stillgelegten Weltwirtschaft zu spüren? Schlittern wir in eine Inflation, die nicht mehr aufzuhalten ist? Was passiert mit unserem Geld? Wie so oft lauern auch hinter diesen Fragen Gefühle. Und wenn viele Ökonomen noch so oft wiederholen, dass das alles nur temporär ist: Glauben wir ihnen? Oder sind unsere Ängste vor einer umfassenden Wirtschaftskrise nicht viel größer? Mit Appellen an die Vernunft können wir die Gefühle eines anderen Menschen jedenfalls nicht verändern. „Was steckt dahinter?“ Diese Frage vermisse ich, wenn sich bei polarisierenden Themen zwei Gruppen gegenüberstehen.…

sternde211028_article_005_01_01
1 min
jetzt gibt’s was auf die ohren

Neben all den schweren Themen sind da ja auch noch die bunten, wie etwa der ewige Kampf der Gallier gegen die Römer: Soeben ist unser Podcast „Asterix“ gestartet, moderiert von stern-Redakteur Matthias Schmidt. Kundige Fans diskutieren über alle Aspekte des Lebens im Jahre 50 v. Chr., so zum Beispiel Hella von Sinnen über Frauen, die Ehrlich Brothers über Magie und Johann Lafer über Wildschweine. „Asterix“ läuft bei Audio Now, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt. Garantiert ohne Musik von Troubadix.…

sternde211028_article_005_02_01
3 min
echo

REDE UND ANTWORT Liebes stern-Team, das Bild der Woche wirft für mich Fragen auf. Was die Flüchtlinge in den Händen halten, erweckt den Eindruck, dass sie gerade beim Asia-Imbiss um die Ecke waren. Inwieweit prüfen Sie, ob der Fotograf das tatsächliche Geschehen beschreibt? Mathias Kujau, Neustadt in Sachsen Sehr geehrter Herr Kujau, Sie haben natürlich recht: Man sollte keinem Bild blind vertrauen. Und die Plastiktüten, die Sie ansprechen, könnten wirklich aus dem Asia-Imbiss stammen. Allerdings ist die Lage im mexikanisch-texanischen Grenzgebiet eine völlig andere: Wer es hier über den Rio Grande schaffen will, schützt sein Hab und Gut mit primitiven Mitteln – und hat vermutlich auch Proviant dabei. Der Fotograf dieser Szene arbeitet für die hochseriöse Agentur AFP. Anhand weiterer Aufnahmen haben wir uns davon überzeugt, dass hier handwerklich alles mit rechten Dingen zuging.…

sternde211028_article_008_01_02
2 min
betrifft: stern

Alles wird teurer – doch er mahnt zur Gelassenheit Der Frankfurter Koch Mario Furlanello erzählt stern-Reporterin Charlotte Raskopf in seinem Restaurant, was für ihn alles teurer wird: Butter, Geflügel, Apfelwein und vieles mehr. Natürlich freut ihn das nicht, aber größere Sorgen bereitet ihm der Fachkräftemangel. Denn in seinem Bornheimer Ratskeller wird noch frisch gekocht. Selbst die Tiere werden als Ganzes geliefert und vor Ort zerlegt. Seine Lieferanten kennt Furlanello persönlich – und ist sich daher sicher, dass sie ihn mit den gestiegenen Preisen nicht über den Tisch ziehen. Die Titelgeschichte über die Inflation lesen Sie ab Seite 26. Drei Millimeter Eigentlich hat Moritz Herrmann (links) seinen festen Friseur in Hamburg – aber für den Mann, der Olaf Scholz die Haare schert, kann man mal den Salon wechseln, nicht wahr? Behçet Algan (rechts), seit…

sternde211028_article_010_01_01
2 min
bilder der woche

GROSSBRITANNIEN EINE FÜR ALLE Amal ist 3,5 Meter groß, sie ist auf menschliche Hilfe angewiesen, um voranzukommen. Im Juli begann sie ihre Odyssee an der syrisch-türkischen Grenze, um an die vielen Kinder zu erinnern, die vor dem Krieg fliehen müssen. Amal hat Glück: Sie ist nur eine Puppe, kein richtiges Mädchen. Sie darf Länder passieren, ohne in ein Lager gesteckt zu werden; sie konnte das Mittelmeer und den Ärmelkanal überqueren. In Folkestone, Südengland, wurde sie unter anderem von Jude Law begrüßt. Im November wird sie Manchester erreichen. Dann ist Amal angekommen. Auch das unterscheidet die Puppe von echten Menschen. USA FATALER FEHLSCHUSS Ein schwer gezeichneter älterer Herr ringt vor dem Büro des Sheriffs in Santa Fe, New Mexico, um Fassung. Angeklagt ist er nicht, obgleich eine Pistole aus seiner Hand einen Menschen tötete – die…

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3 min
bei den erben gibt es was zu holen

Es ist in Deutschland einfacher, 500 Wohnungen zu vererben als ein Haus, sagte mir mal ein Steuerberater. Denn ab 300 Wohnungen wird man als Wohnungsunternehmen eingestuft und profitiert von Regeln, die eigentlich dazu gedacht sind, Unternehmen zu schonen und Arbeitsplätze zu erhalten. Der Satz mit den 500 Wohnungen bringt für mich auf den Punkt, dass etwas faul ist bei der Erbschaftssteuer: Eher kleine Vermögen müssen oft mehr zahlen als große oder ganz große. Der Handwerksmeister, der ein paar Wohnungen gekauft hat als Altersvorsorge, oder die Lehrertochter, deren Elternhaus in München, Frankfurt oder Hamburg liegt und durch den jahrelangen Immobilienboom alle Freibeträge sprengt – hier treten im Erbfall oft größere Probleme oder gar Geldnöte auf als beim Multimillionär, der seit Jahren Wohnungen nur noch im Paket kauft und sie dann steuerschonend in…

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