stern 46/2021

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
kr 37,37
kr 1 498,05
52 Utgaver

i denne utgaven

2 min
liebe leserin, lieber leser!

Anfang der Woche, als wir diese stern-Ausgabe für Sie produziert haben: Was denke ich über Thomas Gottschalk und den irrwitzigen Erfolg des „Wetten, dass ..?“-Revivals. Wie finde ich das neue Abba-Album? Meine Meinung zu Lars Klingbeil, dem künftigen SPD-Vorsitzenden? Wie stehe ich zur Impfpflicht? Eine Kollegin fragt, ob ich „Dunkelblum“ gelesen habe, den neuen Roman von Eva Menasse. Auch wichtig: Wie sortiere ich die Ereignisse in China ein? Und was halte ich vom politischen Vakuum in Berlin? Ich bin Journalist geworden, weil das der perfekte Beruf ist für Menschen mit unstillbarer Neugier. So wie mein Kollege Kester Schlenz auch. Was uns alle in diesem Job und hier beim stern verbindet, ist, dass wir zu möglichst allem eine Haltung haben. Dass wir Bescheid wissen und Hintergründe kennen, dass das Lesen von Zeitungen…

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3 min
echo

Ihre Meinung interessiert uns! In sozialen Medien: facebook.com/stern Per E-Mail: briefe@stern.de Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen und auch elektronisch zu veröffentlichen. Bitte geben Sie Namen und Anschrift an. Robbie Williams und Ed Sheeran: Steht das persönliche Glück guter Musik eher im Wege? stern Nr. 45/2021, „Edstation Sehnsucht“, Besprechung des neuen Albums von Ed Sheeran Wenn Träume wahr werden Was Sie über das neue Album von Ed Sheeran schreiben, erinnert mich auch an den künstlerischen Werdegang von Robbie Williams. Er war so unbeschreiblich gut, so mitreißend, das pure Gefühl. Jetzt ist er clean, verheiratet und hat drei Kinder. Es ist, wie Sie es so schön beschrieben haben: Die großen Träume von einst werden nun gelebt. Ich gönne es beiden Künstlern. Aber vielleicht wird richtig gute Musik wirklich nur aus Sehnsucht geboren? Angelika Löffelsend, Düsseldorf stern…

sternde211111_article_008_01_04
2 min
betrifft: stern

Streitgespräch mit der H & M-Chefin Norbert Höfler traf H & M-Chefin Helena Helmersson im H & M-Showroom in Berlin an der Oranienburger Straße. Selten sei er einer so kühlen Entschlossenheit wie bei Helmersson begegnet, sagt Höfler. Die Schwedin ließ für ihn keinen Zweifel daran, dass sie den zweitgrößten Modekonzern der Welt auf 100 Prozent Nachhaltigkeit trimmen will. Es wäre das Ende der billigen Wegwerfmode. Für Helmersson war es der erste Businesstrip ins Ausland seit Pandemiebeginn. Corona, sagt sie, habe die Menschen geprägt. Nachbarschaften und die Lebensqualität im eigenen Stadtteil sei wichtiger geworden. Wie H & M darauf reagiert? Geschäfte sollen zu Treffpunkten werden. (Seite 92) In Gedenken an Volker Handloik Er starb am 11. November 2001, ermordet von Taliban-Kämpfern im Norden Afghanistans. Volker Handloik recherchierte damals für den stern, was im Land…

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1 min
bilder der woche

GROSSBRITANNIEN FEIER, FEUER, VIRUS Jedes Jahr am 5. November begehen die Engländer die sogenannte Guy Fawkes Night, auch „Bonfire Night“ genannt. Sie gedenken verkleidet und mit Feuer und Fackelzügen des vereitelten Sprengstoffanschlags auf das Parlament und König James I im Jahre 1605. Im November 2020 fielen die Umzüge wegen Corona aus. Aber seit dem „Freedom Day“ im Sommer darf wieder marschiert werden – ohne Abstand, ohne Maske. Alles fast wie früher. Das Virus bleibt dennoch gegenwärtig – und sei es, wie hier bei den Fawkes-Feierlichkeiten in Lewes, East Sussex, als überdimensionale Schauerfigur. Es ist eben noch nicht vorbei. HAITI UNGESUNDE MEDIZIN Eine Wanne und das Wissen, wo man Medikamente herbekommt – mehr braucht dieser Mann nicht, um als Apotheker zu gelten. In der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince zählen fliegende Händler zum Straßenbild. Sie sind für viele…

sternde211111_article_012_01_01
3 min
die kohle killt alles

Was für ein seltsamer Gipfel, was für ein Spektakel voller neuer alter Ziele und recycelter Pläne! Oder wie Greta Thunberg sagte: Was für „ein Greenwashing-Festival des globalen Nordens, eine zweiwöchige Feier des Business as usual und des Blablabla“. Das war übertrieben, traf aber einen wunden Punkt: In Glasgow qualmten auf dem Klimagipfel die Wortwolken aus den Kommuniqués wie einst die Fabrikschornsteine. Die Staaten haben wichtige Ziele verschoben und gedehnt, wo keine Vertagung mehr hätte sein dürfen. Mehr noch: Sie haben deutlich gemacht, dass sie nicht willens und fähig sind, die Erwärmung des Klimas auf 1,5 Grad zu begrenzen. Zwar dauerte der COP26-Gipfel in Glasgow bei Redaktionsschluss noch an, es müsste aber ein Wunder geschehen, wenn sich da etwas Substanzielles dreht. Nun hatten viele kluge Stimmen schon vorher die Erwartungen gedämpft. Da…

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2 min
das sind ja mal gute nachrichten

180km … neue separate Fahrradwege will Paris bis zum Jahr 2026 einrichten und dazu die Zahl der Stellplätze von 60 000 auf 180 000 verdreifachen. Frankreichs Hauptstadt wird so zu den radlerfreundlichsten Metropolen der Welt zählen. BIO-ALLROUNDER Forscher des österreichischen Start-ups Lignovations tüfteln an einer Möglichkeit, aus einem Abfallstoff, der nach der Verarbeitung von Pflanzen meist verbrannt wird, nachhaltige Produkte herzustellen. Das sogenannte Lignin befindet sich in jeder Pflanze, stabilisiert sie, ist wasserabweisend, antibakteriell und schützt vor UV-Licht. Mit einem neu entwickelten Verfahren will die Firma aus Tulln Kosmetika, Verpackungen, Nahrungsmittelzusätze und Medikamente herstellen. Schon 2023 könnte etwa die erste Sonnencreme auf Ligninbasis erhältlich sein. Begleitservice Noch bietet Travel Hands ihre Dienste nur in London an, doch Expansionen in weitere Großstädte sind geplant. Die Plattform vermittelt für wenig Geld blinden Menschen freiwillige Begleiter für…

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