stern 47/2021

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Språk:
German
Utgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Hyppighet:
Weekly
kr 37,37
kr 1 498,05
52 Utgaver

i denne utgaven

2 min
liebe leserin, lieber leser!

Wohl jeder von uns kennt in seiner Umgebung ein Stück Landschaft, für das es ein Vorher und ein Nachher gibt. Vor dem Bau der Windräder – und danach. Mir fällt sofort eine Wiese in den Hamburger Marschlanden ein, neben der A 25. Hier drehen sich seit wenigen Jahren fünf riesige Windmühlen mit einem Durchmesser von 120 Metern. Viel ist gestritten worden über die „Verspargelung“ der Landschaft. Naturschützer fürchten um Tierarten, Anwohner sorgen sich um Brummgeräusche und Lichtveränderungen. Der Widerstand hat gewirkt: Nachdem der Bau von Windenergieanlagen bis 2017 boomte, ist er seitdem massiv erlahmt. Im vergangenen Jahr wurde im Schnitt nur ein Windrad am Tag fertiggestellt. Auch ich finde eine Landschaft ohne die weißen Riesen schöner, keine Frage. Natürlich stellt ein Windrad mit einem Durchmesser von 120 Metern einen massiven Eingriff in…

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3 min
echo

Ihre Meinung interessiert uns! In sozialen Medien: facebook.com/stern Per E-Mail: briefe@stern.de Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen und auch elektronisch zu veröffentlichen. Bitte geben Sie Namen und Anschrift an. stern Nr. 46/2021, „Ich komm nicht mehr mit“ – stern-Autor Kester Schlenz über die Informationsflut Eingeständnis tut gut Wenn wir uns und einander eingestehen, wie sehr wir unter dem Info-Wahnsinn leiden, dann entlasten wir schon mal etwas unser Hirn und entspannen uns für wichtige und schöne Dinge! Danke für Ihre Offenheit, Herr Schlenz! Peter-Hermann Peters, Heide Selbstversuch fast geschafft Lieber Kester Schlenz, direkt nach dem Lesen Ihres Artikels habe ich den Versuch gestartet: fünf Minuten aus dem Fenster schauen und abwarten. Hat (noch) nicht ganz geklappt. Nach drei Minuten hatte ich das große Bedürfnis, Ihnen mitzuteilen, wie glücklich und entspannt ich plötzlich war. Weil jemand das perfekt…

sternde211118_article_006_01_02
1 min
betrifft: stern

Konfrontation im Dickicht Das Grenzgebiet zwischen Polen und Belarus ist eine wilde Gegend. Europas letzte Wisente in freier Wildbahn leben hier. Straßenschilder warnen vor Wolfswechseln. In dieser Region voller Sümpfe und dichter Wälder recherchierten Reporter Nils Kreimeier (o.) und Fotograf Michal Dyjuk zur Lage von Tausenden Migranten, die seit Wochen vom Regime in Minsk an die Grenze geschleust werden. Der Zugang ist schwierig: Polen hat das Grenzgebiet zur Sperrzone erklärt. Schwer bewaffnete Militärs wiesen Kreimeier freundlich, aber bestimmt zurück. Kurz darauf nahmen polnische Truppen zwei französische Journalisten in Haft, die in der Zone recherchierten. (Seite 44) Bei guter Führung Mit ihrer ersten Studienreise wollten Fotografin Carolin Windel und Redakteur Gunnar Herbst eigentlich bis zur Rente warten. Doch die Arbeit machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Sie begleiteten eine Reisegruppe durch Andalusien –…

sternde211118_article_008_01_01
1 min
bilder der woche

SENEGAL SEHR ANZIEHEND Zu den Klischees über Afrika – viel Hunger, ständig irgendwo Krieg – gehört auch eines über Kleidung: tolle Farben, fantastische Muster, aber kaum Stil. Dass dieses Vorurteil überholt ist, sieht man nicht nur an den leuchtenden Kinderaugen dieser Momentaufnahme aus der Küstenstadt Saint-Louis im äußersten Norden Senegals. Sie bestaunen einen Entwurf von Ndéye Diop Guissé. Inspirieren ließ sich die Modedesignerin dabei von den traditionellen Kostümen der Signaren, einer Gruppe selbstbewusster Frauen mit Macht und Geld. Wir Europäer könnten noch einiges lernen, nicht nur vom Senegal. DEUTSCHLAND PROTESTSPALIER Der Weg ins Kabinett ist steinig. Das weiß seit ihrem holprigen Wahlkampf auch Annalena Baerbock (unten links im Bild). Die Grünen-Chefin muss sich am Montag in Berlin durch ein Spalier protestierender Umweltschützer und Menschenrechtsaktivisten kämpfen, die sich vor der Hamburger Landesvertretung in der Hauptstadt postiert…

sternde211118_article_010_01_01
3 min
von der pflicht zu schützen

Eine der bedenklichsten Nebenwirkungen der Pandemie ist das zerbröckelte Vertrauen in die Funktionsfähigkeit des Staates. Der Apparat, der uns jahrzehntelang das Gefühl gab, dass wir in Sicherheit leben: Er ist beschädigt. Als Kind habe ich die Schneekatastrophe Ende 1978 in Schleswig-Holstein erlebt. Nicht eine Sekunde lang haben meine Familie und ich damals befürchtet, auch nur annähernd in Gefahr zu sein. Dabei waren Landstriche ohne Strom, die Straßen waren gesperrt, Panzer der Bundeswehr mussten Eingeschneite befreien, Hubschrauber Lebensmittel heranfliegen. Ich weiß, dass eine solche Wetterkatastrophe nicht mit der bald zweijährigen Pandemie zu vergleichen ist: Aber damals, als Zehnjähriger, lernte ich, dass ich getrost Urvertrauen in den Staat haben kann. Er kümmert sich. Und heute? Heute walzen meterhohe Flutwellen durchs Ahrtal, und es heulen nicht einmal die Sirenen. Aber davon will ich gar…

sternde211118_article_016_01_01
1 min
das sind ja mal gute nachrichten

Nervengift gegen Muskelschwund Gegen den Muskelschwund, der etwa bei Schlaganfällen, Multipler Sklerose und Rückenmarksverletzungen auftritt, wurde ein ungewöhnliches Mittel gefunden: Das eigentlich gefährliche Nervengift Tetanustoxin kann Muskelschwund aufhalten und umkehren, wie Studien mit querschnittsgelähmten Hunden zeigten. Babys für Transmenschen In Spanien dürfen sich jetzt auch Single-Frauen, Lesben und Transmenschen mit Uterus künstlich befruchten lassen, und zwar kostenlos. Der Schritt sei überfällig, sagte die spanische Gesundheitsministerin Carolina Darias, als sie das Gesetz kürzlich unterschrieb. Er sei eine „Rückerstattung von Rechten, die niemals hätten verweigert werden dürfen“. 50 METER ... ... lange Bahnen Spezialvlies reichen, um einen Gletscher zu retten. Schweizer Glaziologen verpacken den Gurschenfirn am Gemsstock, um sein Abschmelzen zu verlangsamen. Weniger Haut Beachhandballerinnen dürfen künftig Shorts statt Bikinihosen tragen. Der Handball-Weltverband hat seine Kleiderordnung nach Protesten geändert, an denen sich unter anderem die US-Sängerin Pink beteiligt hatte. Krummes…

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