Liebe Leserin, lieber Leser,
Philosophie – das klingt nach staubigen Büchern, kantigen Begriffen und bleichen Männern. Nach guten Gründen eigentlich, sich nicht mit ihr zu beschäftigen. Zum Glück geschieht derzeit das Gegenteil. „Wir erleben einen neuen philosophischen Aufbruch“, schreibt Rebekka Reinhard in unserer Titelgeschichte. Das Gehirn als wiederentdecktes Zentralorgan des Lebensglücks.
Menschen strömen in „Philosophische Cafés“, studierte Philosophen offerieren erfolgreich Lebensberatung, philosophische Bücher besiedeln die Spitzenplätze der Bestsellerlisten. Unruhige Zeiten, so scheint es, animieren zur Suche nach einem ruhigen, klaren Geist.
Rebekka Reinhard hat die unterschiedlichsten Menschen besucht, um zu erfahren, wie sie große Argumente in ihren Alltag einfügen: eine Bäuerin unter anderem, einen Anwalt, eine Unternehmerin. Sie heben mit weisen Gedanken nicht ab, sondern lassen sich von ihnen erden. Der Wunsch lautet stets: Gelassenheit und Klarsicht.
Philosophie heißt hier…
