Es ist derzeit viel von „Remaskulinisierung“ die Rede. Von der Rückvermännlichung der Politik. In der Regel denkt man dabei nicht an Robert Habeck, 50, den grün-poetischen Philosophenwuschel von der Küste, oder Saskia Esken, 58, den rot-dominanten Schwabenpfeil. Wenn heute von neuer Männlichkeit die Rede ist, sind meist drei ältere Herren gemeint: die Aspiranten auf den CDU-Vorsitz. Das Dreigestirn fürs Kanzleramt. Ihre Lieblichkeit Jungfrau Norbert, Seine Tollität Prinz Friedrich und Seine Deftigkeit Bauer Armin. Röttgen, Merz und Laschet. Auf „Angela“ soll „RöMeLa“ folgen.
Nach „Frau, kinderlos, evangelisch, Osten“ soll endlich wieder „Mann, Vater, katholisch, Westen“ übers Land kommen. „Habemus Hoden“, spottete Oliver Welke in der „Heute-Show“. Und nun schaukeln sie los, die drei; ein jeder auf seine Weise. Der eine zackig, der andere schulmeisternd, der dritte volksnah. Aber alle mit den…
