»Ich will wissen, ob dieses Eiland so magisch ist wie sein Name in meinen Kinderohren: Sansibar, wunderbar« Kassim, unser Skipper, springt ins türkisfarbene Wasser. Als er wieder auftaucht, hält er drei Seesterne in den Händen. Mit ihren knallroten Noppen sehen sie aus wie Designobjekte aus den Siebzigerjahren. Nicht zu fassen, dass dieses berauschende Meer auch noch Kunst kreiert! Schnell legt Kassim sie zurück, dann springen auch wir rein, um uns die bunte Unterwasserwelt aus der Nähe anzuschauen. Als wir zurück zum Strand segeln, ist nur das gelegentliche Knarzen unseres Holzboots zu hören. Segelschiffe wie diese Dau hat es hier schon im 17. Jahrhundert gegeben, als Araber wie später die Inder übers Meer kamen, um Gold und Seide gegen Gewürze und Elfenbein zu tauschen.
Sansibar, Timbuktu, Titicacasee – so hießen die…
