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art Magazinart Magazin

art Magazin

10/2019

ART ist Europas größtes Kunstmagazin und Marktführer im Segment der Kunstzeitschriften. Dabei vereint das Magazin die wichtigsten Highlights aus dem klassischen Kunstbereich mit jungen, zeitgenössischen Themen aus Fotografie, Design und Videokunst und führt kompetent durch das aktuelle Kunstangebot. ART inspiriert und versteht Kunst als wichtigen Anreger in unserer Gesellschaft. Die Grenzen der aktuellen Kunst zu Mode, Design, Musik und Architektur sind fließend.

País:
Germany
Língua:
German
Editora:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Edições

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jetzt bitte mehr vom echten kittelmann!

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, es wurde bekannt gegeben, dass Udo Kittelmann seinen Vertrag als Direktor der NATIONALGALERIE nicht verlängern wird, in einem Jahr ist Schluss. Über seine Gründe, diesen Traumjob nach dann zwölf Jahren aufzugeben, kann man nur spekulieren. Oder darüber räsonieren, dass dieser Job offenbar gar nicht so traumhaft ist, dass man ihn endlos machen will. Jedenfalls nicht, wenn man zwar einer der begnadetsten und eigenköpfigsten Ausstellungsmacher im Land ist, aber eben kein öliger Manager in der knirschenden Stiftungsbürokratie, der Blockbuster am Fließband produziert, während er nebenbei Sammler und Sponsoren umgarnt und außerdem ein Haus nach dem anderen renoviert und gleich noch neue baut. Man hat den Eindruck, dass der Kurator Kittelmann sukzessive im Direktor Kittelmann verdunstet ist. 2014 haben wir in ART, etwa zur Halbzeit seiner Ära, ein Pro…

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betreff: art

Es gibt wahrlich schlimmere Aufträge, als durch die Wiener Kunstakademie zu streunen und in alle Klassen hineinschnüffeln zu dürfen, wie unsere Wien-Korrespondentin Almuth Spiegler das diesen Sommer tat. Etwa in die von Daniel Richter, der eine Art Kuschelecke eingerichtet hat. Dort darf man Spritzwein trinken, kochen und essen, aber natürlich nicht rauchen. Die beobachtete Gender-Verteilung beim Abwaschen und Zubereiten in der Klassenküche war übrigens vorbildhaft. Sonst schien alles im Aufbruch in den verschiedenen Akademie-Dependancen: Diese sind in der ganzen Stadt verteilt, da das Hauptgebäude am Schillerplatz gerade renoviert wird. Ein Großteil des Wiener Horts des linken Widerstands zog ausgerechnet in die alte Wirtschaftsuni. Hier hatte auch Eva Blimlinger ihr in grellem Orange gehaltenes Büro, wir besuchten sie an ihren letzten Tagen hier, die erfolgreiche Rektorin wurde nach acht Jahren nicht…

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bilder+themen des monats

Portugiesischer Sommer Ein Außenpool ist im eher kühl temperierten Schottland nicht unbedingt ein Muss bei der Gartengestaltung. Die JUPITER ARTLAND FOUNDATION bei Edinburgh hat trotzdem nun einen auf dem Gelände, und zwar einen überaus extravaganten. Er ist eine Arbeit der portugiesischen Künstlerin Joana Vasconcelos, die für umwerfend bunte, schrille, lebensfrohe Installationen berühmt ist. Es ist ihr erster Pool, für den sie 11366 Fliesen in ihrer Heimat traditionell hat brennen lassen. Und tasächlich transportiert Gateway das Gefühl eines heißen Sommers in Portugal in die schottischen Lowlands. Da, wo die Götter leben Wie riesige Kristalle ragen die Kuben aus dem Boden. Als hätten sie sich tief aus der Erde in den gekachelten Raum geschoben, um den Menschen dort zu leuchten. Es ist die japanische Künstlergruppe teamLab, die mit riesigen Screens und märchenhaften Projektionen die Besucher…

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art shirts

Bis zur großen Jubiläumsausgabe im November präsentieren wir jeden Monat ein neues, exklusiv für ART entworfenes Künstlershirt. Das Beste: Mit dem Kauf der handgedruckten Edition (Preis: 50 Euro, zzgl. Versand) erwerben Sie nicht nur ein besonderes Stück Kunst, sondern helfen auch Künstlern in Not. Vom Erlös jedes verkauften Exemplars gehen 10 Euro an die Organisation »Artists at Risk«. Bestellen Sie hier Ihr Lieblingsshirt, und erfahren Sie mehr über das Projekt und alle beteiligten Künstler: www.art-magazin.de/artshirts…

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kunst aus dem off

Es sind sehr ungewöhnliche Messer, die Sie hier sehen. Das Besondere sind die Noten auf dem altertümlichen Schneidewerkzeug, die auf beiden Seiten der Klingen eingraviert sind. Auf einer Seite steht eine »Benedictio«, ein Segen, der wohl vor Beginn eines Essens dargeboten wurde, und auf der anderen eine »Gratiarum actio«, eine Danksagung nach dem Mahl. Dazu sind Gesangsstimmen vermerkt, wie »Tenor« oder »Contratenor«, was nahelegt, dass die Messer eine Art Partitur zeigen für einen mehrstimmigen Gesang. »Ich habe mich jahrelang gefragt, wie diese Musik wohl geklungen haben mag«, erzählt Flora Dennis, die das Kunstgeschichtliche Seminar der University of Sussex leitet und außerdem in Historischer Musikwissenschaft promoviert hat. »Es hat sehr lange gedauert, bis ich Bilder von Notation Knives aus aller Welt zusammen hatte und beginnen konnte, die Musik zu transkribieren.« Gemeinsam mit…

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kunst für eine bessere welt

Monokulturen, Pestizide, Umweltverschmutzung setzen Bienen so sehr zu, dass Europas Wildpopulation in den letzten Jahren laut Naturschutzbund um zehn Prozent zurückgegangen ist. Schützenhilfe bekommen die Insekten jetzt von ungewöhnlicher Seite: Der chinesisch-kanadische Künstler Terence Koh, der – nachdem er in den 2000ern mit schrillen Auftritten und komplett in Weiß oder Schwarz getauchten Installationen zu einer Kultfigur geworden war – sich auf dem Höhepunkt seines Erfolgs aus der Kunstwelt zurückgezogen hat, betreibt nun in der Hamburger Hafencity die »Bienenkapelle« Bee Chapel. Eine Kapelle also soll Kohs Installation im öffentlichen Raum sein, die Kuratorin Ellen Blumenstein nach Hamburg geholt hat. Neben einem duftenden Kräuter- und Blumengarten und einem kleinen Bootshäuschen, in dem Koh einen Monat lang wohnen wird, besteht sie vor allem aus einer begehbaren Skulptur, in deren oberen Teil ein Bienenstock eingenistet…

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