art Magazin

art Magazin 11/2020

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ART ist Europas größtes Kunstmagazin und Marktführer im Segment der Kunstzeitschriften. Dabei vereint das Magazin die wichtigsten Highlights aus dem klassischen Kunstbereich mit jungen, zeitgenössischen Themen aus Fotografie, Design und Videokunst und führt kompetent durch das aktuelle Kunstangebot. ART inspiriert und versteht Kunst als wichtigen Anreger in unserer Gesellschaft. Die Grenzen der aktuellen Kunst zu Mode, Design, Musik und Architektur sind fließend.

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País:
Germany
Língua:
German
Editora:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Periodicidade:
Monthly
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12 Edições

nesta edição

2 minutos
mangelnde selbstkritik als déformation professionnelle

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, das Interview mit Tracey Emin, das unser London-Korrespondent Hans Pietsch für unsere Titelgeschichte geführt hat, ist in mancher Hinsicht bemerkenswert. Ich finde beeindruckend, wie sich die Skandalkünstlerin der Young British Artists gewandelt hat – und wie ähnlich sie sich doch geblieben ist. Ein seltener Glücksfall an Offenheit, dachte ich mehrmals beim Lesen. Die erstaunlichste Aussage in diesem erstaunlichen Interview aber ist für mich die Antwort auf die Frage nach dem Gang ihrer wechselvollen Karriere: »Die Mitte war bei mir nicht besonders brillant«, sagt die Emin, »sie war hart, traurig und einsam, das weiß ich heute.« Ich habe gestutzt, nachgedacht und auch meine Kolleginnen befragt: Uns ist kein zweites Beispiel dafür eingefallen, dass eine Künstlerin oder ein Künstler je irgendeine Schwäche oder gar abfallende Leistung eingeräumt hätte. Demut, ja,…

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betreff: art

Kein Blatt vor den Mund genommen hat Tracey Emin beim Interview mit unserem England-Korrespondenten Hans Pietsch. Das Gespräch fand auf ihren ausdrücklichen Wunsch am Telefon statt – nicht über Skype oder Teams, sondern ganz oldschool ausschließlich per Stimme und ohne Videobild. Sie fühlte sich nach einer Unterleibsoperation aufgrund einer schweren Tumorerkrankung nicht in der Lage zu einem persönlichen Treffen. Aber in dieser beinahe schon altertümlich anmutenden Intimität einander nahen Stimmen am Telefon hat sich ein fast schon schockierend offenes Gespräch ergeben, in dem Emin schonungslos mit ihrer Karriere als Young British Artist, ihrer Selbstoffenbarungskunst und ihrem Leben abrechnet. Sie blickt zurück auf ihre zügellose Jugend, lästert über ihre Mid-Career-Werke und fühlt sich zunehmend wohler in der selbst gewählten Einsamkeit. Aber lesen Sie doch einfach selbst dieses in die Tiefe gehende,…

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art – das digitale magazin

ART gibt es für iPad und iPhone und auch für Android-Smartphone und -Tablet – erhältlich im App Store und im ART-Shop. Abbildungen in höchster Auflösung erlauben es dem Nutzer, der Kunst ganz nahezukommen. Das digitale Magazin ist im Einzelkauf für 7,99 Euro, im monatlich kündbaren Abo für je 7,99 Euro und im Jahresabo für 7,50 Euro erhältlich. Im Kombi-Abo kostet die digitale Ausgabe für Ihr Tablet und Smartphone monatlich 1,50 Euro zusätzlich zur Printausgabe.…

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feedback

Erkannt dank ART »Zurück in die Zukunft« – Ute Thon über die auch heute noch hochbrisanten Amerika-Fotos von Jerry Berndt (10/2020) Das »unbekannte« Punk-Pärchen in der Fotostrecke von Jerry Berndt wurde jetzt identifiziert – auch Dank unserer Veröffentlichung: Es handelt sich dabei um ein Jugendfoto von zwei bedeutenden Fotografen: Nan Goldin und Mark Morrisroe, die damals in Boston studierten. Herausgefunden hat das Sabine Schnakenberg, Kuratorin der Ausstellung »Beautiful America«, die noch bis zum 3. Januar 2021 in den Hamburger DEICHTORHALLEN zu sehen ist. Die Klärung ergab sich, als Schnakenberg den ART-Artikel im FOTOMUSEUM WINTERTHUR herumzeigte. Dort wird der Nachlass von Morrisroe verwaltet. Er starb 1989 an Aids, Nan Goldin arbeitet bis heute. DIE REDAKTION Furchtbarer Lautsprecher »Aktuell überschätzt« – Kito Nedo über Ólafur Elíassons Europa-App »Earth Speakr« (10/2020) Ich habe mir aufgrund des Artikels von Herrn…

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service

Wie haben Ihnen dieses Heft oder einzelne Beiträge gefallen? Haben Sie Kritik, Anregungen, Hinweise für uns? Ihre Meinung interessiert uns! LESERBRIEFE ART-Leserbriefredaktion, Brieffach 25, 20444 Hamburg, Fax: (040) 3703-5618, E-Mail: kunst@art-magazin.de facebook.com/art.de twitter.com/art_magazin SERVICE FÜR ABONNENTEN Telefon: (0 40) 55 55 78 09 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz), E-Mail: artservice@guj.de 24-STD.-ONLINE-KUNDENSERVICE shop.art-magazin.de Alle Informationen zu Abonnement- und Einzelheftbestellung finden Sie auf Seite 130…

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eine bombengeschichte

Sieht irgendwie ganz lustig und verspielt aus, die Installation, die noch bis 24. Mai 2021 im Atrium des IMPERIAL WAR MUSEUM in London zu sehen sein wird. Ist das etwa ein Spielplatz? Oder eine Art Themenpark? Mit genau dieser Faszination, die von den historischen Flugzeugen und dem großformatigen Bodenbild ausgeht, spielt hier der chinesische Chef-Aufrüttler im Dienste der Kunst: Ai Weiwei. Wie in einem Kinderbuch über Dinosaurier oder Baustellenfahrzeuge hat er für History of Bombs eine simple Systematik internationaler Bombentypen zusammengestellt, die alle eine grauenvolle Gemeinsamkeit haben: ihre todbringende Zerstörungskraft. Der schnell einsetzende Schock über den anfänglichen Spaß beim Erfassen dieser Arbeit ist es, der sie im Endeffekt so gut und berührend macht.…