art Magazin

art Magazin 12/2020

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ART ist Europas größtes Kunstmagazin und Marktführer im Segment der Kunstzeitschriften. Dabei vereint das Magazin die wichtigsten Highlights aus dem klassischen Kunstbereich mit jungen, zeitgenössischen Themen aus Fotografie, Design und Videokunst und führt kompetent durch das aktuelle Kunstangebot. ART inspiriert und versteht Kunst als wichtigen Anreger in unserer Gesellschaft. Die Grenzen der aktuellen Kunst zu Mode, Design, Musik und Architektur sind fließend.

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País:
Germany
Língua:
German
Editora:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Periodicidade:
Monthly
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89,15 €(IVA Incl.)
12 Edições

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das museum, einsortiert bei bar und spaßbad

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, als Kanzlerin und Länderchefs vor die Presse traten, um den November-Lockdown zu verkünden, war die Verwirrung in der Kunstszene groß: Da war von Opern und Theatern, von Stadien und Bars, von Friseuren und Massagesalons die Rede, die Museen aber wurden mit keinem Wort erwähnt. Erst in der Präzisierung danach wurden die Kunsthäuser mit einer Entscheidung beehrt – sie fanden sich, etwa in Baden-Württemberg, unter der Überschrift »Freizeit« wieder, eingereiht zwischen zu schließenden Spielhallen, Spaßbädern und Wettannahmestellen. Erst Ignoranz und dann auch noch Verkennung? Bei allem Verständnis für die Maßnahmen war die Frustration groß, hatte man doch eben wieder programmatisch Tritt gefasst, und keiner konnte ernsthaft behaupten, dass das Virus gerade in den luftigen Museumshallen leichte Beute findet. Mir gibt diese Sortierung in die Freizeitschublade zusätzlich zu denken. Bibliotheken…

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betreff: art

Acht Jahre lang bat unsere USA-Korrespondentin Claudia Bodin Cindy Sherman um ein Interview, bis die Künstlerin endlich zusagte. Sie spricht ungern über ihre Arbeit. Dann kam Corona, und die Chancen schienen noch geringer, denn Sherman hatte sich nach Long Island zurückgezogen. Überraschend dann die Zusage zum Telefon-Interview – und ein überraschend freimütiges Gespräch (ab Seite 24) über ihre künstlerische Entwicklung, mittelmäßige Männerkunst und die Probleme des Alterns, wenn man sich selbst fotografiert. Henrik Schrat und ART-Korrespondentin Susanne Altmann wuchsen mit der gleichen Ausgabe von Grimms Märchen auf und lieben ihr jeweiliges Exemplar bis heute auch so innig, dass die Seiten lose fliegen. Höchste Zeit also, dachte der Berliner Künstler (Porträt ab Seite 64) , eine neue, selbst illustrierte Version des Klassikers aufzulegen. Stets liegt dabei das ramponierte DDR-Exemplar auf dem Arbeitstisch,…

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art – das digitale magazin

ART gibt es für iPad und iPhone und auch für Android-Smartphone und -Tablet – erhältlich im App Store und im ART-Shop. Abbildungen in höchster Auflösung erlauben es dem Nutzer, der Kunst ganz nahezukommen. Das digitale Magazin ist im Einzelkauf für 7,99 Euro, im monatlich kündbaren Abo für je 7,99 Euro und im Jahresabo für 7,50 Euro erhältlich. Im Kombi-Abo kostet die digitale Ausgabe für Ihr Tablet und Smartphone monatlich 1,50 Euro zusätzlich zur Printausgabe.…

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feedback

Beeindruckende Offenheit »Ich attackiere die Leinwand« – Hans Pietschs Interview mit Tracey Emin (11/2020) Ich bin total begeistert von dem Gespräch mit Tracey Emin! Mit was für einer Offenheit sie von ihren Krisen und Nöten erzählt und wie schonungslos sie mit sich selbst und ihrer Kunst ins Gericht geht, hat mich beeindruckt. Sonst loben sich ja alle immer nur und preisen sich an, Schwächen werden nur selten gezeigt. Dabei ist das so menschlich. Das Interview ist toll und hat mir die neuen Gemälde sehr nahegebracht. SIMONE AHRENS, PER E-MAIL Nicht rassistisch »Im Rausch der Fremde« – Gerhard Mack über Rembrandts Orientbegeisterung und eine große Schau dazu im Kunstmuseum Basel (11/2020) Sie schreiben zu dem Bild Die Taufe des Kämmerers von Rembrandt, aus heutiger Sicht sei das rassistisch. Da wird etwas herbeigeredet, was das Sujet nicht hergibt.…

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service

Wie haben Ihnen dieses Heft oder einzelne Beiträge gefallen? Haben Sie Kritik, Anregungen, Hinweise für uns? Ihre Meinung interessiert uns! LESERBRIEFE ART-Leserbriefredaktion, Brieffach 25, 20444 Hamburg, Fax: (040) 3703-5618, E-Mail: kunst@art-magazin.de facebook.com/art.de twitter.com/art_magazin SERVICE FÜR ABONNENTEN Telefon: (0 40) 55 55 78 09 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz), E-Mail: artservice@guj.de 24-STD.-ONLINE-KUNDENSERVICE shop.art-magazin.de Alle Informationen zu Abonnement- und Einzelheftbestellung finden Sie auf Seite 136…

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bilder+themen des monats

Kunst rettet Leben Gott sei Dank gibt es Kunst im öffentlichen Raum! Diese zehn Meter hohe Skulptur zweier Walschwänze am Ende einer Bahntrasse in Rotterdam hat ein Unglück verhindert: In der Nacht zum 2. November hatte ein Metroführer seine Bahn nach der letzten planmäßigen Fahrt in Spijkenisse auf ein Abstellgleis gefahren. Aus bisher nicht geklärter Ursache stoppte der Triebwagen nicht an den Halteblöcken, sondern krachte durch die Absperrung und wurde von der unmittelbar dahinter liegenden Kunststoffskulptur aufgefangen. Der Fahrer (außer ihm befand sich niemand in der Metro) konnte unverletzt aus dem Waggon klettern. Das Werk Walvisstaarten steht seit 2002 am Ende der Trasse und wurde von dem Architekten Maarten Struijs als Teil der Bahnbrücke entworfen. Struijs, der seit 2008 in Pension ist, saß gerade zu Hause am Frühstückstisch, als er durch…