art Magazin 08/2021

ART ist Europas größtes Kunstmagazin und Marktführer im Segment der Kunstzeitschriften. Dabei vereint das Magazin die wichtigsten Highlights aus dem klassischen Kunstbereich mit jungen, zeitgenössischen Themen aus Fotografie, Design und Videokunst und führt kompetent durch das aktuelle Kunstangebot. ART inspiriert und versteht Kunst als wichtigen Anreger in unserer Gesellschaft. Die Grenzen der aktuellen Kunst zu Mode, Design, Musik und Architektur sind fließend.

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País:
Germany
Língua:
German
Editora:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Periodicidade:
Monthly
7,92 €(IVA Incl.)
89,15 €(IVA Incl.)
12 Edições

nesta edição

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berliner baustellen und dickbrettbohrer im kanzleramt

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, was ihre Rolle nach der Bundestagswahl betrifft, sendet Kulturstaatsministerin Monika Grütters verwirrende Signale. Mal deutet sie der »Süddeutschen Zeitung« an, dass sie gern eine dritte Amtszeit antreten würde, dann fragt sie sich im »Spiegel«, ob es die Leute um sie nicht anstrengen würde, sie weiter zu ertragen. Auf jeden Fall aber wäre es an der Zeit, das Provisorium als höhere Abteilungsleiterin im Kanzleramt zu beenden und der Kultur ein eigenes Bundesministerium zu geben. Nach Lage der Dinge müsste die nächste Bundesregierung überlegen, ob man nicht das gute alte Bundesbauministerium revitalisieren könnte, so viele Baugruben hat Grütters in ihren zwei Amtszeiten seit 2013 ausgehoben: das HUMBOLDT-FORUM natürlich, mit hybrider Hülle und verquerem Innenleben. Das MUSEUM DES 20. JAHRHUNDERTS mit explodierenden Baukosten und dinosaurierhafter Energiebilanz. Beide werden noch für…

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betreff: art

Judy Chicago war schon immer ihrer Zeit voraus: In den siebziger Jahren war sie die einzige Frau in Kalifornien, die Pyrotechnik erlernte, um Rauch-Feuerwerke steigen lassen zu können. Und sie arbeitete eine Weile als einzige Frau in der Männerwelt einer Autowerkstatt, um sich das Airbrush-Handwerk beizubringen. Es überrascht also nicht, dass sich Chicago auch heute mit 82 Jahren noch kampfeslustig gibt. Beim Interview mit ART- Korrespondentin Claudia Bodin trug sie zu violett gefärbtem Haar, pinkfarbener Kapuzenjacke und lila Sonnenbrille ein blaues T-Shirt mit dem Aufdruck »Don’t be so fucking nice«. Sei nicht so verdammt nett! Das genau sei nämlich ein Problem, dass viele Frauen heute noch haben, meint Chicago. Gerade wird das bahnbrechende Werk der Künstlerin wiederentdeckt. Endlich wird Judy Chicago neben einer Reihe weiterer Frauen als Land-Art-Künstlerin gewürdigt und…

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art – das digitale magazin

ART gibt es für iPad und iPhone und auch für Android-Smartphone und -Tablet – erhältlich im App Store und im ART-Shop. Abbildungen in höchster Auflösung erlauben es dem Nutzer, der Kunst ganz nahezukommen. Das digitale Magazin ist im Einzelkauf für 7,99 Euro, im monatlich kündbaren Abo für je 7,99 Euro und im Jahresabo für 7,50 Euro erhältlich. Im Kombi-Abo kostet die digitale Ausgabe für Ihr Tablet und Smartphone monatlich 1,50 Euro zusätzlich zur Printausgabe.…

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feedback

Mehr Raum »Der Vogel sitzt auf dem Korb und weiß es nicht mal« – Sandra Danicke über den Outsider-Künstler Bill Traylor (7/2021) Ich bin für Kunst ein offener Mensch, aber in Ihren letzten Ausgaben waren doch Beiträge, die mich sehr enttäuscht beziehungsweise abgestoßen haben: Carlos León Zambranos Kunst, Mari Katayama und jetzt im Juli-Magazin ein Beitrag über Bill Traylor. Es gibt so viele Künstler, auch junge neue Talente, die nicht so hochgepusht werden. Diesen Künstlern sollten Sie mehr Raum geben. SYLVIA BAUER, PER E-MAIL Gendern »Gut, dass wir Sie gefragt haben« – Umfrage zur genderkonformen Sprache (7/2021) Soeben bei der Lektüre der Leserbriefe zum Thema »Genderung« fällt es mir wie Schuppen von den Augen, was mich – neben dem behinderten Sprachfluss und vielen Widersprüchen – dagegen aufbringt: der Anspruch, nur diese Sprachform sei »gerecht«. Darin drückt…

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service

Wie haben Ihnen dieses Heft oder einzelne Beiträge gefallen? Haben Sie Kritik, Anregungen, Hinweise für uns? Ihre Meinung interessiert uns! LESERBRIEFE ART-Leserbriefredaktion, Brieffach 25, 20444 Hamburg, Fax: (040) 3703-5618, E-Mail: kunst@art-magazin.de facebook.com/art.de twitter.com/art_magazin SERVICE FÜR ABONNENTEN Telefon: (0 40) 55 55 78 09 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz), E-Mail: artservice@guj.de 24-STD.-ONLINE-KUNDENSERVICE shop.art-magazin.de Alle Informationen zu Abonnement- und Einzelheftbestellung finden Sie auf Seite 144…

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radar

Himmlisches Spiegelspiel Was für eine Idylle: Zarte Sommerwolken über goldenen Heuballen und grünem Gras – und mittendrin eine glänzende Spiegelburg. Die zwei aufeinandergestapelten Schiffscontainer befinden sich in der Nähe von Weimar in Rastenberg-Roldisleben und sind für die nächsten fünf Jahre eine Art Mini-Museum. Im aktuellen Projekt Isolation (Baummitten) von Fabian Knecht geht es noch bis 3. Oktober um Bäume. Unweit der »Spiegelarche« hat er zwei Baumkronen mit auf Stelzen stehenden, begehbaren Ausstellungsräumen ummantelt, in den Containern zeigt er Arbeiten, die das Thema Baum aufgreifen, von befreundeten Künstlern wie Julius von Bismarck, Lilia Kovka oder Julian Charrière. Dazu gibt es Lesungen und Vorträge. Endlich Gedenkort Dieses warme Leuchten in der Dämmerung lässt innehalten. Am 29. und 30. September 1941 fand eines der grausamsten Massaker der Menschheitsgeschichte statt. Etwa 34 000 jüdische Männer, Frauen und…

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