art Magazin 09/2021

ART ist Europas größtes Kunstmagazin und Marktführer im Segment der Kunstzeitschriften. Dabei vereint das Magazin die wichtigsten Highlights aus dem klassischen Kunstbereich mit jungen, zeitgenössischen Themen aus Fotografie, Design und Videokunst und führt kompetent durch das aktuelle Kunstangebot. ART inspiriert und versteht Kunst als wichtigen Anreger in unserer Gesellschaft. Die Grenzen der aktuellen Kunst zu Mode, Design, Musik und Architektur sind fließend.

País:
Germany
Língua:
German
Editora:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Periodicidade:
Monthly
7,92 €(IVA Incl.)
89,15 €(IVA Incl.)
12 Edições

nesta edição

2 minutos
großes wiedersehen in der kunstwelt!

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, ich weiß nicht mehr recht, wie oft ich an dieser Stelle schon den faden Lockdown beklagt, der Unsicherheit Ausdruck verliehen oder forsch die Rückkehr zum normalen Kunstleben verkündet habe. Aber wenn nicht alles täuscht, dann wird dieser September nun wirklich zu dem fulminanten Saisonstart, der er immer war. Sogar die ART BASEL (siehe Booklet auf dem Titel) findet diesmal im Spätsommer statt, wie um den großen, weltweiten Aufbruch so richtig zu zelebrieren. Unser Heft ist prallvoll mit aktuellen Geschichten zu lang ersehnten, oft verschobenen Großereignissen: von der erlesenen Vermeer-Schau in Dresden (ab Seite 66) rund um das Brieflesende Mädchen am offenen Fenster, das sich durch die Restaurierung vom romantischen Mauerblümchen plötzlich zum Vamp gemausert hat, bis hin zum Extrembastler Tom Sachs (Seite 76), der die Hamburger…

artde2109_article_003_01_02
2 minutos
betreff: art

Letztes Jahr war in New York alles dicht. Die Pandemie hatte Manhattan in eine Geisterstadt verwandelt. Auch ART-Korrespondentin Claudia Bodin flüchtete mit ihrer Familie für ein paar Monate nach Deutschland. Doch die New Yorker sind dafür bekannt, dass sie sich nicht so schnell geschlagen geben. Während in weiten Teilen Deutschlands weiterhin alles geschlossen blieb, pulsierte in der US-Metropole seit Mai schon wieder das Kunstleben, vorm METROPOLITAN MUSEUM standen die Leute Schlange, neue Galerien wurden eröffnet und sogar eine brandneue, kunstvoll gestaltete Insel auf Stelzen im Hudson River: der privat finanzierte Little Island Park. New York is back! lautet denn auch das Fazit von Bodins Reportage über das Comeback nach der Krise (ab Seite 20). Dabei verschweigt sie nicht, dass es auch schwere Einschnitte gab und die Lage immer noch kippen…

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art – das digitale magazin

ART gibt es für iPad und iPhone und auch für Android-Smartphone und -Tablet – erhältlich im App Store und im ART-Shop. Abbildungen in höchster Auflösung erlauben es dem Nutzer, der Kunst ganz nahezukommen. Das digitale Magazin ist im Einzelkauf für 7,99 Euro, im monatlich kündbaren Abo für je 7,99 Euro und im Jahresabo für 7,50 Euro erhältlich. Im Kombi-Abo kostet die digitale Ausgabe für Ihr Tablet und Smartphone monatlich 1,50 Euro zusätzlich zur Printausgabe.…

artde2109_article_006_02_02
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feedback

Der verbesserte Trabi »Made in Germany« – Kito Nedo über deutsches Design in Ost und West (5/2021) in ihrem mai-heft drucken sie zwei fotos zu gestaltungen von mir/uns – das SIMSON MOKICK S51 und den HELIRADIO KUGELLAUTSPRECHER L. dafür danke ich ihnen. zur abbildung des TRABANT 601 schreiben sie dessen entwurf mir und meinem partner LUTZ RUDOLPH zu. das ist falsch. wir arbeiteten über zwei jahrzehnte daran, den TRABANT P601 durch bessere gestaltung abzulösen. sieben nachfolgegestaltungen erwuchsen daraus. aber über diese sieben brücken war kein gehen. PROF. KARL CLAUSS DIETEL Anmerkung der Red.: Leider ist uns in der Bildunterschrift auf Seite 32 zum himmelblauen Trabi tatsächlich etwas durcheinandergeraten. Dessen Design stammt von Lothar Sachse vom VEB Sachsenring Zwickau. Karl Clauss Dietel und Lutz Rudolph bemühten sich (letztlich erfolglos) um die Modernisierung des jahrzehntelang…

artde2109_article_006_03_01
2 minutos
radar

Frei und furchtlos Die Herbst/Winter-Kollektion 2021/22 der niederländischen Designerin Iris van Herpen ist eine Hommage an unseren Planeten als kosmisches Ganzes – erhaben über jegliche Formen von Grenzen. Van Herpen, die für ihre Kreationen gleichermaßen von Haute Couture und internationalen Museen gefeiert wird, hat sich für »Earthrise« vom Freeflying inspirieren lassen, einer Art des Skydiving, bei der keine feste Haltung eingenommen werden muss. Fließende Stoffe, magische Farbverläufe und eine gänzlich von Funktionalität gelöste Schnittführung lassen die Entwürfe wie Kostüme für Himmels- oder Unterwasserwesen aussehen. Die Kampagne wurde hoch in den Dolomiten gefilmt und fotografiert – mit sehr mutigen Models. Globales Gekritzel Seit 2013 sammelt der kolumbianische Künstler und Turner-Preisträger Oscar Murillo, 35, das, was Kinder in Mathe-, Latein- oder Geschichtsstunden auf von ihm eigens zu diesem Zweck verteilte Leinwände gemalt und geschrieben haben.…

artde2109_article_008_01_01
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kunst für eine bessere welt

Zwischen der litauischen Hauptstadt Vilnius und dem polnischen Lublin liegen rund 600 Kilometer. Doch seit Ende Mai verbindet die interaktive Videoinstallation Portal beide Städte auf eine ungewöhnliche Weise. Mithilfe zweier großer in Stein gefasster, kreisrunder Videoscreens wird die Aufnahme einer Webcam in Realzeit in die jeweils andere Stadt übertragen. Fünf Jahre trug Benediktas Gylys, der in Vilnius lebende Initiator des Projekts, die Idee mit sich herum. Nun ist sie mit der Hilfe von Ingenieuren der Universität Vilnius sowie den Stadtverwaltungen beider Städte Wirklichkeit geworden. Gylys zufolge soll das Portal zur Völkerverständigung beitragen und Hoffnung spenden für die Zeit nach der Pandemie: »Wir wollen Brücken zwischen den Menschen bauen. Viele der tödlichen Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht, wie Polarisierung oder Klimawandel, werden dadurch verursacht, dass wir uns gegenseitig und global nicht…

artde2109_article_014_01_01