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3/2020 Mobilität / Mobility

-----DETAIL ist die internationale Zeitschrift für Architektur + Baudetail. Sie erscheint 10-mal im Jahr. Zusätzlich erscheinen die Sonderhefte DETAIL Green für nachhaltiges Bauen, DETAIL Structure als Schnittstelle zwischen Architekten und Bauingenieuren und DETAIL Inside mit allen relevanten Aspekten der Innenarchitektur. Das Fachmagazin wird in mehr als 90 Länder als bilinguale deutsch-englische Ausgabe geliefert. DETAIL bietet Dokumentationen und Informationen zu Bauobjekten aller Kategorien. Schwerpunkt: Das Detail im konstruktiven und architektonischen Zusammenhang. -----DETAIL is the international journal dedicated to architecture and construction details. Each issue focuses on a particular aspect of design, such as constructing with concrete, roof structures, etc. Emphasis is placed on presenting designs in great detail, and complementing these with drawings in practical scales and superb photographs that illustrate real world examples from near and far. Detail German/English Edition is published 10 times per year (+ special issues DETAIL Green, DETAIL Structure and DETAIL Inside).

País:
Germany
Língua:
German
Editora:
DETAIL Business Information GmbH
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10 Edições

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6 minutos
konzepte für ein neue ära der mobilität

Concepts for a New Mobility Era Stellen wir uns für einen Moment die Zukunft unserer Städte vor. Parkende Autos gibt es kaum mehr, der motorisierte Verkehr ist stark eingeschränkt, laute Verkehrsachsen haben sich in Flaniermeilen verwandelt. Natürlich ist dies eine optimistische Vision, aber naiv ist sie keineswegs. Denn für die Mobilität der Zukunft zeichnet sich ein tiefgreifender Paradigmenwechsel ab, der bereits jetzt zu sichtbaren Veränderungen im urbanen Raum führt. Parkende Autos verschwinden zunehmend aus dem Stadtbild. Immer mehr Menschen greifen auf Sharing-Modelle statt auf einen eigenen Pkw zurück. Das autonome Fahren wird nach dem jetzigen Stand der Technik in absehbarer Zeit Realität und zieht maßgebliche Konsequenzen nach sich. Neben dem öffentlichen Nahverkehr, der an seine Kapazitätsgrenzen gerät und dringend ausgebaut werden muss, werden sich neue Fortbewegungsmittel als Alternative im Stadtverkehr behaupten.…

6 minutos
stiller nachbar

A Quiet Neighbour The Cantonal Museum of Fine Arts in Lausanne by Barozzi Veiga is a fresh alternative to the exalted formal language of many contemporary cultural buildings. Abreißen oder nicht? Das war die Schlüsselfrage des Architektenwettbewerbs, den der Schweizer Kanton Waadt 2011 für sein neues Kunstmuseum am Hauptbahnhof von Lausanne ausgerufen hatte. Jahrzehntelang hatte auf dem Areal ein Zugdepot gestanden, dessen Hallen für eine museale Nutzung eigentlich prädestiniert waren. Doch das Alte musste weichen, beschlossen die Architekten Barozzi Veiga aus Barcelona und überzeugten damit die Wettbewerbsjury. Ihr nun fertiggestellter Neubau des Musée Cantonal des Beaux-Arts (MCBA) ist ein überaus schlichter Riegel aus gelblich-grauem Ziegelmauerwerk parallel zu den Bahngleisen, etwas höher als breit und auf der Südseite fast fensterlos. Diese Abschottung mag radikal wirken, brachte jedoch Vorteile für das Innenraumklima mit sich…

9 minutos
wohnen in berlin

Living in Berlin Housing is one of the most urgent issues of our time. What is the housing situation like in different cities around the world? Our new essay series launches with a look at Berlin. Wenn wir Berliner jammern, muss man das nicht so ernst nehmen; wir jammern gerne. Wenn es jedoch um die ständig steigenden Wohnkosten in der Stadt geht, sind die Klagen berechtigt: Um über 150% sind die Preise für Miet- und Eigentumswohnungen innerhalb von zehn Jahren gestiegen. Gerade für Haushalte mit mittleren und kleinen Einkommen ist das existenzbedrohend. Abgesehen von der hohen Nachfrage ist ein Großteil der Probleme hausgemacht. 2001 riss der Berliner Bankenskandal ein riesiges Finanzloch in die sowieso schon leeren Stadtkassen. Zwar wurde die hauptverantwortliche CDU wenig später abgewählt, jedoch saß die Stadt auf Risikokrediten in…

10 minutos
experience in action!

The Architekturmuseum at the Technical University of Munich (TUM) is presenting the largest show of DesignBuild projects to date. In an interview, curator Vera Simone Bader explains her view of this practice-oriented educational approach. Heide Wessely: In der Ausstellung „Experience in Action“ geht es um DesignBuild-Projekte aus aller Welt. Warum ist die Zeit ausgerechnet jetzt reif dafür? Vera Simone Bader: DesignBuild ist eine Lehrmethode, die in den letzten Jahren vermehrt von Studierenden gefordert und von Hochschulen angeboten wird. Deshalb ist die Ausstellung überfällig. Es ist jedoch nicht die erste Schau dazu. Bereits 2003 präsentierte Dietmar Steiner im Architekturzentrum Wien die Arbeiten des Rural Studio der Auburn-Universität, Alabama, das seit den 1990er-Jahren mit mehr als 200 sozialen Projekten im Hale County, einer armen Region im Westen von Alabama, aktiv ist. Auch wir bringen…

7 minutos
optimale lichtausbeute trotz urbaner dichte

Optimum Light Availability despite Urban Density A simple simulation tool for architects brings the interplay of solar radiation, urban planning and building organisation into lighting design. Zunehmend stark verdichtete Stadtstrukturen machen Tageslicht und Freiräume immer wertvoller. Bei Neubauten führen die Vorgaben der EnEV, beispielsweise minimierte Hüllflächen, zu immer kompakteren Gebäudekörpern mit niedrigen Geschosshöhen. Dies erschwert es, im Gebäudeinneren optimale Tageslichtverhältnisse zu schaffen. Gleichzeitig kann die städtebauliche Dichte die optimale Nutzung des solaren Energieeintrags durch Photovoltaik oder Solarthermie verhindern. Auch hier lässt sich durch die Anpassung von Abständen, Ausrichtung und Höhen der Gebäude die Energieausbeute erhöhen. Das Forschungsvorhaben „Lux – natürliche Ressource in Stadt und Haus“ des Instituts Wohnen und Entwerfen IWE der Universität Stuttgart schafft eine bessere Balance zwischen räumlicher Dichte und hohem Lichteinfall in den Innenräumen, indem es die städtebaulichen Rahmenbedingungen berücksichtigt.…

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abschied vom auto

A Farewell to Cars Freeing our cities from cars is not only of enormous advantage for the environment and climate,-but-for-the-quality-of-urban-life.-A-successful-traffic-turnaround,-however,-calls-forintelligent planning concepts and the political will to act. Die Einsicht, dass wir eine Verkehrswende brauchen, hat sich aufgrund der Klimakrise in den letzten Jahren mehr und mehr durchgesetzt. Überall in Europa hat der millionenfache Protest der europäischen Jugend durch die Fridays-for-Future-Demonstrationen den Handlungsdruck verstärkt. Aber es gibt enorme nationale Unterschiede bei der Umsetzung der Verkehrswende. In Deutschland gilt es immer noch als unvorstellbar, den Autoverkehr durch einschneidende Maßnahmen deutlich zu verringern und den Verkehrsraum sowie die Verkehrsinvestitionen umzuverteilen. Anders in Ländern wie der Schweiz, Österreich, den Niederlanden oder Dänemark, in denen bereits deutliche Schritte weg vom Autoverkehr gemacht wurden. Was lässt sich von ihnen für den Weg in eine autofreie Zukunft lernen? Eine…