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DETAILDETAIL

DETAIL 5/2019 Erschließung / Access

-----DETAIL ist die internationale Zeitschrift für Architektur + Baudetail. Sie erscheint 10-mal im Jahr. Zusätzlich erscheinen die Sonderhefte DETAIL Green für nachhaltiges Bauen, DETAIL Structure als Schnittstelle zwischen Architekten und Bauingenieuren und DETAIL Inside mit allen relevanten Aspekten der Innenarchitektur. Das Fachmagazin wird in mehr als 90 Länder als bilinguale deutsch-englische Ausgabe geliefert. DETAIL bietet Dokumentationen und Informationen zu Bauobjekten aller Kategorien. Schwerpunkt: Das Detail im konstruktiven und architektonischen Zusammenhang. -----DETAIL is the international journal dedicated to architecture and construction details. Each issue focuses on a particular aspect of design, such as constructing with concrete, roof structures, etc. Emphasis is placed on presenting designs in great detail, and complementing these with drawings in practical scales and superb photographs that illustrate real world examples from near and far. Detail German/English Edition is published 10 times per year (+ special issues DETAIL Green, DETAIL Structure and DETAIL Inside).

País:
Germany
Língua:
German
Editora:
DETAIL Business Information GmbH
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rampen, treppen, korridore

Ramps, Stairs, Corridors Erschließungszonen haben in der Regel eine klar definierte Funktion: Sie führen Menschen von A nach B und verheißen Orientierung. Manchmal jedoch erhalten Rampen, Treppen oder Korridore zusätzliche Qualitäten, die über diese Nutzungsbestimmung hinausgehen und weitere Bedeutungsschichten erobern. Statt schnurstracks zum Ziel zu führen, rückt in diesem Fall der Weg selbst mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Er emanzipiert sich gleichermaßen vom Ziel, auch wenn er sich nie vollends von ihm lösen kann. Die Dokumentationen in unserer April-Ausgabe zeigen beispielhafte Projekte, deren Architektur die Erschließung über ihren rein funktionalen Aspekt hinaus für zusätzliche Qualitäten aktiviert. Wir präsentieren Treppen, die Gebäuden ein charakteristisches Erscheinungsbild im Stadtraum geben, die eine ästhetische Verbindung zwischen Alt und Neu bei Sanierungen schaffen oder Innenräume durch ihren skulpturalen Auftritt prägen. Auf die spezifische Erschließungsart der Rampe konzentriert…

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leben entwerfen: zur resonanz des bauhaus

Designing Life: The Relevance of the Bauhaus Discontinuities and contradictions keep the Bauhaus alive to this day. For Philip Ursprung, its greatest legacy is a way of life that focuses on community infused with creativity and fun. Im Herbst 2014 besuchte ich mit meinen Studierenden die Russische Kunstakademie in Sankt Petersburg. Der Dekan der Architekturfakultät führte uns mit einer Mischung aus Stolz und Herablassung durch das Haus. Wir verloren uns in endlosen, düsteren Korridoren. In hohen Sälen sahen wir greise Professoren, welche die Studierenden instruierten, Gipsbüsten zu kopieren. Schwarzweiß zeichnen, dann mit Farbe malen, und schließlich Grundrisse und Aufrisse schaffen, so lautet das Beaux-Arts-Curriculum, unverändert seit der Zarenzeit. Die Mitte des 18. Jahrhunderts gegründete Institution habe schon viele unterschiedliche Regimes überlebt und Generationen von Genies hervorgebracht, erklärte der Dekan. Die Entwürfe, die…

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eine kuppel wie ein zelt

A Tent-Like Dome The new synagogue in Regensburg is well integrated into the historic city centre yet clearly signals its importance. Die neue Synagoge mit Gemeindezentrum, die Staab Architekten für die Jüdische Gemeinde Regensburg konzipierten, nimmt die kleinteilige Struktur der mittelalterlichen Altstadt auf. Die Gebäudehöhe ist gestaffelt, das dreigeschossige Hauptvolumen, ein Kubus mit flacher Kuppel, setzten die Architekten prominent an die südöstliche Grundstücksecke. Hier stand von 1912 bis 1938 die letzte Synagoge der Stadt. Neues und Altes verbunden Die Fassade aus weiß geschlämmten Sichtziegeln harmoniert in Anmutung und Farbe mit den verputzten, historischen Häuserfassaden der Regensburger Altstadt. Ungewöhnlich ist auf jeden Fall der Verband aus hochkant vermauerten Steinen: Die besondere Bedeutung des Gebäudes wird deutlich. Von der Straße aus fällt der Blick in einen offenen Hof. Dort schwebt eine Installation mit dem Gedicht „Gemeinsam“ von…

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bücher

Books Lebensgeschichte eines Visionärs Karl Schwanzer schuf Ikonen wie das BMW-Hochhaus in München oder das Philips-Haus in Wien und war als Hochschullehrer in Wien Ziehvater der 1968er-Architektengeneration. Sein 100. Geburtstag war Anlass für diese Graphic Novel, die die Lebensgeschichte des großen Architekten in unterhaltsamer, dramaturgisch aber recht konventioneller Form nacherzählt. Der Leser schlüpft darin in die Rolle von Schwanzers Biografen, dem der Architekt von seinem Werdegang berichtet, die Entstehung seiner Schlüsselwerke erläutert und Einblicke in seine Arbeitsweise gibt. Der Comic porträtiert Schwanzer als Überzeugungstäter, aber auch als vom Erfolgsdruck getriebenen, der 1975 am Höhepunkt seiner Karriere freiwillig aus dem Leben schied. JS The Life of a Visionary Karl Schwanzer designed icons such as the BMW Tower in Munich and the Philips House in Vienna, and as a university instructor in Vienna helped to cultivate…

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agro-urbane architektur

Agro-urban Architecture Building-integrated system solutions for urban food production create a solution for the problem of competition for land between urban areas and agriculture. Die vermehrte Flächenkonkurrenz von Städten und Agrarflächen, die zunehmende Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen und die Verknappung von fossilen Brennstoffen erzwingen ein Überdenken aktueller Energie-, Agrar- und Stadtplanungskonzepte. Bisherige Formen der urbanen Landwirtschaft konzentrierten sich vorwiegend auf horizontale Flächen in Form von kleinteiligem Urban Gardening oder im größeren Maßstab als landwirtschaftliche Flächen im Stadtgebiet. Hinzu kommen vertikale Formen der Agrarproduktion in mehrgeschossigen Gebäuden. Für eine wirtschaftliche, urbane Lebensmittelproduktion sind Aspekte der Rückführung und intelligenten Vernetzung von Stoffflüssen wie Wärmeenergie, Abwasser, Abluft und Emissionen richtungsweisend. Wichtig ist zudem die Flexibilität, neben der Basisernährung auch gesundheitsorientierte, funktionelle Lebensmittel, Wirk- und Wertstoffe zu produzieren. Dafür ist eine Erschließung neuer Agrarflächen durch intelligent…

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die architektur der schrägen ebene

The Architecture of the Sloping Floor Ramps are considered a necessary but space-demanding device for barrier free access. But they can also be formed into impressive building sculptures and be employed in the creation of varied, accessible roofscapes. Maximal 6 % Steigung, alle 6 m ein Zwischenpodest – so hat nach DIN 18 040-1 eine Rampe auszusehen. In anderen Ländern gelten ähnliche Gestaltungsvorschriften für die rollstuhltauglichen schrägen Ebenen. Doch Barrierefreiheit im heutigen Sinn ist nur eines von vielen Motiven, warum Architekten Rampen bauen – und noch dazu ein historisch junges: Erst 1961 entstand in den USA die weltweit erste Norm für Rollstuhlrampen; in Deutschland begann die Normierung sogar erst zehn Jahre später. Abgesehen von der Rollstuhlgängigkeit sind Rampen auch Aufenthaltsräume und Orte des Flanierens. Sie bereichern die körperliche Raumerfahrung, können zum Ordnungsprinzip…

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