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Mannschaft MagazinMannschaft Magazin

Mannschaft Magazin

November 2019

Mannschaft ist das Lifestyle-Magazin für den schwulen Mann. Zehnmal im Jahr informieren wir mit Artikeln, Interviews sowie Reportagen über Neuigkeiten aus Politik, Mode, Kultur, Unterhaltung und der weltweiten LGBT-Szene.

País:
Germany
Língua:
German
Editora:
Lautes Haus GmbH
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hallo männer

Nach Grossbritannien verabschiedet sich mit Polen innerlich bereits das nächste Land von der EU. Ohne freilich die Mitgliedschaft grundsätzlich in Frage zu stellen – schliesslich profitiert man wirtschaftlich massiv von ihr. Doch europäische Werte stören eher. Unter der rechtskonservativen PiS-Partei marschieren unsere Nachbarn im Osten stramm Richtung Mittelalter. Man hat ein klares Feindbild: Schwule und Lesben. Es geht schon eine ganze Weile so: Im Frühjahr warnte Parteichef Jaroslaw Kaczynski, Homosexuelle seien ebenso wie Geschlechterforschung und eine frühe Sexualaufklärung von Kindern eine «Bedrohung» für sein Land. Die katholische Kirche spricht von «Regenbogen-Plage» und warnt vor der «LGBT-Ideologie» Gerade wurde gewählt, und kurz vorher sendete das Staatsfernsehen TVP1 eine hetzerische Doku. Titel: «LGBT Invasion». Die Rechnung ging auf: Die homofeindliche PiS-Partei gewann die Wahl und kann künftig sogar allein regieren. Schon befasst…

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arts

Fado im Herbst Telmo Pires, in Portugal geboren, in Deutschland aufgewachsen, meldet sich mit neuer Musik zurück. Der Sänger, der hauptsächlich in Lissabon lebt, kommt für eine kleine Tour nach Deutschland und präsentiert seine neuen Songs. Auf dem neuen Album steht der 46-Jährige, zu dessen Fans Klaus Wowereit ebenso gehört wie Gitte Haenning, nicht nur als Interpret, sondern auch, wie so oft, als Songwriter im Mittelpunkt. Die Musik von «Portugals neuer Stimme des Fado» (Merian Magazin) ist melancholisch, sehnsüchtig, voller Weltschmerz. Seine Konzerte spielt er u. a. in Essen, Braunschweig, Hamburg und in Dresden. – telmopires.pt/de 30 Jahre «Coming-out» Es ist der einzige DDR-Film mit zentral homosexueller Thematik. Gedreht wurde u. a. an tatsächlichen schwulen Cruisingorten Ost-Berlins, etwa dem Märchenbrunnen im Friedrichshain. Am 9. November 1989 wurde der Film mit Matthias Freihof, Dirk…

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brands

Pride-Post! Etwas verspätet zum 50. Jubiläum der Stonewall-Aufstände bringt die Schweizerische Post zwei Sondermarken zum Thema «Gesellschaftliche Vielfalt» heraus. Während auf der 85-Rappen-Marke ein Prideumzug mit den unterschiedlichsten Gesichtern der Community abgebildet ist, zeigt die 1-Franken-Marke weitere Formen der Vielfalt: ein Kleinkind, eine ältere Person und eine Figur im Rollstuhl. Hinter der Idee steckt «Rainbow», das postinterne Netzwerk für LGBTIQ-Mitarbeitende. Die Sondermarken sind ab 7. November bei der Philatelie-Abteilungen der Post und ab 14. November in sämtlichen Filialen erhältlich. Rasur wie Wellness Eine geschmeidige und wohltuende Rasur dank Wärme. Der «Heated Razor» von Gillette mit zwei Wärmestufen ist der erste beheizte Rasierer der Welt. Fünf Klingen sorgen für einen sauberen Schnitt, während vier Wärmesensoren vor Überhitzung schützen. Das Laden erfolgt kabellos über die magnetische Ladestation. – gillette.com Pride-Schuh Grosse Labels überfluten uns im Sommer mit…

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community

Rücktritt in Sachsen Sachsens evangelischer Landesbischof Carsten Rentzing tritt zurück. Er war «das homophobe Gesicht der Landeskirche» kommentierte die sächsische SPDqueer. Der 52-jährige, dem mangelnde Distanz zur neurechten Szene und zur AfD vorgeworfen wurde, hatte sich immer gegen die Eheöffnung von schwulen und lesbischen Paaren in der Kirche ausgesprochen. Er habe sich entschieden, sein Amt zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen, teilte Carsten Rentzing nun in einer Erklärung mit. Die aktuelle Diskussion um seine Person sei nicht nur für ihn persönlich, «sondern auch für die gesamte Kirche derzeit eine Belastung ». Der WDR hat schliesslich noch aufgedeckt, dass der Theologe einst in einer rechtsnationalistischen Redaktionsgruppe für die Zeitschrift «Fragmente» mitgearbeitet und auch mehrere Texte verfasst hat. Out macht Karriere In Deutschland wird es nach wie vor als Karriererisiko betrachtet, sich im beruflichen…

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eine stimme wie freddie

Ein schlichtes, leicht verschwommenes Video machte Marc Martel 2011 binnen weniger Tage berühmt. Mit dem Song «Somebody To Love» bewarb sich der Kanadier als Sänger für die offizielle Tributshow «The Queen Extravaganza» und beeindruckte damit ein weltweites Publikum. Nur eine Woche später verzeichnete das Video bereits über eine Million Klicks und bescherte Martel einen Platz auf der Couch in der Talkshow von Ellen DeGeneres. Das Video überzeugte auch den Queen-Gitarristen Roger Taylor und so tourte Martel schliesslich während mehrerer Jahre mit «The Queen Extravaganza» durch Nordamerika, Europa und Australien. Mit der neuen Tributshow «One Vision of Queen» ist Martel im Januar und Februar 2020 in Deutschland unterwegs, unter anderem in Berlin, Köln, Stuttgart und Hamburg. «Freddie Mercury ist für viele Menschen ein Symbol der Freiheit.» Auch Roger Taylor und Brian May staunen In den…

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«da wirst du schuldig und weisst nicht warum.»

Wolfgang, du warst Jahrzehnte Leiter der SMU-Ausstellungsgruppe, bevor die Queerfeministinnen das Ruder übernahmen. Jetzt hast du gross angekündigt, dies sei deine letzte Ausstellung. Warum? Natürlich gibt es einen Generationswechsel im Schwulen Museum, den muss es geben. Die Neuen müssen ihre Ästhetik und ihre Geschichte selbst (er)finden. Das Problem mit historischer Erfahrung ist, dass man sie in der Regel nicht an die nächste Generation weitergeben kann. Das dauert immer eine weitere Generation, die dann Dinge wiederentdeckt. So war’s bei uns in den Siebzigern auch. Wir haben keinen Bezug genommen auf die Schwulenbewegung der Fünfziger- oder Sechzigerjahre. Das waren für uns alles alte Knacker, die so merkwürdig angepasst waren. Mit denen hatten wir nichts am Hut. Was wir für uns neu entdeckten, waren die Jahre kurz vor und nach dem Ersten Weltkrieg, der…

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