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NEON

NEON 04/2018

"NEON ist ein junges General-Interest-Magazin für das Lebensgefühl und die Welt von Männern und Frauen im Alter zwischen 20 und 35 Jahren. NEON bietet emotionale Aktualität über ein weit gefächertes Themenspektrum hinweg: Das Magazin berichtet auf hohem Niveau über gesellschaftliche und politische Themen, Modetrends, Beziehungen, Karriere, Reisethemen und Popkultur. Es ist unterhaltsam und informativ zugleich. Die Rubriken des Blattes lauten ""Wilde Welt"" (kleine Geschichten von und über Menschen), ""Sehen"" (Themen aus Politik und Gesellschaft), ""Fühlen"" (Liebe, Freundschaft, Sex, Psychologie), ""Wissen"" (Ausbildung, Job, Körper, Gesundheit, Alltag), ""Kaufen"" (Mode, Produkte, Reise) und ""Freie Zeit"" (TV, Kino, Musik, Literatur, PC-Spiele, Internet). NEON steht für den Lebensgefühl-Journalismus."

País:
Germany
Língua:
German
Editora:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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editorial

Es ist eigentlich verrückt: Ein halbes Jahr nach der Wahl haben wir keine neue Bundesregierung. Die Jamaika-Koalitionsgespräche platzten. Die SPD befragte ihre Mitglieder, ob sie erneut in eine Große Koalition eintreten wollten oder nicht. Und inmitten all dieser Wirrungen wurde Kevin Kühnert, 28-jähriger Student aus Berlin, Mitglied im Kommunalparlament Tempelhof-Schöneberg und Juso-Vorsitzender, plötzlich zum neuen Polit-Popstar. Über 24 000 Menschen traten in die SPD ein, nachdem Kühnert auf dem Parteitag rief: „Wenn wir ’ne Kneipe wären, könnten wir sagen: Die Union schreibt seit Jahren bei uns an!“ Nicht alle werden seinetwegen den Weg zur Partei gefunden haben, aber die allermeisten doch wegen des Gefühls, das er zusammenfasste: Hier geht es um etwas. Als ich ihn auf seiner Tour durch Deutschland begleitete, fiel mir vor allem eins auf: Kühnert versucht, so weit wie…

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gute frage

James, 17, Pferdeartist beim Circus Berolina, Wolgast: „Ich will das erste fliegende Auto erfinden und damit viel Geld verdienen. In sechs bis sieben Jahren ist es so weit.“ Pascal, 25, Dolmetscher, mit Marie-Claire, 23, Management-Studentin, Hamburg: „Ich würde mit der Zeitmaschine zehn Jahre zurückreisen, mit dem heutigen Wissen über Kryptowährungen. Dann wären hier aber einige Straßen nach meinem Namen benannt!“ Patrick, 29, Lehrer, Berlin: „Kennt ihr die Umschnall-Wurstgrillstationen? So was würde ich für Smoothies erfinden! Unterstützer, schreibt mir an patrick. seiz@outlook.de!“ Luca, 33, Öffentlichkeitsarbeit für einen Haushaltsgerätehersteller, Mailand: „Eine transparente Waschmaschine als Teil des Kleiderschranks im Schlafzimmer. Man sieht die Wäsche von allen Seiten, und wie die Technik funktioniert. Mit schicker Innenbeleuchtung und Farben, minimalistisches Design. Wäre sicher entspannend, da zuzugucken.“ Alina, 29, PR-Volontärin, London: „Da wir gerade WG-Casting mit 15 Bewerbern hatten: eine ‚Parship-Seite‘ für WG-Castings! Ein Algorithmus…

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unnützes wissen

EINS Motten haben einen so guten Geruchssinn, dass sie Robotern das Riechen beibringen sollen. Um eine Geruchssteuerung für Roboter zu entwickeln, lassen japanische Wissenschaftler Motten Miniaturfahrzeuge steuern. ZWEI In Finnland, Irland und den Niederlanden werden keine Ein- und Zwei-Cent-Münzen mehr ausgegeben. DREI Ypsiloneule und Ausrufungszeichen sind beides in Deutschland beheimatete Nachtfalter. VIER Die Vespa war laut einem Piaggio-Werbeslogan ursprünglich für Frauen und Priester gedacht, weil man darauf mit geschlossenen Beinen fahren kann. FÜNF Bis zum 5. April 2016 war Adolf Hitler noch Ehrenbürger der Stadt Tegernsee. SECHS Ein Kater, der auf dem Campus der Uni Augsburg herumstreift, hat auf Facebook mehr Likes als die Uni. SIEBEN Das meistverkaufte Bier Deutschlands ist das Oettinger – mit 5,62 Millionen verkauften Hektolitern. ACHT Der österreichische Bundespräsident kann uneheliche Kinder zu ehelichen erklären. NEUN Paare, die 25 Jahre oder länger zusammen sind, sehen sich mit der Zeit ähnlicher, weil sie unbewusst…

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paula beer, 23 „ich kannte dort niemanden“

„Mit 18 Jahren drehte ich mit Volker Schlöndorff in Paris. Wegen dieses Drehs entschied ich mich, nach dem Abitur in Paris zu leben. Einfach so. Mein Schulfranzösisch war zwar eher mittelmäßig, aber wenn ich von etwas begeistert bin, entwickle ich eine große Hingabe und Disziplin. Ich kannte damals niemanden in Paris und hatte vorher nie allein gelebt. Und plötzlich suchte ich mir allein eine Wohnung, zog vom 19. ins 18. und dann ins 17. Arrondissement. Sicherlich ein Sprung ins kalte Wasser, durch den ich aber sehr viel gelernt habe. Paris ist sehr anders als Berlin, die Menschen sind anders, der Rhythmus, in dem die Menschen leben. In Berlin kann man sehr schnell Leute kennenlernen, die man die Woche drauf wiedertrifft. In Paris habe ich die Menschen als sehr viel verschlossener…

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tindergarten

Der Zahlmeister Zum ersten Date trafen wir uns in einer Sushi-Bar. Wir einigten uns sofort und bestellten eine große Platte zum Teilen. GING GAR NICHT: Während wir aßen, zählte er jedes Stück, das ich mir nahm. Als wir gehen wollten, rechnete er auf den Cent genau aus, wer wie viel zahlen musste. GING NOCH WENIGER: Als er aufs Klo ging, zog ich meine Jacke an und legte zwanzig Euro auf den Tisch. „Das ist zu viel!“, sagte er, als er wiederkam, „die eine Hälfte deiner Cola geht auf mich.“ Die Abgetauchte Obwohl ich in Badehose nicht die beste Figur mache, schlug ich für unser erstes Treffen das Schwimmbad vor. Sollte sie mich danach noch mal sehen wollen, meint sie es ernst – so weit mein Plan. HIGHLIGHT: Alles. Ich fand sie sofort toll, wir unterhielten uns…

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deutsche geschichten

Darmstadt, @sebastian_haslauer BERLIN Prenzlauer Berg, im Café. Ein Ordnungsbeamter steckt seinen Kopf durch die Tür in den Laden und verlangt nach dem Boss. „Ich bin der Boss“, entgegnet die Frau hinter dem Tresen. Der Beamte schaut irritiert. „Dann sag dem Boss, dass die Schilder zu weit auf den Bürgersteig ragen.“ Linda Rachel AACHEN Vor der Uniklinik. Eine junge Frau setzt sich zu einer älteren Dame auf eine Bank. Sie zückt ihr Handy und tindert. Die Dame schaut drauf: „Sind das alles Ihre Männer? Ist ja ekelhaft.“ Senem Uysal Berlin, @hankoye HAMBURG In der U-Bahn. Eine junge Frau setzt sich und schlägt ihr Buch auf. Eine Station später steigt ein altes Mütterchen zu. Die junge Frau bietet ihr ihren Platz an. „Nein, ist schon in Ordnung.“ – „Wirklich?“ – „Ja, wirklich. Lesen Sie weiter. Der Geist ist noch wichtiger als…