DICK UNCHAINED
Nat Love war ein – real existierender – Afroamerikaner, der im Wilden Westen zum legendären Revolverhelden „Deadwood Dick“ aufstieg. Klingt wie ein Quentin-Tarantino-Film? In der Tat wäre „Das abenteuerliche Leben des Deadwood Dick“ eine astreine Drehbuchvorlage. Der Roman erzählt die Geschichte eines schwarzen Jungen, der zur falschen Zeit auf den Hintern einer weißen Frau starrt. Nachdem deren Ehemann Nats Vater ermordet hat und den Jungen verfolgt, gerät Nat unfreiwillig in ein blutiges Racheepos. Da wird geschossen, skalpiert und gemordet, was das Zeug hält. Der preisgekrönte Joe R. Lansdale, der auch Horrorgeschichten schreibt, weiß, wie man das Grauen so virtuos und sogar manchmal humorvoll erzählt, dass man am Buch klebt, bis Nat seinen letzten Kampf geschlagen hat. (Ü: Conny Lösch, 477 S., 24,95 Euro, Tropen)
Spuren im Holz
Edvard…
