Jetzt im Gespräch Früher, so hat es die Isländerin Ísold Halldórudóttir, 27, mal in der „Vogue“ beschrieben, stand sie stundenlang vorm Spiegel, griff nach den Fettröllchen an ihrer Taille und spürte, wie ihr dabei die Tränen über das Gesicht liefen. Ging sie durch ihre Heimatstadt Reykjavík, kam es ihr vor, als starrten die Leute sie an, „als warteten sie darauf, dass ich mich zur Pointe eines Witzes mache, den sie später ihren Freunden erzählen würden“.
Essstörungen, Fitnessprogramme, Schuldgefühle waren die Folge, so, wie es Millionen mehrgewichtige Frauen erleben. Mit 17 aber hatten die Anpassungsversuche für Ísold Halldórudóttir ein Ende. Sie zeigte sich auf Instagram, nackt, fantasievoll, die Bilder erregten Aufsehen. 2016 gewann sie ein Shooting des britischen Modemagazins „Love“, arbeitete von da an als Model, für „Dazed & Confused“, das…
