„Man sagt, wir sterben zweimal: das erste Mal, wenn wir tatsächlich sterben, und das zweite Mal, wenn die letzte Person, die sich noch an uns erinnert, ihren letzten Atemzug tut. Familienfotos spielen eine wichtige Rolle beim Fortleben von Erinnerungen“, erzählt die Amerikanerin Daisy Patton (37). Im Jahr 2014, als sie in einem Trödelladen zufällig auf einen Stapel alter Familienalben stieß, entdeckte sie ihre Leidenschaft für Familienfotos. „Ich vergrößerte die Fotos, druckte sie in lebensnaher Größe und übermalte sie.“ So entstand die Serie Forgetting is so long, benannt nach einem Satz in einem Gedicht von Pablo Neruda.
„Die alten Familienfotos rühren mich an, weil sie viele Male in die Hand genommen wurden und dadurch abgegriffen, zerknickt und eingerissen sind.“ ETWAS HINTERLASSEN
In Antiquitätenläden, auf Flohmärkten und auf E-Bay erstand Daisy weitere…
