ES IST MOLLIG WARM IN DER HÜTTE. IM KAMIN LODERT DAS FEUER, darüber trocknen Handschuhe und Mützen. Am Tresen stehen ein paar Gäste an. Hier oben, auf 2580 Höhenmetern, in der urigen Kirchenkarhütte, herrscht Selbstbedienung. Die Karte auf der Kreidetafel ist übersichtlich: Würstchen, Brezel, Jausenbrote, Suppen. Keine Pizza, keine Pasta, keine Pommes, kein Schnickschnack. Nur das, was der Skifahrer wirklich braucht: etwas Warmes, etwas gegen den Durst, ein Plätzchen am Kamin oder eines auf der sonnigen Terrasse.
Unter uns liegt die winterliche geschwungene Baiserlandschaft von HOCHGURGL , hinter uns ragen die wilden Zacken des KIRCHENKOGEL , des WURMKOGEL und der SCHERMERSPITZE in den blauen Himmel. Nur ein paar Schwünge, und ich erreiche den Top-Express. Der gondelt über zwei Täler hinweg und verbindet Hochgurgl mit den Pisten von Obergurgl, dem Dorf…