AM ENDE SIND es nur die Männer mit den dunklen Wollmasken und den fransigen Anzügen, Felle um Schultern und Bauch, eine Mischung aus Mensch und Bär, die am letzten Tag der Wallfahrt auf den Gletscher wandern dürfen. Die Töne, die aus ihren Kehlen klettern, sind hoch schwingendes Falsett, sie schlagen ihre Peitschen gegen jene, die sich nicht an die Regeln halten, machen grobe Scherze. Sie sind die Ukukus, eine Fusion aus Komiker, Zeremonienmeister und Ordnungswächter.
In den frühen Morgenstunden beginnen sie ihren Aufstieg. Sie schlagen die Trommeln, blasen die quena, die Kerbflöte, und die Panflöte. Eine Schlange von meist jungen Männern, manche auch mit weißen Masken und bunten Bändern um die Schultern, Abgesandte ihrer Dörfer, die im Licht der ersten Sonnenstrahlen Apu, den Gott des Berges, treffen wollen.
Dann schweigt…