EXPEDITION DIE KATASTROPHE BEGINNT mit einem Flanellhemd: weiß, grau, purpurrot kariert. Und beinahe endet auch alles damit.
Im Sommer 1983, im Inlandeis Grönlands, keine Zivilisation weit und breit. Nur drei Abenteurer, jetzt ausgemergelte Wracks, physisch fertig, psychisch ebenso. Schon seit Wochen marschieren sie durch die weiße Ödnis.
Da platzt aus dem einen, Robert Peroni, alles heraus. Er beschuldigt den anderen, Wolfgang Thomaseth, dieses eine Hemd zu viel mitgenommen zu haben, unnötiges Gewicht sei das. Er beschuldigt ihn, das größte Risiko der Expedition zu sein. Das sitzt. Thomaseth beschließt, von nun an zu schweigen. Vielleicht für immer. Der Dritte im Bunde, Pepi Schrott, weiß, dass es von nun an nicht leichter werden würde, zwischen den Streithähnen zu vermitteln. Beinahe unmöglich.
Aber es ist ohnehin ja fast alles unmöglich bei dieser wahnwitzigen…