Ein Idyll: In den frühen, aber immer noch sonnigen Wintertagen des Mittelmeers sitzen Menschen im lichten Schatten silbrig-hellgrüner Ölbäume, um und unter sich feinmaschige Netze. Es sind Familien und ihre Freunde und Nachbarn, neben sich haben sie gekühlten Wein, ungesalzenes Weizenbrot, Schafskäse, schwarze Oliven und – in Krügen – goldgelbgrünes Öl.
Unter den Bäumen wächst kräuteriges Gras, von Ziegen und Schafen beweidet. Wildbienen summen, ein Vogel tschilpt ab und an, man hört das nicht mehr ganz so fiebrige Zirpen der Zikaden und das Rascheln kleiner Eidechsen, die in zuckenden Bewegungen das Weite suchen. In der Ferne leuchtet türkisblau das Meer.
Die Menschen reißen sich Stücke vom Brot, tauchen es in das Öl, kauen, nehmen einen Schluck Wein, werfen eine Olive ein, knabbern den weißen, salzigen Käse und plaudern.
Ausgeruht erheben…