Beim ersten Mal war ich überrascht. Im Fernsehen lief gerade eine der fantastischen BBC-Naturdokumentationen von David Attenborough, und als dann plötzlich ein gigantischer Schwarm Delfine den Bildschirm füllte – zehntausend von ihnen, wie der Sprecher erklärte – so nah und klar, dass ich glaubte, ich müsste nur die Arme ausstrecken, dann könnte ich sie mit meinen Händen berühren, kamen mir die Tränen.
Inzwischen ist mir das öfter passiert – ausgelöst von einem besonders schönen Ausblick während einer Wanderung in den Bergen oder aber ganz schlicht bei einem Spaziergang durch den herbstlich-bunt leuchtenden Wald. Es sind Tränen des Glücks angesichts der einzigartigen Schönheit unseres Planeten, Tränen der Dankbarkeit, all diese Wunder miterleben zu dürfen.
Wenn wir in diesen Tagen nun auf 2019 zurückschauen und uns erinnern, fallen uns wohl zuerst die…