Путешествия и Отдых
DER FEINSCHMECKER

DER FEINSCHMECKER 02/2020

"DER FEINSCHMECKER informiert sachkundig und amüsant über attraktive Reiseziele, neue Trends in der Gastronomie, Hotellerie und im Weinbau ebenso wie über regionale Spezialitäten bester Qualität. Die Redaktion und ihre Autoren betreiben weltweit Recherchen vor Ort – unbestechlich und immer genussorientiert. Durch seine Kompetenz in allen kulinarischen Belangen im In- und Ausland ist der FEINSCHMECKER für anspruchsvolle Individualisten ein unentbehrlicher Wegweiser."

Страна:
Germany
Язык:
German
Издатель:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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1 мин.
editorial

So viele Feiertage in Reihe, so viele Anlässe, den Backofen vorzuheizen und den Tisch für viele zu decken – wie soll man da nur wieder zu sich kommen? Vorschlag: Ein Glas Riesling bereitstellen, Füße hochlegen, Ihren neuen FEINSCHMECKER aufschlagen – und neue Leute kennenlernen, das Leben geht schließlich weiter. Machen Sie also Bekanntschaft mit Familie Piedmont aus dem Saarland, die zwar nur zweieinhalb Hektar Weinberge beackert, aber mit ihrem „Pulchen“ 2018, einem „Großen Gewächs“, jüngst den Riesling Cup des FEINSCHMECKERS erobert hat. Gratulation! Seite 88. Männer haben es nicht immer leicht, ihre angestammten Reviere zu verteidigen, denn Frauen mit speziellem Know-how betreten immer häufiger ihre Domänen. Jetzt brennen sie auch noch Schnaps – und was für welchen! Nachzulesen ab Seite 78. Jean Berthaut aus Burgund vergisst man auch nicht so schnell wieder:…

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die blüte des lebens

ODETTE Singapur Großmutter Odette muss eine heitere, zarte Frau gewesen sein, voller Licht und Leben, mit viel Liebe für Farbe und Duft. Nach ihr hat Julien Royen sein Restaurant benannt, und genau so ist dieser Ort: pastellig und mit verspielten Mobiles das Interieur, von raffinierter Einfachheit die Gerichte. Fröhlich bunt kommen sie auf den Tisch, fast immer mit Blüten verziert. So wie das „Erbstück Rote Bete“, deren erdig-süßes Aroma Royen in Variationen vorstellt, von Sorbet über Baiser und Gelee bis in Salz gebacken. „Von Großmutter“, sagt der Franzose, „habe ich gelernt, wie wichtig hervorragende pure Produkte sind.“ Vor allem aber das, was das „Odette“ zu einem der weltbesten Restaurants macht: „Hingabe und Liebe.“…

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das beste im februar

Die Seele Japans In einem mystischen Wald mit alten Ahorn- und yuzu-Bäumen steht das neue „Aman Kyoto“, umgeben von japanischer Gartenkunst und nicht weit vom Zentrum der einstigen Kaiserstadt. Es hat sechs Pavillons mit nur 26 Zimmern, deren minimalistisches Design die traditionellen Ryokan-Gästehäuser zitiert. Von den beiden Restaurants serviert das „Taka-An“ authentische, streng saisonale Landesküche, die Karte des „Living Pavilion“ ist internationaler. Für Spa-Besucher gibt es das klassische Onsen-Bad und shinrin-yoku, eine Art Meditation im Wald. www.aman.com VERLOSUNG: GEREIFTE RARITÄT Zu ihrem 175-jährigen Jubiläum legt die Schwarzwälder Brennerei Schladerer (www.schladerer.de) einen exklusiven Brand auf. Die regionale Wildpflaume Zibarte reifte zwei Jahre in Bourbonfässern der Woodford-Destillerie aus Kentucky, anschließend einige Monate im Oloroso-Sherryfass. Das ergibt ein betörendes Bukett von Marzipan, Mandeln, Zitrusfrüchten und Aprikosen. Von dem Edelbrand (0,5 l, 44 Vol.-%) gibt es nur…

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workshop

WELTREISENDE Es gibt wohl kaum einen Flecken auf diesem Globus, den Kiki Baron noch nicht bereist hat. Ihr Vater war Kapitän bei der Handelsmarine, und vom heimatlichen Kiel fuhr die heutige Reisejournalistin schon als Kind oft mit ihm um die Welt. Diese erste Leidenschaft verfolgt sie bis heute – immer in Verbindung mit der zweiten: Essen. Aktuell ist Kiki Baron mit Kevin Fehling auf der neuen „MS Europa“ mitgefahren (S. 40), hat das Restaurant „Central“ in Peru besucht (ab S. 42), sich in Marrakesch umgesehen (S. 122) und einen Cognac-Workshop ausprobiert (S. 94). FRANKREICHKENNER Alexander Oetker (r.) kennt sich in Frankreich bestens aus: Seine Krimireihe um Luc Verlain spielt in Aquitanien („Winteraustern“). Wie komfortabel man dort im Strandhaus der Koch-Legende Michel Guérard (l.) übernachten kann, beschreibt er auf Seite 120. Scherben bringen Glück? Da irrt…

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hüttenzauber

Matterhorn-Blick und Après-Ski in Zermatt Wie ein kleines Dorf wirkt das „Cervo Mountain Boutique Resort“ in Zermatt mit seinen sechs Chalets, von denen jedes wiederum sechs Einheiten enthält. Die können separat oder zusammen gemietet werden. Allen gemeinsam ist der Traumblick aufs Matterhorn, jedes hat auch einen eigenen Spa­Bereich. Zimmer und Suiten sind modern gestaltet, aus der „Owner’s Lodge“ hat man einen 270-Grad­Rundblick. Raffinierte alpine Küche wird im „Cervo Puro“ serviert; im „Ferdinand“ steht casual dining mit Schweizer Klassikern wie Fondue auf dem Programm. Zum Après-Ski gibt es die Sonnenterrasse, und bis zum Frühjahr versorgt am Bahnhof die Pop-up-Bäckerei „Cervo Stazione“ die Fahrgäste für die Reise. Viel altes Holz im „Chaletdorf Prechtlgut“ In Wagrain im Salzburger Pongau, direkt an der Grafenberg-Gondelbahn des riesigen „Ski amadé“- Verbunds, wurden im Dezember 2018 die acht Holzchalets für…

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strukturwandel à la carte

Der letzte Steinkohle-Förderturm steht seit 2012 still, und die Völklinger Hütte ist als beeindruckendes Industriedenkmal Unesco-Weltkulturerbe. Im Saarland zählen heute andere Werte. Eine ehemalige Kokerei in Völklingen dient einer Schweizer Firma als Zuchtanlage für Fische, wo Doraden, Wolfs-barsche und Gelbschwanzmakrelen in riesigen Salzwasserbecken schwimmen. Über die Grenzen des Bundeslands hinaus bekannt sind kulinarische Pilgerstätten wie „Victor’s Fine Dining by Christian Bau“ und das „Gästehaus Erfort“ – sie gehören zu den besten deutschen Restaurants und locken auch internationale Gäste ins Dreiländereck. Jetzt steht eine neue Generation in den Startlöchern: Der Nachwuchs, der in den Küchen der Meister seine Lehrjahre verbracht hat, geht eigene Wege. Silio Del Fabro, Martin Stopp und Marc Pink haben Erfahrungen bei Klaus Erfort gesammelt und bringen nun selbst frischen Wind ins Saarland. „Es ist schon toll, wie sich…