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Кулинария и Вино
essen&trinken

essen&trinken 11/2020

"ESSEN & TRINKEN steht für Lebensfreude, Genuss und eine Koch-Kompetenz, die unter den Food-Magazinen absolut einzigartig ist. In unserer Küche entwickeln 12 Spitzenköche exklusiv für ESSEN & TRINKEN Rezepte. Damit die Gerichte garantiert gelingen, wird jedes Rezept dreimal gekocht und verfeinert, bevor wir es in ESSEN & TRINKEN „servieren“. Dieses detailverliebte Kochwissen geben wir direkt weiter: mit konkreten Ratschlägen und Handlungsanweisungen unserer Köche für ein unvergessliches Geschmackserlebnis. Darüber hinaus unterscheidet sich ESSEN & TRINKEN durch seine opulente Optik, höchste journalistische Kompetenz und einem einzigartigen Themenmix: mit spannenden Porträts und Reportagen, außergewöhnlichen Reiseberichten und stilprägenden Trends aus der Welt der Kulinarik. ESSEN & TRINKEN – mit Leidenschaft!"

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Страна:
Germany
Язык:
German
Издатель:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Периодичность:
Monthly
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12 Выпуск(ов)

в этом номере

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editorial

Liebe Leserin, lieber Leser, ungefähr die Hälfte meines Lebens habe ich mir eingeredet, ich könnte sehr gut auf Süßes verzichten. Das passte irgendwie gut in meine Vision von einem einigermaßen ansehnlichen Körper und einer kruden Vorstellung von gesunder Ernährung. Irgendwann habe ich dann einfach aufgehört, mich selbst zu beschwindeln. Hier ist die Wahrheit: Ich liebe Süßes! Meine Top drei sind: Normannischer Apfelpfannkuchen mit reichlich Calvados. Feine Nougatpralinen, bestäubt mit bitterer Schokolade und einem Hauch Kaffee. Und alles mit Karamell, wirklich alles. Diese Liste gilt aber nur elf Monate im Jahr. Im Plätzchenmonat, das ist bei mir bereits der November, weil die Plätzchen bei mir nie bis in den Dezember reichen, gibt es eine neue Top eins: die Plätzchen eben. Wenn es Ihnen auch so geht, dann habe ich in dieser Ausgabe einen wirklichen – Achtung, Wortspiel –…

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willkommen bei uns in der küche

Woran Sie uns messen können! 1. Wir entwickeln unsere Rezepte exklusiv für Sie. Spargel im Frühjahr, Grillen im Sommer, Plätzchen im Advent, den »essen & trinken«- Köchen fällt jede Saison wieder etwas Neues ein. Dafür stehen in unserer Küche zehn ganz normale Kochplätze zur Verfügung, ausgestattet mit Kühlschrank, Herd und Backofen - aber ohne Hightech und Brimborium. Schließlich sollen Sie zu Hause alles genau so nachkochen können. 2. Wir kochen jedes Gericht drei Mal. Das ist einmalig unter deutschen Food-Zeitschriften. Konkret geht das so: Ein »e&t«-Koch entwickelt ein Rezept - im Kopf und auf Papier - und kocht es zum ersten Mal. Die Kollegen probieren, schwärmen (meistens), diskutieren (selten), verwerfen (sehr selten) und optimieren (manchmal). Im zweiten Schritt wird das Rezept erneut gekocht und fotografiert. Die letzte Kontrolle erfolgt durch unsere Küchenpraktikanten. Sie kochen…

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geknackt

Einst waren sie das Aushängeschild der Insel. Millionen Mandelbäume, die Ende Januar, Anfang Februar in Weiß und Zartrosa blühten - ein pastellfarbener Schleier, der sich über ganz Mallorca zog. Damals, als der Tourismus noch keinen Ballermann kannte und Jürgen Drews in den Kinderschuhen steckte, bewarben die Mallorquiner ihre Heimat mit blühenden Mandelzweigen statt mit Sandstränden. Aus den intensiv schmeckenden Früchten buken sie die fluffige Mandeltorte Gató d’ametlla, rührten cremiges Eis und tranken lieber Mandel- als Kuhmilch. Doch dann überfluteten kalifornische Mandeln den Weltmarkt. Die schmeckten zwar fade, konnten aber wesentlich effektiver auf riesigen Monoplantagen angebaut werden. Die Preise gingen in den Keller, für viele mallorquinische Bauern lohnten sich Anbau und Ernte nicht mehr, die Bäume verkümmerten. Zu allem Überfluss griff das Feuerbakterium (Xylella fastidiosa) die Bäume an und ließ sie…

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gefunden

Dürfen wir vorstellen: die rote Oca, auch Knolliger Sauerklee genannt, und Mashua, besser bekannt als Knollige Kapuzinerkresse. Beide Knollen stammen aus den Anden und vertragen als Pflanze auch tiefste Temperaturen. Besonders Mashua wird in den Höhenlagen der peruanischen Berge geschätzt, weil sie als Ersatz dient für Kartoffeln, die die niedrigen Temperaturen nicht vertragen. Roh kann die gelbe bis cremefarbene Knolle scharf schmecken, erst durch Frost wird ihr Aroma milder. Die Oca dagegen punktet mit einer interessanten Geschmackskombination von Kartoffel und Zitrone. In der Küche vertragen die Knollen Hitze und entwickeln beim Anbraten wohltuende Röstaromen. Noch sind die beiden Knollen bei uns rar, aber der eine oder andere Markthändler oder Supermarkt bietet sie im Winter an. Ein Rezept mit Andenknollen finden Sie auf Seite 158. Foto: Jorma Gottwald; Styling: Meike Stüber…

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guten morgen!

„Der Aufstrich schmeckt auch auf Knäckebrot toll. Und er ist partytauglich.“ Schinkencreme * EINFACH, GUT VORZUBEREITEN Für 1 Glas (ca. 400 ml Inhalt) • 150 g gekochter Schinken in Scheiben (siehe Tipp)• 1/4 Bund Schnittlauch• 200 g Doppelrahmfrischkäse• 150 g Schmand• Salz• Pfeffer• 1/2 Tl edelsüßes Paprikapulver• 1-2 Tl ZItronensaft Außerdem: sterilisiertes Twist-off-Glas (ca. 400 ml Inhalt) 1. Schinken fein würfeln. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Beides in einer Schüssel mit Frischkäse, Schmand, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Zitronensaft mischen. In ein sterilisiertes Twist-off-Glas füllen, kalt lagern. Hält im Kühlschrank 3-4 Tage. ZUBEREITUNGSZEIT 15 Minuten PRO EL 3 g E, 5 g F, 0 g KH = 61 kcal (257 kJ) Tipp Wer es noch etwas herzhafter mag, verwendet geräucherten Kochschinken. Außerdem ist der Aufstrich eine prima Möglichkeit, Schinkenreste zu verwerten. Foto: Jorma Gottwald; Styling: Isabel de la Fuente; Food:…

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magazin: tisch

Die Überraschungskugel — Was der Bob-Dylan-Song „Stuck Inside of Mobile with the Memphis Blues Again“ und ein Porzellanservice gemeinsam haben? Eine ganze Menge. Nach diesem Song benannte sich in den 1980er-Jahren in Italien eine Gruppe von Designern –„Memphis“. Ihr Markenzeichen: bunte, fantasievolle, geometrische Möbel. Jetzt diente ihr Stil als Inspiration für das Dekor von „La Boule memphis“. Darunter verbirgt sich ein Meilenstein der Designgeschichte. „Die Kugel“ wurde bereits 1971 von Helen von Boch als 19-teiliges Service zum Ineinanderstapeln entworfen. Knapp 50 Jahre später vereint sie mit neuem Dekor ein 7-teiliges Set für zwei Personen – Deko-Objekt und feines Service in einem. Ca. 300 Euro www.villeroy-boch.com SCHARF ECHTES HANDWERK Aus 400 Lagen Carbonstahl schmiedet Peter-Paul Ulrich, auch „FlunderUlrich“ genannt, seine Klingen. Erst dann sucht er sich passende Griffe aus Hölzern wie Amboina (2. v. l.)…