Was für eine Versammlung: Zahlreiche Wissenschaftler sind erschienen, und ihnen gegenüber sitzen Menschen, die sich lieber auf ihren Glauben verlassen – Baptisten, Methodisten, Presbyterianer. Sie alle sind gekommen, um in North Carolina über dunkle Materie und Klimaerwärmung zu diskutieren. Das braucht seine Zeit: „The Great Debate“, der Auftakt zu Randy Newmans neuem Album, dauert gut acht Minuten. „Das Schwierigste war, die Plattenfirma zu überzeugen, mit dem Song das Album beginnen zu lassen“, sagt Newman.
„The Great Debate“ sei eins der besten Stücke, die er je geschrieben habe, erzählt er an einem Sommertag in Berlin, und er wirkt bescheiden, nachdenklich, selbst wenn er sich leise lobt. Der 73-Jährige kann auf mehr als ein halbes Jahrhundert im Popgeschäft zurückblicken, stets gab es viel Beifall für seine schlauen Songs, zu einem Hit aber…