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Es liegt jedes Mal ein Hauch von Verheißung in den ersten Tagen eines neuen Jahres. Wenn noch nichts begonnen und noch nichts vergeigt wurde, scheint alles möglich. Und so ist es nur menschlich, dass viele von uns jetzt fest daran glauben, dass sie es in diesem Jahr nun wirklich schaffen werden, ein paar der Pfunde loszuwerden, die sie spätestens im vergangenen Jahr zugelegt haben, in dem manchmal eben nur Schokolade gegen die vielen Hiobsbotschaften half und wir aus pandemischen Gründen mehr zu Hause bei gutem Essen zusammensaßen, als draußen etwas zu unternehmen und uns zu bewegen. Damit Ihre Mühe von Erfolg gekrönt ist, hat sich unsere Kollegin Alexandra Kraft für die Titelgeschichte intensiv mit der Frage beschäftigt, welche Methode für eine langfristige Gewichtsabnahme am meisten Sinn hat. Dabei stellte sie…
REDE UND ANTWORT Liebe stern-Redaktion, Wind und Sonne werden genutzt, obwohl sie nicht immer verfügbar sind. Doch was ist mit der ungeheuren Kraft des Wassers? Die Kraft der Gezeiten steht immer zur Verfügung. Wieso wird sie nicht viel stärker für die Energiegewinnung genutzt? Klaus Plüg, Lübeck Sehr geehrter Herr Plüg, im Prinzip ein guter Gedanke: Unsere Meere sind immer in Bewegung. Sollte man diese nicht zur Energiegewinnung nutzen können, etwa durch Gezeiten- oder Meeresströmungskraftwerke? Da gibt es leider gleich mehrere Haken: „Die genannten Kraftwerke sind vergleichsweise teuer, haben teilweise große Eingriffe in die Küstenlandschaft zur Folge und verfügen zudem in Deutschland nur über ein sehr begrenztes Potenzial“, sagt Prof. Volker Quaschning, Experte für Regenerative Energie an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin. Sein Fazit: „Einen nennenswerten Anteil…
Ein urtümliches Leben und zwei tote Gämsen Eigentlich dachte stern-Autor Fabian Huber (l.) an einen kleinen Herkunftsvorteil, so als Bayer in den Südtiroler Alpen. Dort spielt seine Reportage über zwei urtümliche Bergbauern und ihre unsichere Zukunft. Hoch oben stolperte er dann aber über massive Sprachbarrieren. Gut, dass Fotograf Roland Reinstadler (r.) schon seit sechs Jahren auf den Hof kommt und den schroffen Dialekt übersetzen konnte. Beim Abstieg entdeckten die beiden Reporter zwei tote Gämsen, vermutlich abgestürzt, wie zum Beweis der Abgeschiedenheit dieses Ortes. Das hat selbst Reinstadler noch nicht erlebt. Und der kommt immerhin aus der nächsten größeren Ortschaft. (Seite 66) Das Dilemma des Bürgermeisters Unmittelbar nach der Flutkatastrophe an der Ahr hatte der stern Andreas Geron (Mitte) interviewt, Bürgermeister von Sinzig. In der Stadt waren zwölf Bewohner eines Behindertenheims…
DEUTSCHLAND AUSGEBRANNT Jahrelang haben viele auf diesen Moment gewartet – und hatten dann nicht mal Zeit, sich an ihm zu freuen. Kaum waren die Reaktoren Brokdorf, Grohnde und Gundremmingen am 31. Dezember vom Netz gegangen (was Greenpeace mit einer Projektion am Grohnder Kühlturm feierte), da meldete die EU-Kommission, Atomstrom als „grün“ – und damit förderwürdig – einstufen zu wollen. Denn Nachbarn wie Frankreich und Polen wollen weiter auf die Kernenergie setzen. Bei uns dagegen werden 2022 die letzten drei Anlagen Isar, Emsland und Neckarwestheim abgeknipst. Damit ist der Atomausstieg vollbracht. CHINA HERDEN-TRIEB Endlich raus! Endlich rum-toben, Schnee aufwirbeln und die Lungen mit frischer, eisiger Luft füllen. Was uns Menschen Spaß macht, dürfte auch diesen Tieren Freude bereiten: In der Region Zhaosu im Autonomen Gebiet Xinjiang im Nordwesten Chinas donnern Pferde…
Na super, man verlässt 2021 mit Delta – und 2022 begrüßt uns: Omikron. Heißt das: 2022 alles auf Omikron? Jein. Hier sind sechs Trends, Risiken und Ereignisse, die 2022 prägen werden: 1. Das Leuchten der Ampel: 2022 soll es endlich losgehen. Mit Windrädern,Wasserstoffprojekten,Stromleitungen und Windparks. Passt nicht ganz zu Omikron, der Plan steht trotzdem: Es soll Geld ausgegeben und alles schneller werden. Letzteres wird noch Monate dauern, bis die Planfeststellungsverfahren gesetzlich geboostert sind. Aber: Die Ampel soll leuchten, nicht flackern. Das liegt in unser aller Interesse. Was können Sie tun? Sich zu Hause noch mal umschauen: Heizung, Dach, Fenster. Was nicht passt, sollte passend gemacht werden. 2. Über den Schuldenberg: Wir haben die Abschlussrechnung von 2020. Um 28 Billionen Dollar sind die Schulden weltweit gestiegen, der größte Anstieg seit dem…
44 BRUTPAARE umfasst die Seeadlerpopulation in Österreich wieder – dabei galt der Greifvogel, der ja auch die Flagge des Landesnachbarn ziert, ebenda noch im Jahr 2000 als ausgestorben. Engagierte Ansiedlungsversuche und konsequenter Naturschutz haben ihn nun zurückgebracht, wie ein WWF-Bericht zeigt. Ein Pflänzchen Hoffnung Sieht aus wie Wall·E, bewegt sich sogar beinahe wie Wall·E: Dieser lustige Roboter, offiziell A’seedbot genannt, könnte künftig die Wüsten der Welt begrünen. Er operiert autonom, prozessiert Parameter wie Terrain und Sonneneinstrahlung und identifziert so fruchtbare Orte auch in vermeintlicher Ödnis. Ein Tank am Unterbau schießt Samen in den Boden, die dann regelmäßig besucht und gehegt werden. Entwickelt hat den Propellerfüßler ein Student in Dubai. DA IST DOCH WAS IM BUSCH 394 Nashörner wurden 2020 illegal getötet, dazu etliche andere Tiere. Ranger kamen bisher fast immer…