Wer zum ersten Mal von den Lausbergs und ihren Dekoschweinchen hört,könnte denken, das hier sei eine Geschichte über das Anhäufen. Von Dingen, die man nicht so richtig braucht. Und das stimmt auch, aber es ist noch viel mehr eine Geschichte über das Loslassen. Und es ist auch eine über die Liebe.
Der Held der Geschichte, Rudolf Lausberg, möchte seit einigen Monaten die Schweinchen-Sammlung seiner verstorbenen Frau loswerden.Um die 5000 Exemplare seien es, sagt er, aber wer ihn in seiner sehr kleinen, sehr vollgestopften Wohnung in Köln-Vingst besucht, der merkt: Es sind vermutlich noch viel mehr. Die Schweinchen sind überall in der Wohnung,im Schlafzimmer,Gästezimmer, Wohnzimmer, in der Küche, im Bad. 63 Quadratmeter Dekosauen und Dekoeber. Sie grinsen aus Bildern, reihen sich hundertfach in Regalbrettern, leuchten, wackeln,schlafen,sitzen,trompeten,kochen, kopulieren.
Wegwerfen würde sich anfühlen…