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Business Punk

Business Punk

05/2020

"BUSINESS PUNK ist das Business-Lifestyle-Magazin für alle, die etwas bewegen wollen. Für Macher, die ihr eigenes Ding durchziehen und für Leute, die in Unternehmen etwas unternehmen. Für die ein Job mehr ist als ein Job. BUSINESS PUNK mischt die großen Erfolgsstorys einer jungen Unternehmergeneration mit der Popkultur des digitalen Zeitalters und spricht damit junge Leser an, die im Internet zu Hause sind und ebenso lebens- wie erfolgshungrig sind. Das BUSINESS PUNK-Motto „Work hard. Play hard.“ bestimmt den Inhalt des Heftes. Es geht um Wirtschaft jenseits von Aktienkursen und Gewinnprognosen. Es geht um das laute, schnelle Leben, das hinter dem Business tobt. Um Typen, die es nach ganz oben geschafft haben. Und um die, die gerade auf dem Weg dahin sind. Das Magazin portraitiert erfolgreiche Business-Rebellen und berichtet über Ideen, Innovationen und Trends in der Arbeitswelt, um Styles und Must- Haves aus Mode, Accessoires und Körperpflege. Um Technik und Autos jenseits von Heckspoilern und oberflächlichen Gadget-Lobhudeleien."

Land:
Germany
Språk:
German
Utgivare:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Antal:
Bimonthly
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KÖP NUMMER
55,97 kr(Inkl. moms)
PRENUMERERA
317,81 kr(Inkl. moms)
6 Nummer

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2 min
editorial

Die letzten Monate waren goldene Zeiten für alle, die gerne auch mal die sperrangelweit offene Tür einrennen. Stichworte: „Nachdenken, was wirklich zählt.“ Oder „mal innehalten“. Oder „Rückbesinnung auf die wahren Werte“. Überhaupt Besinnung – nicht unser Ding. Weckt uns, wenn die Menschen Machen wieder geil finden. Aber Moment, was ist mit dem folgenden Satz: „Gemeinsam sind wir stark“? Da gehen alle Seicht-Alarm-Glocken an, bloß scheint es zu stimmen. Deswegen haben wir diese Mal auch gleich zwei Covergeschichten, die diesen Gedanken aufgreifen: Einmal begleiten wir die Factory Berlin bei ihrem Vorhaben, den erfolgreichen Community-Space in alle Teile Deutschlands zu bringen. Auf der anderen Seite besuchen wir die derzeit wohl interessanteste WG, die den Gemeinschaftsgedanken dank einer spannenden Mischung aus jungen Menschen auf die Spitze treibt. Auf den Seiten 62 und 98…

1 min
digitales eremitentum

Die Krise hat uns ja irgendwie alle hart getroffen, die wir in den vergangenen Jahren nicht zufälligerweise ein quasi-monopolistisches Techunternehmen gegründet haben. Aber fast noch schlimmer war die Zeit für uns normalsterbliche Büronasen danach: Wir mussten in strahlende, sonnenverwöhnte Gesichter schauen, Gesichter, die uns unverhohlen begeistert vom Häuschen in der Uckermark erzählt haben. Das halb verfallene Vorruhestandsprojekt hat sich für viele plötzlich als idealer Arbeits- und Verwirklichungsort herausgestellt. Damit auch handwerklich Unbegabte diesen Thoreau-Trend nicht ganz verpennen, stellen die britischen Designer von Koto verschiedene Arten ihrer Cabins zur Verfügung. Die Einsatzzwecke sind durchaus vielfältig: poetisch anmutende Refugien, Saunen, aber eben auch Arbeitsplätze zum konzentrierten Wegschaffen. Und da es nun alle kreativen Topverdiener ins Nirgendwo um die Großstädte treibt, dürfen wir uns weiter unserem Lieblingstagtraum hingeben: dem von der bezahlbaren Dreizimmerwohnung…

2 min
leben in logos

Ich mag Montage. Das liegt am Paparazzi Podcast. Zwei verrückte Paparazzi aus Los Angeles sprechen über die Bilder, die sie in der vergangenen Woche geschossen, und die Promis, die sie verpasst haben. Jede Folge wird mit dem Öffnen einer Bierdose zelebriert. Vermutlich meine erste Auseinandersetzung mit einem Logo. Ich spiele seit meiner Kindheit Schlagzeug und mag nicht nur die Kits von Sonor, sondern auch deren Logo. Was verrät ein Logo, was vereinfacht es, was kommuniziert es? Bei Sonor ist alles drin. Wenn Freunde oder Geschäftspartner aus New York nach Berlin kommen, schwärmen sie davon, dass Berlin „so quiet“ sei. New York ist schon eine andere Hausnummer. Ich liebe diese Stadt. Sie gibt mir jedes Mal einen Kick. Und ich hoffe, dass ich bald wieder vorbeischauen darf. Drei Schrifttypen in einem Logo und dann…

5 min
»eine kleine anleitung zur revolution«

Herr Zeiler, im Oktober erscheint Ihr erstes Buch „Unfuck the Economy“, das Sie gemeinsam mit der Co-Autorin Katharina Höftmann Ciobotaru geschrieben haben. Wie war der Weg dahin? Die Idee, die Workelemente von Einhorn in einem Buch zusammenzufassen, geisterte bereits länger bei uns herum. Meine Co-Autorin Katharina beobachtet Einhorn schon lange und hat immer zu mir gesagt, dass ich irgendwann unbedingt ein Buch über meine Erfahrungen schreiben muss. Während des Corona-Lockdowns hatte ich viel Zeit zu reflektieren, da haben wir dann das Buchprojekt gestartet. Inhaltlich war sicherlich viel von mir getrieben, Katharina war aber definitiv die Geburtshelferin des Buches. Inwieweit hat die Corona-Krise das Buch verändert? Die Dringlichkeit des Themas kam vor allem durch Corona. Mit Beginn der Pandemie hat sich abgezeichnet, dass es die größte Weltwirtschaftskrise nach dem Zweiten Weltkrieg geben wird. Die…

2 min
klein, aber gemein

Es gibt diese eine Sache, die wirklich niemand machen will: im Büro die Spülmaschine ausräumen. Und am Ende bleibt es immer bei dir hängen. Lust hast du aber nicht. Wie kommt man um den Dienst rum? DER SCHULHOFTIPP: Irgendwer muss nach dem Unterricht immer die Tafel sauber machen. Lehrer verteilen diesen Dienst gerne als Strafe. Ich gebe oft einen Zettel unter der Bank durch, auf dem der Name meiner Sitznachbarin als Absender steht. Der Empfänger ist der Mitschüler, der am weitesten weg sitzt. Bemerkt der Lehrer den Zettel, sind drei Leute eher dran mit Tafeldienst. Meine Nachbarin, der, zu dem der Zettel sollte, und der, der erwischt worden ist. Leon, 11 Jahre alt, 5. Klasse Mein allerallerallererster Job Teenage-Tankwart Man sieht sich immer zweimal im Leben. So erging es mir in einem Kundenmeeting: Als ein…

1 min
meine helden

Zwischen Berlin und Los Angeles: Julia Winkels ist Co-Gründerin und Geschäftsführerin der internationalen Kommunikationsagentur Bold. Davor war sie unter anderem Marketingmanagerin bei Reebok. Die Berlinerin liebt den Mix aus zeitgenössischer Kultur, Design und Kunst. 01 In meiner Generation kennt man sie nicht als Fitness-Queen. Für mich ist Jane Fonda eine bedeutende Klimaaktivistin und Bürgerrechtlerin. Ich bewundere sie für ihre Power, die sie mit 83 Jahren an den Tag legt. 02 Kunst hat einen großen Stellenwert in meinem Leben. Seit ich den Künstler JR kennenlernen durfte, verfolge ich seine Projekte. Ich bin verblüfft über seine brillante Verbindung von Kunst, Rebellion und politischem Ausdruck. 03 Vor dem Lockdown habe ich von The Iceman Wim Hof erfahren. Ich habe diese verrückte Zeit nur überstanden, weil er jeden Tag über seine App mit mir geatmet hat. Mein…