Business Punk 01/2017

"BUSINESS PUNK ist das Business-Lifestyle-Magazin für alle, die etwas bewegen wollen. Für Macher, die ihr eigenes Ding durchziehen und für Leute, die in Unternehmen etwas unternehmen. Für die ein Job mehr ist als ein Job. BUSINESS PUNK mischt die großen Erfolgsstorys einer jungen Unternehmergeneration mit der Popkultur des digitalen Zeitalters und spricht damit junge Leser an, die im Internet zu Hause sind und ebenso lebens- wie erfolgshungrig sind. Das BUSINESS PUNK-Motto „Work hard. Play hard.“ bestimmt den Inhalt des Heftes. Es geht um Wirtschaft jenseits von Aktienkursen und Gewinnprognosen. Es geht um das laute, schnelle Leben, das hinter dem Business tobt. Um Typen, die es nach ganz oben geschafft haben. Und um die, die gerade auf dem Weg dahin sind. Das Magazin portraitiert erfolgreiche Business-Rebellen und berichtet über Ideen, Innovationen und Trends in der Arbeitswelt, um Styles und Must- Haves aus Mode, Accessoires und Körperpflege. Um Technik und Autos jenseits von Heckspoilern und oberflächlichen Gadget-Lobhudeleien."

Land:
Germany
Språk:
German
Utgivare:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Antal:
Bimonthly
60,90 kr(Inkl. moms)
345,46 kr(Inkl. moms)
6 Nummer

i detta nummer

2 min
editorial

SHOUT OF OFFICE: „ICH BIN DIE MUTTI AUS DER ZUKUNFT Grafiker Max Birkenhagen, nachdem er erzählt hat, dass er über seinem Herd eine Tablet-Halterung hat, um Videos von „Tasty“ nachkochen zu können LIEBE LESER, das schnelle, laute Leben, das hinter dem Business tobt, gibt sich manchmal ziemlich geisterhaft. Als Redakteur Alexander Langer (o.) für die Titelgeschichte über Snap Inc. deren CEO Evan Spiegel in Los Angeles auftreiben wollte, war der nicht greifbar. Verschwunden wie die Fotos in seiner App. Zum Glück kann man Wartezeit in L. A. gut rumbringen, zum Beispiel, indem man auf der Melrose Avenue in die Vintage-Klamottenläden streunt und Lederjacken anprobiert, was Langer ausgiebig getan hat. Und für Cabrio-Cruisen über die Straßen der Stadt hat es auch noch gereicht. Wie er zwischendurch doch noch ins Headquarter von Snap…

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2 min
feedback

Gestern wollte ich mir Eure brandneue Ausgabe besorgen und bin zielstrebig auf das gewohnte Regal „Business/Wirtschaft“ zugesteuert. Geschlagene zehn Minuten habe ich gesucht. Zufällig drehte ich mich zum Regal „Für Männer“ um und fand es dort in der ersten Reihe neben „Men’s Health“ und „GQ“. So happy ich war, das Magazin endlich in der Hand zu halten, so genervt war ich vom Platz, an dem ich es fand. Ich bin eine Frau, 28 und beruflich Scrum Master. Ich interessiere mich sehr für Business-, Startup- und Innovationsthemen und war gelangweilt von den grauen Layouts und witzlosen Artikeln, die das „Manager Magazin“ und Co bieten. Business Punk ist das erste Magazin, das mich zu 110 % anspricht und mich immer wieder überrascht. Für mich scheint es in der Sparte „Männermagazine“ irgendwie nicht…

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1 min
arsch auf grundeis

Als Investor hat man ja nicht nur angenehme Aufgaben, im Gegenteil: Auf jeden schönen VIP-Geschäftstermin mit Austernschlürfen und Champagne-Shower kommen mindestens ebenso viele Termine, bei denen von einem verlangt wird, hoffnungsvollen Gründern fest in die Augen zu blicken und ihre 1 000 Grad heißen Biz-Ideen, nun, quasi eiskalt abzulöschen. Gut deswegen, dass es beim Polar Bear Pitching für die Gründer direkt ins winterkalte Nass geht – und selbst ein schnell nach unten zeigender Daumen als das wahrgenommen wird, wovon jeder semisentimentale Geldgeber träumt: als Erlösung.…

buspunde170101_article_012_01_01
2 min
die büroparole von benjamin schulz

„Wirf mal einen Ball, der aus einem Bällchenbad herausgeflogen ist, wieder zurück. Findest du ihn wieder? Nur, wenn du ihn vorher schwarz angemalt, mit Reißzwecken gespickt oder ziemlich heftig deformiert hast. Die Kids finden ihn vielleicht cool, doch sicher wird er wieder aussortiert. Weil er anders ist. Das erleben Menschen auch mit anderen Menschen: Wer heute zu seiner Meinung steht, macht sich unbeliebt und eckt an. Es gibt immer wieder Leute, die sich von dir angepinkelt fühlen. Scheiß drauf. Piss drauf. Trau dich. Hab eine Meinung – und werde zum Bällchenbad-Pinkler.“ Benjamin Schulz Eigenlob stinkt bekanntlich. Nur, Bescheidenheit im Job ist ein Karrierekiller. Als Experte für Personal Branding hilft Schulz seinen Kunden beim Image-Aufbau und der Verbesserung der Vermarktung ihrer Persönlichkeit und ihrer Kompetenzen. Sein aktuelles Buch: „Erfolg braucht ein Gesicht: Warum…

buspunde170101_article_014_01_01
1 min
bots wanna …

Artificial Stupidity Kein Wunder, dass es keine Goethes mehr gibt. Wo schlaue Algorithmen einem aus dem größten Big-Data-Hügel nur das rausfilterbubblen, was einen eh schon interessiert, dort gedeiht kein Universalgenie. Darum versorgt einen dieser Chatbot mit Links zu abseitigsten Inhalten, die den AI-optimierten Horizont wieder aufbrechen. Instashrink Früher prügelten ruhmsüchtige Eltern ihre Brut in die Ballettstunde, heute zu Instagram, wo der Nachwuchs von klein auf an – die spätere Karriere als Influencer im Blick – inszeniert wird. Logisch, dass die kleinen Opfer der digitalen Hockey-Moms bald alle einen guten Therapeuten brauchen werden. Der arbeitet natürlich online. MySocialBot Problem des Postfaktäozens: Rassisto-sexsistische Trolle haben mehr Zeit und Muße, Kommentarspalten zuzuspammen, als man selbst, um mit seinen klugen, aufgeklärten Ansichten zu kontern. Die Lösung: Social Bots, die Trolle identifizieren, provozieren und so deren Wut in endlosen Diskussionsschleifen…

buspunde170101_article_015_01_01
2 min
„keiner tut, was ihn glücklich macht“

Herr Cordsmeier, warum haben Sie Millionways gegründet? Vor etwa zehn Jahren habe ich aus privatem Interesse angefangen, mit fremden Menschen zu sprechen. Dabei habe ich gemerkt, dass mir beinahe alle das Gleiche erzählen: dass fast keiner das tut, was ihn glücklich macht. Ich habe mich immer gefragt, warum es keine Organisation auf der Welt gibt, die das ändert. Das haben Sie nun übernommen? Genau. Ab Frühjahr bieten wir auf unserer Website verschiedene teilweise kostenlose Tools und Projekte an, etwa einen Persönlichkeitstest oder ein Hypnosecoaching. Damit finden wir heraus, welche Talente und Wünsche die Leute haben. Weiß man das nicht selbst am besten? In der Regel nicht, weil man das, worin man gut ist, normal findet. Zum Beispiel wissen stringente Personen oft nicht, dass das ein Talent für viele Jobs ist. Oder Leute, die gut zuhören…

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