Business Punk 06/2017

"BUSINESS PUNK ist das Business-Lifestyle-Magazin für alle, die etwas bewegen wollen. Für Macher, die ihr eigenes Ding durchziehen und für Leute, die in Unternehmen etwas unternehmen. Für die ein Job mehr ist als ein Job. BUSINESS PUNK mischt die großen Erfolgsstorys einer jungen Unternehmergeneration mit der Popkultur des digitalen Zeitalters und spricht damit junge Leser an, die im Internet zu Hause sind und ebenso lebens- wie erfolgshungrig sind. Das BUSINESS PUNK-Motto „Work hard. Play hard.“ bestimmt den Inhalt des Heftes. Es geht um Wirtschaft jenseits von Aktienkursen und Gewinnprognosen. Es geht um das laute, schnelle Leben, das hinter dem Business tobt. Um Typen, die es nach ganz oben geschafft haben. Und um die, die gerade auf dem Weg dahin sind. Das Magazin portraitiert erfolgreiche Business-Rebellen und berichtet über Ideen, Innovationen und Trends in der Arbeitswelt, um Styles und Must- Haves aus Mode, Accessoires und Körperpflege. Um Technik und Autos jenseits von Heckspoilern und oberflächlichen Gadget-Lobhudeleien."

Land:
Germany
Språk:
German
Utgivare:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Antal:
Bimonthly
60,90 kr(Inkl. moms)
345,46 kr(Inkl. moms)
6 Nummer

i detta nummer

1 min
editorial

Das schnelle, laute Leben, das hinter dem Business tobt, führt einen mitunter auf die falsche Fährte. Wissen wir bei Business Punk zu gut, wie unsere legendär irrenden Cover-Zeilen zu Foursquare: „Vergesst Facebook“ und Fab.com: „Amazon in geil“ belegen. Aber natürlich hält uns das nicht davon ab, euch in dieser Ausgabe ab Seite 30 unsere Watchlist 2018 zu präsentieren: 100 Menschen, von denen wir glauben, sie werden in den kommenden Monaten eine große, größere, gigantische Rolle spielen. Klar, in einigen Fällen werden wir danebenliegen – und manchen übersehen haben. Aber das Risiko gehen wir ein. Mailt uns gern, wen wir für die Watchlist 2019 definitiv auf dem Zettel haben sollten, an watchlist@business-punk.com. Die E-Mail, die wir in den vergangenen Wochen am sehnlichsten erwartet haben, kam von unserem Autor Andrzej Rybak. Den hatten…

buspunde171201_article_004_01_01
3 min
oder kann das weg?

Was, bitte schön, ist hier passiert? Hat sich der Kreis Selbstzerfleischender Lyriker zur Quartalssitzung getroffen? Die Liga der Rigorosen Volldigitalisierer einen Allnighter gemacht? Die Nachwehen von der letzten Powersession von Büropflanzenhasser United? Ach, Quatsch. Wie so oft, wenn das um Antwort bemühte Hirn hilflos herumstümpert, findet hier natürlich Kunst statt. Exakter: eine Installation, dieses Jumbo-Schnitzel der schöpferischen Welt. Die bildenden Künstler Lernert Engelberts und Sander Plug aus Amsterdam haben sich mal der Office-Welt angenommen. Als Studio Lernert & Sander sind die beiden eigentlich vorrangig bei Konzeptfilmen zu Hause; für die holländischen Möbelmacher Lensvelt haben sie eine ganze Halle mit grauem Büromobilar ausstaffiert. Anlass war der Salone del Mobile in Mailand. Schöner, treffender, ehrlicher Arbeitstitel des Ganzen: Boring Collection. Boring? Nun, jedenfalls soll laut Lensvelt das Augenmerk zurück auf die Arbeit…

buspunde171201_article_012_01_01
3 min
»mein chef hätte selbst gern teilzeit«

Herr Vorpahl, drei Tage schuften, vier Tage Wochenende – klingt natürlich super. Aber geht das in der heutigen Arbeitswelt überhaupt? Ja, denn jeder Angestellte hat ein Recht auf Teilzeitarbeit. Die Voraussetzung: Man muss mindestens sechs Monate in einem Unternehmen mit mindestens 15 Beschäftigten angestellt sein. Selbst wenn die Voraussetzungen erfüllt sind – gibt es Chefs, die das gutheißen? Meiner hat das Ganze unterstützt und gemeint, dass er selbst gerne in Teilzeit arbeiten würde – aber das geht als Chef meist schlecht. Und was, wenn mein Chef da nicht so offen ist? Mein Tipp: das Thema schon früh angehen, damit sich der Vorgesetzte innerlich darauf vorbereiten kann. Locker auch mal zwei Jahre vorher ansprechen, dass das Konzept interessant für einen ist. Und am besten plausible Gründe nennen, warum man in Teilzeit arbeiten will. Ist es nicht gewagt,…

buspunde171201_article_015_01_01
2 min
klein, aber gemein

Einer der Kollegen lässt dich vorm Chef ständig blöd dastehen. Wie kannst du ihm eins auswischen? DER SCHULHOFTIPP: „Im Winter machen wir in der großen Pause immer eine Schneeballschlacht. Einmal hat der fiese Willi einen voll großen Schneeball auf mich geworfen. Als keiner geguckt hat, habe ich den ganz schnell gegen einen Schneeball ausgetauscht, in dem ein kleiner Stein drin war, und zurückgeworfen. Willi hat ein bisschen geblutet und natürlich Ärger von unserer Lehrerin bekommen. Weil die dachte natürlich, es wäre sein Schneeball gewesen.“ Moritz, neun Jahre, 4. Klasse Mein allerallerallererster Job Stress mit Strass „Als ich 18 war, da habe ich während der Vorweihnachtszeit in einem Schmuckgesch äft ausgeholfen. Das lag in einer kleinen Wiener Seitenstraße und wirkte wie eine aufgeräumte Rumpelkammer . Auf vier mal vier Quadratmetern Fläche stand man inmitten von Modeschmuck aus…

buspunde171201_article_018_01_01
1 min
meine helden

Im Februar 2015 kündigte Laura Zumbaum ihren Job als Produktmanagerin bei Mymuesli und brachte Selo auf den Markt, ein Erfrischungsgetränk auf Basis der Schalen der Kaffeekirsche. Als die EU die Frucht vorläufig verbot, entwickelte sie ruck, zuck eine Alternative, diesmal aus grünen Kaffeebohnen. 01 Yvon Chouinard, Gründer der Outdoormarke Patagonia, predigt Konsumverzicht und die Entwicklung von Produkten, die sich positiv auf die Ökologie auswirken. Diese Idee von Verantwortung inspiriert mich. 02 Mit Wissen und Emotionen schafft es Emmanuel Macron, in einer europafeindlichen Zeit Hoffnung zu generieren. Er tritt nicht mit Halbwissen auf, sondern hinterfragt und argumentiert. Das finde ich sehr stark. 03 Der Pianist Keith Jarrett inspiriert mich mit seiner Zeitlosigkeit, denn seine Musik ist gefühlt für immer gültig. Auch wenn ich ihn nie live erlebt habe – „The Köln Concert“ ist für…

buspunde171201_article_020_01_01
9 min
nimm anteil am leben dieses mannes

Am Morgen des 3. November 2017 macht Mike Merrill das, was die allermeisten Menschen tun, die ihm ein bisschen ähnlich sind. Menschen, die wie Merrill Jobs in der Medienbranche haben, 40 Jahre alt sind und – er ist vor ein paar Monaten von Portland nach Los Angeles umgezogen – urbane Gegenden ihr Zuhause nennen. Also: Merrill wacht auf und greift nach seinem iPhone, um Aktien zu checken. Genauer: Er checkt die Aktie mit dem Namen KmikeyM, einen Kurvenverlauf, der darstellt, wie viel Merrill selber gerade wert ist. Guter Morgen: 5,29 Dollar pro Anteil an ihm, Höchststand seit dem 1. Juni. Merrill ist zufrieden. „Ich bin süchtig danach, den Preis zu kontrollieren. Wenn er fällt, nimmt mich das richtig mit“, sagt er. „Ich frage mich dann: Was habe ich falsch gemacht?“…

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