Business Punk 06/2021

"BUSINESS PUNK ist das Business-Lifestyle-Magazin für alle, die etwas bewegen wollen. Für Macher, die ihr eigenes Ding durchziehen und für Leute, die in Unternehmen etwas unternehmen. Für die ein Job mehr ist als ein Job. BUSINESS PUNK mischt die großen Erfolgsstorys einer jungen Unternehmergeneration mit der Popkultur des digitalen Zeitalters und spricht damit junge Leser an, die im Internet zu Hause sind und ebenso lebens- wie erfolgshungrig sind. Das BUSINESS PUNK-Motto „Work hard. Play hard.“ bestimmt den Inhalt des Heftes. Es geht um Wirtschaft jenseits von Aktienkursen und Gewinnprognosen. Es geht um das laute, schnelle Leben, das hinter dem Business tobt. Um Typen, die es nach ganz oben geschafft haben. Und um die, die gerade auf dem Weg dahin sind. Das Magazin portraitiert erfolgreiche Business-Rebellen und berichtet über Ideen, Innovationen und Trends in der Arbeitswelt, um Styles und Must- Haves aus Mode, Accessoires und Körperpflege. Um Technik und Autos jenseits von Heckspoilern und oberflächlichen Gadget-Lobhudeleien."

Land:
Germany
Språk:
German
Utgivare:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Antal:
Bimonthly
SPECIAL: Sparen Sie 40% des Abopreises mit dem Code START40
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6 Nummer

i detta nummer

2 min
editorial

Seit 2017 richten wir uns bei Business Punk nach einem leicht schiefen Kalender: Damals nämlich kürten wir zum ersten Mal die 100 Menschen, von denen wir für das kommende Jahr Großes erwarten. Und seitdem erreicht für uns das Jahr nicht Ende, sondern bereits Anfang Dezember seinen Höhepunkt. Unsere Vorfreude ist auch dieses Mal wieder enorm – gerade weil wir dieses Jahr bereits zum fünften Mal die interessantesten Köpfe von morgen aus zehn Branchen versammeln. Fünf Jahre, 500 Menschen, 500-mal die Entscheidung, Lösungen für die Zukunft anzugehen – und zwar mit den wohl größten Keulen der Gegenwart: unternehmerischem Ehrgeiz und Alles-anders-machen-Mindset. Wie jedes Jahr: Respekt für diesen Antrieb – und herzlichen Glückwunsch an alle, die wir in diesem Rahmen auszeichnen dürfen! Neulich hatten wir übrigens interessanten Besuch in der Redaktion: Reddit-Co-Gründer Steve…

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1 min
shenzhen mit stehtisch

Der Name Shenzhen sorgt bei fast allen für wissendes Nicken und einen gewissen Respekt: der aufgekratzte Innovations-Hub im Reich der Mitte, die Produktionsstraße der gesamten Welt, die chinesische Weiterentwicklung dessen, was einst Henry Ford und Silicon Valley anstießen. Bislang schwang dem stets das Graue, Notwendige, Schmucklose mit – wer pausenlos die Welt von morgen produziert, hat keine Zeit für Schnickschnack. Doch das Studio X+Living aus Schanghai hat ausgerechnet für seinen Standort Shenzhen eine Bürowelt erschaffen, für die der westliche New-Work-Beauftragte begeisterte High Fives verteilen würde: vier Etagen randvoll mit Spielereien, verschwenderisch verteilten Einrichtungsgegenständen und Sportgeräten. Das alles, um laut Pressetext „junge Menschen“ anzusprechen. Kulturwandel? Ein Turnring macht noch keine Gewerkschaft, aber wer demnächst als D2CEntrepreneur länger auf die Sendung aus China warten muss, weiß, woran es liegen könnte. UNOVA CO-WORKING SPACE,…

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1 min
meine helden

Innerhalb von 72 Stunden baute Eileen Liebig ihr Startup Online Event Box auf – mitten in der Pandemie und hochschwanger. Bereits ein Jahr später erreicht sie mit ihrer Idee für Boxen mit Food, Drinks und Gimmicks für digitale Events hohe Umsätze. Gerade die kreativen und witzigen Ansätze mit Kunden zu kommunizieren und das Produkt zu platzieren machen Christian Fenner als Gründer von The Nu Company zum Vorbild für andere Startups – und so auch für Online Event Box. Frech, witzig und nie ganz die Gleiche: Barbara Schöneberger weiß, mit den Waffen einer Frau umzugehen. Mit ihrer positiven Art zieht sie mich in ihren Bann – als erfolgreiche Geschäftsfrau sowie als liebevolle Mutter. Stark fokussiert auf die Finanzplanung für Frauen, hat Madame Moneypenny auch mich abgeholt, wenn es darum geht, in die eigene Zukunft…

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1 min
leben in logos

Kunden: Paypal, Sonos, Blablacar und mehr Seit April verantwortet Johann Laeschke das Berliner Büro von Koto, deren andere Standorte in London und Los Angeles sind. Vorher beriet er Google, LVMH und Nike. Was Disney anfasst, wird (mit reichlich Feenstaub) zu Gold. Von den Filmen bis zu den Freizeitparks ist jedes Erlebnis perfekt inszeniert und orchestriert. Ich bin mir sicher, sie werden auch im Metaverse zum Dirigenten aller magischen Momente werden. „Belong anywhere“: Der Slogan sagt präzise, was diese Marke ausmacht. Vom Erlebnis für den Urlauber, Remote-Worker, Experience-Seeker bis hin zum Host. All das großartig umgesetzt durch eine simple User-Experience einer sich stets weiterentwickelnden Brand. Eine starke Marke mit starken Produkten. Das Logo mit dem markanten Rot sticht deutlich hervor. Vor allem aber das neue Abomodell und Fleet-Management-Business sind beeindruckend. Allerdings: Sie benötigen dringend Hilfe…

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4 min
»es reicht nicht, am anfang des lebens zu lernen«

Frau Shafik, überall auf der Welt haben Menschen das Gefühl, dass der Staat nicht für sie da ist. Warum? Die moderne Welt hat sich rasend schnell verändert, aber der Gesellschaftsvertrag hat damit nicht Schritt gehalten – also die Vorstellung davon, was wir einander schulden, was der Einzelne zu regeln hat und wo er sich auf die Gemeinschaft verlassen kann. Viele Menschen sind zutiefst verunsichert und voller Sorgen, auch wenn es ihnen finanziell besser gehen mag als früheren Generationen. Sie erwarten mehr Fürsorge von staatlicher Seite. Aber Staaten wie Deutschland haben zuletzt unfassbare Ressourcen zur Unterstützung mobilisiert. Nur reicht Geld allein nicht aus. Die Gesellschaften müssen sich anpassen an grundsätzliche Veränderungen. Auch in Deutschland ist die Zeit vorbei, in der ein junger Mensch nur einmal eine Ausbildung machen musste, um dann ein Leben lang…

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13 min
»wallstreet-bets war fantastisch«

A Wenn Twitter ein Polit-Stammtisch ist, Facebook ein Nachbarschaftstreff für Menschen ab 50 und Instagram ein lichtdurchflutetes Citycafé – was ist dann Reddit? Eine Kneipe für Nerds vielleicht? Für Eigenbrötler mit Sendungsbewusstsein? Immerhin ist das Netzwerk, Nischenruf hin oder her, eine der 20 größten Websites der Welt, ähnlich reichweitenstark wie Netflix. Zuletzt verkündete Reddit die offizielle Expansion nach Deutschland und baut derzeit in Berlin ein Büro auf. Anlass genug für Steve Huffman, mit uns im Konferenzraum unserer Redaktion ins Gespräch zu gehen. Huffman gründete 2005 gemeinsam mit Alexis Ohanian und Aaron Swartz die selbst ernannte „Startseite des Internets“. Bald verkauften die drei Reddit an den US-Verlag Condé Nast. Der Kaufpreis wurde damals nicht bekannt, lediglich, dass es täglich 700 000 Pageviews gab. Heute sind es gut 1,5 Milliarden am Tag. Damit wird…

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