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Linux Magazin germany 06/2021

Linux Magazin – Für professionelle Linux-Anwender und Administratoren: Das weltweit älteste und größte Magazin rund um Linux im Unternehmenseinsatz versorgt professionelle Anwendern, Administratoren und Programmierer aus der IT-Branche seit über 25 Jahren mit Hintergrundwissen, Produkttests und aktuellen Informationen rund um das freie Betriebssystem.

Land:
Germany
Språk:
German
Utgivare:
Computec Media GmbH
Antal:
Monthly
70,56 kr(Inkl. moms)
706,85 kr(Inkl. moms)
12 Nummer

i detta nummer

2 min
daten-monopoly

Ein Computer kann zwar kein Bier verkosten, wohl aber aus Tausenden Rezepten ein neues kombinieren. Das soll er mit künstlicher Intelligenz (KI) tun – einfach, weil’s geht. Das jedenfalls ist das Motto der Schweizer Brauerei MNBrew, die eine KI auf Biere losgelassen hat. Allerdings war schon ein Brauer in der Steinzeit (ja, so lange gibt es Bier) dem Rechner weit überlegen: Er konnte nicht nur die Parameter variieren, sondern auch das Ergebnis beurteilen und den Prozess damit eigenständig optimieren. Die KI dagegen braucht einen Menschen, der ihr sagt, wenn ihre Plörre grässlich schmeckt. Aber egal: Wird nicht alles zu Gold, was man irgendwie mit KI in Verbindung bringen kann? Bei Bier ist das noch lustig, bei der Gesundheit hört der Spaß auf. Dabei geht es um unvorstellbare Datenmengen. Wer einen Fitness-Tracker…

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3 min
readme

Der Mensch lebt nicht vom Text allein: Zu so gut wie jedem Artikel im LinuxMagazin gehört eine Reihe von Zusatzinformationen, die das bloße Narrativ um weiterführende Inhalte ergänzen. Manche davon integrieren sich direkt in den Textfluss, andere stehen als gesonderte grafische Elemente in einer der Textspalten. Alle diese Elemente folgen gewissen Konventionen, die jenem, der sie kennt, das Verständnis des Texts erleichtern oder aufzeigen, auf welchem Weg er an zusätzliches Material gelangen kann. Da diese Konventionen nicht immer ganz intuitiv ausfallen, wollen wir sie im Folgenden kurz erläutern. Typografische Konventionen Der Fließtext jedes Artikels im LinuxMagazin folgt typografischen Konventionen, die die Orientierung erleichtern und Elemente leichter identifizierbar machen sollen. So hebt eine blaue Einfärbung Verweise auf Tabellen und Kästen hervor: siehe Kasten Kastentitel. Die Kursivierung signalisiert hier, wie in vielen anderen Fällen,…

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13 min
news

Google Earth bringt Timelaps Google hat seinem Service Google Earth das größte Update seit 2017 angedeihen lassen. Die Funktion Timelaps visualisiert Umweltveränderungen, die die Erde in den vergangenen Jahren erfahren hat, in Form eines interaktiven 4D-Erlebnisses. Für die Anzeige der Umweltveränderungen im nun erstmals direkt in Earth integrierten Timelaps hat Google nach eigenen Angaben 24 Millionen Satellitenfotos aus den letzten 37 Jahren zusammengetragen. In Zusammenarbeit mit Fachleuten des Create Lab der Carnegie Mellon University seien diese geordnet und in die fünf Themenfelder Wälder im Wandel, Expansion der Städte, Erderwärmung, Energiequellen und flüchtige Schönheiten unterteilt worden. Google bietet für jedes Themengebiet eine geführte Tour an. Ergänzend stehen laut dem Internet-Konzern 800 Zeitraffervideos zur öffentlichen Nutzung unter g. co/ Timelapse oder bei Youtube zur Verfügung. Timelaps benötigte laut Google zwei Millionen Rechenstunden in der Google…

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3 min
kurznachrichten

Proxmox Backup Server 1.1: Die Distribution Proxmox Backup Server will das Aufsetzen eines einfach zu bedienenden Backup-Servers mit nur wenigen Mausklicks ermöglichen. Neu: Die aktualisierte Fassung führt eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für die Benutzeroberfläche ein und unterstützt Bandlaufwerke. Der Proxmox Backup Server folgt dabei dem LTO-Standard ab Version 4. Über zuvor festgelegte Aufträge (Jobs) lassen sich Datastores in Medienpools beziehungsweise auf Bändern sichern und umgekehrt daraus wiederherstellen. Administratoren dürfen vorgeben, ob und in welchen zeitlichen Abständen der Backup-Server Bänder noch einmal verwendet. Des Weiteren gibt es einen neuen, in Rust geschriebenen UserspaceBandtreiber. Die genannten Band-Features sind allesamt noch als Technology Preview gekennzeichnet. Lizenz: GNU Affero GPLv3.0 https://pbs.proxmox.com/wiki/index.php/Main_Page Getting Things Gnome 1.04: Die Aufgabenverwaltung für Gnome heißt GTG, in Anlehnung an die Gettings-Things-Done-Methode (GTD). Neu: Die Anwendung nutzt mit LXML ein neues Dateiformat zum…

14 min
zahlen & trends

System76 entwickelt eigene Desktop-Umgebung System76 verkauft Notebooks, Server und Desktop-PCs mit dem eigenen Ubuntu-Derivat Pop_OS!. Dessen kommende Version 21.04 soll eine neu geschaffene Desktop-Umgebung Cosmic erhalten, die auf Gnome basiert. Dafür haben die Entwickler die Aktivitäten-Ansicht von Gnome in zwei separate Darstellungen zerlegt: In der Workspace-Ansicht verwalten Anwender die offenen Fenster, während die Application-Ansicht die installierten Programme zur Auswahl stellt. Des Weiteren bietet Cosmic ein eigenes Dock an, das dauerhaft an einem frei wählbaren Bildschirmrand hängt. Die Super-Taste („Windows“) öffnet in Cosmic den Launcher, über den sich schnell Anwendungen finden und starten lassen. Die Entwickler wollen zudem darauf achten, dass sich der Desktop sowohl mit der Maus als auch über die Tastatur gut bedienen lässt. Cosmic befindet sich derzeit in einer Testphase. Die System76-Entwickler haben bislang nur Design-Prototypen veröffentlicht, aber keine Screenshots.…

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16 min
märchenhaft

Fragt man Admins, wodurch sich ihr heutiger Arbeitsalltag von jenem vor 20 Jahren unterscheidet, erhält man meist ein Potpourri an Veränderungen. Ein Aspekt, der dabei immer wieder zur Sprache kommt, bezieht sich auf die Verwaltung von Hardware. Mit Schrecken denkt der eine oder andere wohl noch an die Zeit zurück, als man Hardware im Rechenzentrum zu Fuß einrichtete – mit Anfahrt ins RZ, Installation per CDROM oder USB-Stick und anschließender Heimfahrt. Immerhin: Dass es so nicht ewig weitergehen würde, war vielen Admins und Entwicklern seinerzeit durchaus schon klar. Der Debian-Installer etwa, dessen Entstehung grob in jene Zeit fällt, bot von Anfang an Preseeding an. Darunter versteht man eine Möglichkeit, dem Installer per Textdatei eine Menge an Voreinstellungen mit auf den Weg zu geben. Konfigurationseinstellungen aus der Preseeding-Datei fragt der Installer nicht mehr…

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