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Art & Architecture
DETAIL

DETAIL Bauen mit Holz 2017

-----DETAIL ist die internationale Zeitschrift für Architektur + Baudetail. Sie erscheint 10-mal im Jahr. Zusätzlich erscheinen die Sonderhefte DETAIL Green für nachhaltiges Bauen, DETAIL Structure als Schnittstelle zwischen Architekten und Bauingenieuren und DETAIL Inside mit allen relevanten Aspekten der Innenarchitektur. Das Fachmagazin wird in mehr als 90 Länder als bilinguale deutsch-englische Ausgabe geliefert. DETAIL bietet Dokumentationen und Informationen zu Bauobjekten aller Kategorien. Schwerpunkt: Das Detail im konstruktiven und architektonischen Zusammenhang. -----DETAIL is the international journal dedicated to architecture and construction details. Each issue focuses on a particular aspect of design, such as constructing with concrete, roof structures, etc. Emphasis is placed on presenting designs in great detail, and complementing these with drawings in practical scales and superb photographs that illustrate real world examples from near and far. Detail German/English Edition is published 10 times per year (+ special issues DETAIL Green, DETAIL Structure and DETAIL Inside).

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Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DETAIL Business Information GmbH
Frequency:
Monthly
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10 Issues

in this issue

5 min.
zur renaissance von holz

The Renaissance of Wood Holz als Baustoff hat eine lange Geschichte, deren letztes Kapitel in den 1950er-Jahren bereits aufgeschlagen schien. Doch es kam anders. Heute gibt es eine regelrechte Renaissance des Holzbaus, der vielerorts auch Einzug in Städte hält. Immer mehr und immer höhere Gebäude werden aus Holz gebaut. Außerdem entstehen die unterschiedlichsten Gebäudetypologien aus dem nachwachsenden Material – auch Industriebauten, Museen oder Sporthallen. Vom Klischee kleiner Einfamilienhäuser auf dem Land haben sich Holzbauten jedenfalls längst befreit. Dank neuer Technologien und Konstruktionsmethoden ist Holz zu einem sehr beliebten Baustoff geworden – ressourcenschonend und mit einer vielversprechenden Zukunft. Nichts lag vor diesem Hintergrund näher, als mit einer Ausgabe zum Bauen mit Holz ins neue Jahr zu starten. Mit dem Schwerpunkt in unserem Januar / Februar-Heft greifen wir ein Thema auf, das uns schon…

4 min.
gestapelte freizeit

Stacked Leisure Paulo Mendes da Rocha and Mmbb set social standards in the heart of São Paulo. Es gibt kaum einen Freizeitwunsch, der im neuen Sesc 24 de Maio im historischen Zentrum von São Paulo nicht in Erfüllung geht. Paolo Mendes da Rocha und Mmbb Arquitetos haben in dem kürzlich eröffneten Gebäude des Serviço Social do Comércio (Sesc) Räume für Musik und Sport, Theater und Ausstellungen sowie eine Bibliothek und ein Restaurant auf 14 Geschossen übereinander gestapelt. Die großzügige Betonrampe an der Gebäuderückseite verbindet die einzelnen Etagen zu einer belebten öffentlichen Stadtlandschaft für täglich bis zu 5000 Besucher. Hier begegnen sich junge und alte Fitness-Fans, Zeitungsleser, Capoeira-Gruppen oder Konzertgäste. Auf dem Dach mit Blick über die Skyline der Megametropole treffen sich Kinder zum Schwimmkurs und Seniorinnen zur Aquagymnastik. Normalerweise ist so ein…

7 min.
ruine in schwarzem wellblech

Ruins in Black Metal The idea of preserving a 300-year-old cottage as a relic and integrating it into a new building gave rise to a unique work of (architectural) art. Wahrscheinlich wäre kaum jemand überrascht gewesen, wenn Kate Darby und David Connor die Überreste dieses Cottages 70 Kilometer westlich von Birmingham einfach abgerissen hätten. Schon seit langem lag die Holzkonstruktion unter einer dicken Schicht aus Efeu und anderen Pflanzen – ohne Fenster und Türen, und mit einem fast komplett offenen Dach. Zwar stand das Haus aus dem 18. Jahrhundert auf der Denkmalschutzliste, die Behörden hatten wegen seines schlechten Zustands aber bereits grünes Licht für den Abriss signalisiert. Die Entscheidung, es dennoch als Gästehaus und Atelier für ihr Design- und Architekturbüro auszubauen, trafen die Bauherren aus zwei Gründen. Einerseits hatten sie die Ruine…

4 min.
bücher

Books Baulicher Holzschutz. Grundlagen, Planung, Ausführung Der konstruktive Holzschutz ist annähernd so alt wie das Bauen mit Holz selbst. Und so sind viele der beschriebenen Erkenntnisse zwar nicht neu, in diesem Buch jedoch detailliert und übersichtlich zusammengefasst. Neuer hingegen sind die ausführlich beschriebenen Methoden der Modifikation – Hitzebehandlung, Acetylierung oder Verwendung anderer Chemikalien – um das Holz. Einen wichtigen Teil nimmt die fachgerechte Umsetzung der überarbeiteten DIN 68800 „Holzschutz” ein. Bei diesem Buch handelt es sich um ein Nachschlagewerk mit dichten technischen Informationen, auch in Form von Grafiken, Tabellen und Bildern, die zwar informativ aber nicht besonders ansprechend sind. Aufgeteilt in verschiedene Bauteile werden jeweils die Aspekte Konstruktion, Feuchte, Insektenbefall und Gebrauchsklassenzuordnung abgehandelt. Im Anhang ist eine Übersicht aller holzbaurelevanten DIN-Normen und Rechtsvorschriften aufgeführt. HW Neue Holztragwerke. Architektonische Entwürfe und digitale Bemessung Mit seiner…

8 min.
computational wood architecture

High-tech architecture made of wood: Digital planning and production technologies turn wood into the material of the future. Die Wissenschaftler des Institute for Computational Design and Construction (ICD) in Stuttgart haben ihre ganz eigene Art, den Holzbau der Zukunft voranzutreiben. „Wir versuchen nicht, bestehende Konstruktionstypologien oder Fertigungsprozesse zu verbessern, sondern Architektur grundsätzlich als Resultat des Zusammenspiels zwischen dem Physischen – dem Material – und dem Digitalen – dem Entwurf – zu sehen. Die digitale Fertigung ist ausschlaggebend für das, was entworfen und gebaut werden kann und somit die Grundlage unserer Forschung“, erläutert Oliver David Krieg, Leiter des Bereichs Computational Wood Architecture. Dazu kooperiert das ICD, geleitet von Achim Menges, mit dem Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen (ITKE) unter Leitung von Jan Knippers sowie Materialforschern, Biologen und Computerwissenschaftlern. Prototypen einer neuen Ära Wie…

3 min.
kreative co-living-konzepte für den urbanen raum

Creative co-living concepts for urban spaces Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt, attraktiver Wohnraum hingegen wird zunehmend knapper. Getreu dem Motto der Marke MINI „Creative Use of Space“ setzt sich die Initiative MINI LIVING seit 2016 kreativ mit dieser Entwicklung auseinander. In Kooperation mit internationalen Architekten entstanden unterschiedliche Co-Living-Konzepte. Sie alle beschäftigten sich mit der Frage, wie Architektur zu einem besseren urbanen Leben beitragen kann. Die Installation „Do Disturb“ zeigte im Rahmen des Salone del Mobile 2016 ein Apartment, das sich durch herausklappbare Wände mit anliegenden Wohnungen zu einer Mikronachbarschaft verbinden ließ. Auf dem London Design Festival konnten die Besucher drei Interpretationen der sogenannten „Third Places“, Räume zwischen dem Zuhause und dem Arbeitsplatz, erleben. In diesem Jahr folgten die Installation „MINI LIVING – Breathe“ in Mailand, mit der das…